Aktuelle News

05.12.2016 - DOSB/Frank Löper

Klarer Beschluss für die Leistungssportreform

DOSB-Präsident Alfons Hörmann bei der 13. Mitgliederversammung in Magdeburg. (Foto: DOSB/Robert Schlesinger)DOSB-Präsident Alfons Hörmann bei der 13. Mitgliederversammung in Magdeburg. (Foto: DOSB/Robert Schlesinger)
Die 13. Mitgliederversammlung des DOSB hat am 3. Dezember 2016 in Magdeburg das Konzept zur Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung mit überwältigender Mehrheit beschlossen. Insgesamt 439 Stimmberechtigte stimmten dafür, bei einer Gegenstimme und fünf Enthaltungen. Das vom DOSB und dem Bundesministerium des Innern unter Mitwirkung der Sportministerkonferenz der Länder vorgelegte Konzept definiert die Eckpunkte der Reform. Gleichzeitig wird festgestellt, dass es einer Fortschreibung der Inhalte sowie einer Weiterentwicklung und Spezifizierung der Maßnahmen bedarf.

„Wir freuen uns über dieses ermutigende Signal für den weiteren Reformprozess“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann, „dem heutigen Tag sind intensive und nicht immer einfache Diskussionen vorausgegangen. Aber der Sport hat sich teamorientiert zusammengerauft, wir haben um die gemeinsame Sache gekämpft. Damit sind wir aber nicht am Ziel des Projektes angekommen, sondern wir gehen jetzt gemeinsam an den Start.“ Erfreut zeigte sich auch Ole Bischof, DOSB-Vizepräsident Leistungssport, der den Beschluss kurz vorstellte: „Es ist ein enorm wertvoller Beschluss für die nächste Generation“.
LSB-Präsident Andreas Silbersack, als Sprecher der Landessportbünde intensiv in die Erarbeitung des Reformpapiers eingebunden, sprach von einem starken Zeichen. „Ich bin stolz, dass wir diesen Entschluss in Sachsen-Anhalt und Magdeburg mit überwältigender Mehrheit gefasst haben“, so Silbersack, der in Magdeburg für zwei weitere Jahre zum Sprecher der Landessportbünde gewählt wurde.
Unter der Prämisse eines an humanen Werten orientierten Leistungssports ist es das gemeinsame Ziel der Leistungssportreform, im internationalen Wettbewerb erfolgreicher zu werden. Die Athletinnen und Athleten sollen im Fokus des künftigen Fördersystems stehen und über ihr gesamtes Sportlerleben – von der Talentsichtung bis zur nachsportlichen Berufskarriere – effizienter gefördert werden.

Dazu dienen unter anderem
•eine nicht nur erfolgs-, sondern vorrangig potenzialorientierte Festlegung der Fördermaßnahmen, •eine Optimierung der Situation von Trainerinnen und Trainern, insbesondere durch verlässliche Arbeitsverträge und angemessene Vergütung,
•eine Stärkung des hauptberuflichen Leistungssportpersonals, insbesondere der Sportdirektoren in den Spitzenverbänden sowie der Aufbau einer hauptberuflichen Leitung aller Bundesstützpunkte,
•eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Sportarten und Disziplinen sowie ihrer Entwicklungschancen, insbesondere auch der Mannschaftssportarten, um sie zielgerecht fördern zu können,
•eine Einbindung der Athletenvertreterinnen und –vertreter u.a. in die Strukturgespräche
•eine sachgerechte Konzentration der Stützpunktstruktur,
•eine stärkere, den Anforderungen der Sportpraxis entsprechende wissenschaftliche Unterstützung des Leistungssports,
•die Stärkung der Rolle des DOSB bei der Steuerung des Leistungssports.

Die nicht-olympischen Sportarten und Disziplinen sind Bestandteil des gesamten deutschen Leistungssportsystems. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Konzeptes wird eine auf ihre Belange angepasste Ergänzung gemeinsam erarbeitet.
Die Mitgliederversammlung erwartet vom Bund und von den Ländern zur Ausgestaltung der Reform einen signifikanten finanziellen Aufwuchs der Leistungs- und Spitzensportförderung. Nur unter dieser Voraussetzung können die vorgesehenen Maßnahmen greifen und die erwünschte Wirkung entfalten.
Mit der Umsetzung der Reformmaßnahmen wird unverzüglich begonnen. Sie sollen ab 2019 in vollem Umfang wirksam werden. Die Jahre 2017 und 2018 sind Übergangsjahre, in denen die Verbände Planungssicherheit mindestens auf dem bisherigen Förderniveau benötigen.
Am Vorabend der 13. DOSB-Mitgliederversammlung hatte der gastgebende LSB Sachsen-Anhalt ca. 420 Gäste aus Sport Politik und Wirtschaft zu einem Festempfang in die Festung Mark in Magdeburg eingeladen.

 Hier alle Informationen zur 13. DOSB-Mitgliederversammlung in Magdeburg:


04.12.2016 - Johanna Hartje

Fünf neue Talentgruppen im Salzlandkreis

Die Partner der fünf Talentgruppen im Salzlandkreis unterzeichneten in Calbe den Kooperationsvertrag.Die Partner der fünf Talentgruppen im Salzlandkreis unterzeichneten in Calbe den Kooperationsvertrag.
Im Salzlandkreis sind seit dem Schuljahr 2016/17 im Rahmen des Projektes Talentfindung und Talentförderung fünf Talentgruppen aktiv. Vergangene Woche unterzeichneten Vertreter der Sportvereine im Beisein des Vorstandsvorsitzenden des LSB Sachsen-Anhalt, Dr. Lutz Bengsch, der Abteilungsleiterin im Ministerium für Inneres und Sport, Christa Dieckmann, des Landrates, Markus Bauer, des Vorstandes der Salzlandsparkasse, Helmut Ibsch, und des Präsidenten des KreisSportBundes, Detlef Gürth, die Kooperationsvereinbarung.

Die fünf Talentgruppen wurden im Rahmen des Projektes Talentfindung und Talentförderung geschaffen. Nachdem alle Schüler der dritten Klassen im Salzlandkreis im letzten Schuljahr einen Motorik-Test absolviert haben, wurden die sportlichsten zu den Sachsen-Anhalt-Spielen eingeladen. Hier wurden sie von den Landestrainern gesichtet und konnten sich durch besondere Leistungen für eine Talentgruppe qualifizieren. Im Salzlandkreis werden die fünf Talentgruppen von den Sportvereinen Union 1861 Schönebeck, SSV Blau-Weiß Barby, TSG Calbe, WSV Empor Bernburg und PSV Bernburg betreut. Die Kinder werden in den Schwerpunkt-Sportarten Kanu und Leichtathletik aktiv gefördert. So können sie ihre Leistung verbessern und den Sprung auf eine Eliteschule des Sports schaffen. Im nächsten Jahr werden Talente aus allen Grundschulen in ganz Sachsen-Anhalt zu den Sachsen-Anhalt-Spielen eingeladen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. So soll eine flächendeckende Sichtung und effektive Förderung der jungen Talente gewährleistet werden.

 Weitere Informationen zum Projekt Talentfindung und Talentförderung finden Sie hier:


01.12.2016 - Thomas Oeltz/Uwe Lehmann

Gegen den späteren Deutschen Meister ausgeschieden

Vom 23. bis 27. November 2016 kämpften im Tennis-Zentrum des Tennis-Verbandes Niederrhein (TVN) in Essen 176 Jugendliche bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften um die begehrten Titel in den Altersklassen U14, U16 und U18. Sie boten den Zuschauern spannende Duelle auf hohem Niveau. Mit dabei war Armin Koschtojan vom TC Sandanger Halle. Im Doppel gewann er erneut die Bronzemedaille. Im Einzel war für den 14-Jährigen im Viertelfinale Endstation.

Einzel: In seinem Auftaktmatch spielte Armin gegen Philip Florig aus Bayern, der über eine Wildcard ins Hauptfeld der Deutschen Jugendhallenmeisterschaften 2016 gekommen war. Von Anfang an hat Armin mit seinem druckvollen Spiel den Gegner kontrolliert und ihm bei dem 6:1, 6:0-Erfolg keine Chance gelassen. Insgesamt machte sein Gegner in der gesamten Partie nur 13 Punkte. Es war für Armin ein ideales Erstrundenmatch, in dem er sich an den schnellen Hallenbelag in Essen gewöhnen konnte. In der zweiten Runde ging es dann gegen den aus Berlin stammenden Lennart Kleeberg, der an Position 15 DTB-Rangliste ins Hauptfeld kam. Zuvor stand um 6.30 Uhr aber noch die letzte Trainingseinheit mit Landestrainer Thomas Oeltz und Doppelpartner Franz Assmann (Sachsen) auf dem Tagesplan. Hier wurden speziell noch einmal die Stärken von Armin trainiert. In der abschließenden Besprechung wurde dann der Matchplan festgelegt. Im ersten Satz kam Armin nur sehr schleppend ins Spiel, fand seinen Schlagrhythmus nicht und hatte überraschend viele Probleme mit dem Spiel seines Kontrahenten und leistete sich unnötig viele unbedrängte Fehler. Der erste Satz ging somit in nur 20 Minuten an Lennart Kleeberg. Im zweiten Satz ging Armin schnell mit 1:0 in Führung. Das Spiel war nun wesentlich ausgeglichener. Beim Stand von 3:2 gelang Armin dann durch zwei direkte Winner ein Break zum 4:2. Nach einer 5:2 Führung wurde es dann noch einmal kritisch, Kleeberg kam durch eine Änderung seiner Spieltaktik auf 5:4 heran. Koschtojan konterte im letzten Spiel des zweiten Satzes mit zwei geschickten Passierschlägen und einem Netzangriff zum 6:4. Der Bann war gebrochen. Der Hallenser hatte auf einmal die Sicherheit und die Schlaghärte wiedergefunden und machte Punkt um Punkt. Schnell ging er mit 5:1 in Führung und schloss das Match mit einem sehenswerten Ballwechsel zum 6:1 ab. Es wartete nun in der dritten Runde der an Nr. 2 gesetzte und aus der Offenbacher Tennisakademie stammenden Max Wiskandt. Die ersten drei Spiele verliefen relativ ausgeglichen, nach einem verlorenen Aufschlagspiel zum 1:3 brach Armin dann aber völlig ein. Er fand überhaupt nicht mehr zu seinem Spiel und leistete sich zu viele einfache und unnötige Fehler. Auch auf seinen ersten Aufschlag konnte sich Armin nicht mehr verlassen. Der erste Satz ging nach 35 Minuten dann schnell an Wiskandt (TC Bad Vilbel) mit 6:1. Dieser erhöhte dann von Spiel zu Spiel den Druck auf Armin, der dann nach gut einer Stunde vor den Augen von zahlreichen Bundes- und Landestrainern das Feld mit einer 1:6, 0:6 Niederlage verlies. Fazit des Landestrainers Thomas Oeltz: „Er ist mit der gesamten Drucksituation in diesem Match nicht klar gekommen, spielte einfach nicht frei auf und war sehr nervös. Wer will ihm das auch verdenken, wenn er gegen den späteren Deutschen Meister spielt, die Erwartungshaltung allgemein sehr hoch ist und dazu auch noch Sponsoren und Bundestrainer zuschauen. Er kann wesentlich mehr, als er in diesem Spiel gezeigt hat. Aber man muss eben zu dem Zeitpunkt die Leistung mental und spielerisch abrufen können, wenn sie gefordert ist.“ Doppel: In der ersten Runde besiegte das sachsen-anhaltisch/sächsische Duo Armin Koschtojan/ Franz Assmann ihre Gegner aus Bayern, Marius Leicht/Luca Matteiowetz mit 6:3, 6:2. Durch ein starkes, aggressives Aufschlag- und Volleyspiel ließen sie ihre Gegner nie ins Spiel kommen und nahmen gleich deren erstes Aufschlagspiel ab. Danach kontrollierten die beiden großgewachsenen Spieler Koschtojan/Assmann das Spiel vor allem von der Netzposition. Am Morgen vor dem Doppel in der zweiten . Runde wurde der Matchplan gegen das Doppel Kim Niethammer/Joshua Roth (SV Böblingen), die zuvor in der ersten Runde das an Nr.3 gesetzte bayrische Doppel Maximilian Homberg/Max Rehberg geschlagen hatten, nochmals besprochen. Beide sollten laut Oeltz noch offensiver die Netzposition einnehmen und das gegnerische Spiel sofort im Spielaufbau zerstören. Lange Ballwechsel sollten vermieden werden. Das setzte das Duo aus Halle und Dresden in dem Match in beeindruckender Weise um. Man siegte nach knapp einer Stunde mit 6:0, 6:0. Damit war der dritte Platz, den die Beiden auch schon bei den Deutschen Meisterschaften im Sommer erreicht hatten, gesichert. Im Halbfinale ging es dann gegen die an Nr. 2 gesetzten Benito Sanchez Martinez/Lennart Kleeberg aus Berlin. Durch ein schnelles Break und leichte Fehler am Netz verloren Koschtojan/Assmann mit 3:6. Im zweiten Satz gestalteten sie das Spiel wesentlich ausgeglichener und hatten beim Spielstand von 4:4, 0:40 bei Aufschlag Sanchez gleich drei Breakbälle. Durch einen leicht vergebenen Volley und danach vier sehr starken Aufschlägen verpassten sie das Break und die Berliner gingen doch noch 5:4 in Führung. Armin Koschtojan verlor danach sein sonst sehr sicheres Aufschlagspiel und somit auch das Match mit 3:6, 4:6. Fazit: Im Doppel wäre das Finale drin gewesen. Dort ist dann immer alles möglich. Im Einzel hätte Armin vom Ergebnis vielleicht noch drei bis vier Spiele mehr kriegen können. Ein Sieg gegen Max Wiskandt ist nicht möglich gewesen. Dafür war sein Gegner einfach zu stark. Trotzdem war es ein gelungener Auftritt Armins bei den Deutschen Meisterschaften.


01.12.2016 - Frank Löper

Sportdeutschland zu Gast in Magdeburg

Das MARITIM Hotel in Magdeburg ist Austragungsort der 13. DOSB-Mitgliederversammlung. (Foto: MARITIM)Das MARITIM Hotel in Magdeburg ist Austragungsort der 13. DOSB-Mitgliederversammlung. (Foto: MARITIM)
Vom 1. bis zum 3. Dezember tagen im MARITIM-Hotel in Magdeburg sämtliche Gremien des Deutschen Olympischen Sportbundes. Beginnend mit der DOSB-Präsidiumstagung am 1. Dezember über die Konferenzen der Landessportbünde und der Spitzenverbände am 2. Dezember bis zur 13. DOSB-Mitgliederversammlung am 3. Dezember findet in Magdeburg mit 28 Tagungen ein echter Sitzungsmarathon statt.

Der LSB Sachsen-Anhalt, dessen Präsident Andreas Silbersack derzeit Vorsitzender der Konferenz der Landessportbünde ist, hatte sich um die Ausrichtung des höchsten Gremiums des deutschen Sports beim DOSB beworben und den Zuschlag erhalten.
„Von der 13. DOSB-Mitgliederversammlung in Magdeburg werden die entscheidenden Weichenstellungen für die Leistungsportstrukturreform in Deutschland ausgehen“, freut sich Silbersack auf die hochrangigen Gäste aus allen Mitgliedsorganisationen des DOSB. Mit Spannung erwartet wird dabei die Rede des DOSB-Präsidenten Alfons Hörmann.
Am Vorabend der Mitgliederversammlung richtet der gastgebende LSB Sachsen-Anhalt in der Festung Mark einen Empfang für die Delegierten und Gäste der DOSB-Mitgliederversammlung aus.


29.11.2016 - Annette Lippstreu

Ehrung für erfolgreiche Leistungssportler durch den BSSA

Vorfreude der BSSA-Aktiven auf die Anerkennung ihrer LeistungenVorfreude der BSSA-Aktiven auf die Anerkennung ihrer Leistungen
Die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler mit Handicap Sachsen-Anhalts wurden für ihre erbrachten Leistungen bei internationalen Wettkämpfen und als Deutsche Meister im Sportjahr 2016 durch den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) am Abend des 28. November 2016 in Halle im Rahmen der traditionellen Sportlerehrung des Verbandes ausgezeichnet.

Im Jahr 2016 erkämpften 27 Sportlerinnen und Sportler des BSSA, betreut und angeleitet durch ihre engagierten Trainerinnen und Trainer, Medaillen und hervorragende Platzierungen bei internationalen Wettkämpfen sowie Deutsche Meistertitel. Die internationale Bilanz der Aktiven wird von Gold im Straßenrennen und Silber im Einzelzeitfahren für Andrea Eskau, dem vierten Platz von Tino Kolitscher im Ruder-Mixed Vierer und dem achten Platz von Parakanute Ivo Kilian im KL2 bei den Paralympics in Rio de Janeiro angeführt. Kegler aus Magdeburg und aus Bitterfeld-Wolfen errangen bei den Europameisterschaften je zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen sowie viele gute Platzierungen. Bei Deutschen Meisterschaften sicherten sich Handicap-Sportler aus Sachsen-Anhalt insgesamt 49 Titel. Die Ehrung nahmen der Präsident des BSSA, Dr. Volkmar Stein und der Stellvertretende Ärztlicher Direktor des BG Klinikums Bergmannstrost Halle – Offizieller Förderer des Behinderten- und Rehabilitationssports in Sachsen-Anhalt – Dr. Joachim Zaage vor. Im feierlichen Rahmen der Sportlerehrung wurde nach 2015 zum zweiten Mal der BSSA-Preis verliehen. Damit würdigte der Verband vor den 60 Gästen der Veranstaltung die langjährige Partnerschaft mit Peter Dietrich, ehemaliger Inhaber des Sanitätshauses Dietrich, eine Marke der REHA aktiv 2000 GmbH und sein Engagement in der Förderung des Behindertensports in Sachsen-Anhalt.


27.11.2016 - Uwe Lehmann/DTB

Deutscher Tennis Bund stellt Weichen für eine erfolgreiche Zukunft

DOSB-Präsident Alfons HörmannDOSB-Präsident Alfons Hörmann
Frankfurt am Main, 20. November 2016 – Den Nachwuchs früher und intensiver fördern, die Bundesstützpunkte stärken, die vorhandenen Mittel effektiver einsetzen, um weiterhin den besten Tennisnationen der Welt auf Augenhöhe zu begegnen. Diese notwendigen Maßnahmen mit einer langfristigen Finanzierung zu sichern, war die zentrale Aufgabe der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Tennis Bundes im Steigenberger Hotel Frankfurter Hof in Frankfurt am Main.

DTB-Präsident Ulrich KlausDTB-Präsident Ulrich Klaus
Nach intensiven, gemeinsamen Beratungen konnten das Präsidium des Dachverbandes und die Vertreter der 18 Landesverbände ein umfangreiches Reformprogramm für die Bereiche Jugend- und Leistungssport auf den Weg bringen. Dies wird über eine moderate Anhebung der Turnierteilnehmergebühr im Ranglistenbereich sowie die Einführung einer Teilnehmergebühr bei den Leistungsklassenturnieren finanziert. „Ich bin sehr beeindruckt, mit welcher Einigkeit der DTB und seine Landesverbände gemeinsam an einem Strang ziehen. Diese Bemühungen werden uns einen großen Schritt weiterbringen“, kommentierte Präsident Ulrich Klaus. Begonnen hatte die 68. Ordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Tennis Bundes mit einem Gastvortrag von Alfons Hörmann. In seinen, mit Spannung erwarteten Ausführungen, ging der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) vor allem auf die viel diskutierte Reform der Leistungssportförderung ein. Kernpunkte wie Erfolgsorientierung, Potenzialorientierung oder Effizienz erläuterte er ausführlich und warb für die Notwendigkeit der geplanten Veränderungen: „Es gilt, ein neues Kapitel in der Leistungssportförderung aufzuschlagen und das geht nur gemeinsam. Der Deutsche Tennis Bund kann in dieser Konstellation nur gewinnen.“ Der DTB habe in diesem Zusammenhang berechtigte Hoffnungen auf eine Aufnahme in die Grundförderung. „Bislang konnte mir noch niemand einen Grund nennen, warum der DTB nicht förderungswürdig ist. Es gibt realistische Chancen für eine künftig bessere Form der Förderung und Zusammenarbeit.“ Ebenfalls informierte der 56-Jährige über die Aufgaben- und Effizienzanalyse. Diese hatte der DOSB von einer externen Unternehmensberatung durchführen lassen. Hörmann sprach sich zudem für eine Stärkung des Hauptamtes im Verbandswesen aus. Im Anschluss an seine Rede gab es einen interessanten und aufschlussreichen Austausch mit den Delegierten. Anschließend blickte Ulrich Klaus auf die herausragenden sportlichen Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres zurück. Dabei betonte er, dass sich aus der Aufbruchsstimmung ein Aufschwung entwickelt habe. Besonders hob er die beiden Grand Slam Siege von Angelique Kerber in Melbourne und New York sowie ihren Aufstieg zur Nummer eins der Weltrangliste hervor. Das Abschneiden der Nationalmannschaften im Davis Cup und Fed Cup würdigte er ebenso wie die Erfolge der deutschen Spielerinnen und Spieler bei den internationalen Turnieren in Deutschland und der Nachwuchstalente des Deutschen Tennis Bundes. Ebenfalls erwähnt wurden die spielstarken Senioren sowie die außergewöhnlichen Leistungen der deutschen Athleten im Rollstuhltennis mit dem Höhepunkt der Paralympischen Spiele in Rio de Janiero. Ein wichtiger Bestandteil der Rede von Ulrich Klaus waren auch die Aktivitäten abseits vom Leistungssport. So habe sich im vergangenen Jahr die Rückkehr des DTB Tennis-Sportabzeichens als durchschlagender Erfolg erwiesen. Auch die Aktion „Deutschland spielt Tennis!“ feierte 2016 ein gelungenes zehntes Jubiläum. Der DTB-Präsident bedankte sich bei den Landesverbänden sowie dem Hauptamt für deren Unterstützung und Einsatz. Am Ende seiner Rede verkündete Ulrich Klaus die Vertragsverlängerung mit der Nürnberger Versicherung um weitere drei Jahre bis einschließlich 2019 und bedankte sich bei allen weiteren Partnern und Sponsoren des Deutschen Tennis Bundes: „Sie sind eine wichtige Säule unserer Verbandsarbeit und unterstützen den Deutschen Tennis Bund auf allen Ebenen.“ Die Vereine HTV Hannover (1. Platz), DTV Hannover (2. Platz) und TC 1899 Blau-Weiß Berlin (3. Platz) freuten sich über die Auszeichnung als Gewinner des Nürnberger Club-Race. Dr. Natalie Schwägerl, als Repräsentantin der Nürnberger Versicherung, und Ulrich Klaus überreichten Siegerchecks in Höhe von insgesamt 5.000 Euro, die zur Förderung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden. Einer der Höhepunkte der Mitgliederversammlung war die Ehrung verdienter Persönlichkeiten des deutschen Tennissports. Mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Tennis Bundes wurde Rolf Schmid (Biberach) als langjähriges Mitglied im Ausschuss für Leistungssport und Turnierdirektor der Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren ausgezeichnet. Die Silber-Vergoldete Ehrennadel erhielt der Referent für Ranglisten und Vorsitzende des Ausschusses für Ranglisten und Leistungsklassen, Wolfgang Burkhardt (Landau an der Isar). Ebenfalls mit der Silber-Vergoldeten Ehrennadel ausgezeichnet wurde Alexander Jakubec (Köln), Vorsitzender des Ausschusses und der Kommission für Ausbildung und Training im Deutschen Tennis Bund sowie Frank Hofen (Halle/Westfalen), langjähriges Mitglied der Kommission für Medien und Öffentlichkeitsarbeit. Auch Hans-Jürgen Mergner (Kornwestheim) durfte sich für sein Engagement im Ausschuss für Ausbildung und Training über die Silber-Vergoldete Ehrennadel freuen. Die Silberne Ehrennadel erhielten Reinhard Schadenberg (Wandlitz), langjähriges Mitglied der Jugendkommission des Deutschen Tennis Bundes und Dieter Kirschenmann (Mainz), Präsident des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz. Trainer des Jahres 2016 wurde Torben Beltz (Itzehoe), der seit über zehn Jahren Angelique Kerber betreut und die Porsche Team Deutschland Spielerin zu zwei Grand Slam Titeln und der Pole Position in der Weltrangliste führte. Bester Absolvent der A-Trainerausbildung ist Fabian Donsbach (Ulm), Vereinstrainer des Jahres wurde Thomas Jiricka (Dresden) vom TC BW Dresden-Blasewitz. Tags zuvor hatte Laura Siegemund beim traditionellen DTB-Abend für ihre Leistungen, unter anderem den Sieg bei den US Open im Mixed, die Goldene Ehrennadel erhalten. Auch Porsche Team Deutschland Chefin Barbara Rittner und zahlreiche anwesende langjährige Mitglieder des Davis Cup und Fed Cup Betreuerstabs wurden in diesem Rahmen gewürdigt. „Die Weichen für die Zukunft stellen“ – die Mitglieder des Präsidiums und des erweitereten Präsidiums sowie Geschäftsführerin Bettina Krause und Präsident Axel Schmidt vertraten den Tennisverband Sachsen-Anhalt an diesem Wochenende in Frankfurt/Main und arbeiteten in den einzelnen Ausschüssen und Kommissionen aktiv an dieser Zielstellung mit.


25.11.2016 - DOSB

Konzept für „Leistungssportreform Deutschland“ liegt nun vor

Nach einem zwei Jahre dauernden Prozess haben am 24. November der Bundesminister des Innern (BMI), Thomas de Mazière, die Vorsitzende der Sportministerkonferenz (SMK), Christina Kampmann, und der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, das Konzept zur Neustrukturierung des deutschen Leistungssports und der Spitzensportförderung bei einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Bei der 13. DOSB-Mitgliederversammlung am 3. Dezember in Magdeburg wird die Leistungssportreform eines der dominierenden Themen sein.

Das Konzept wurde unter Mitwirkung zahlreicher Experten, darunter auch aktive und ehemalige Athletinnen und Athleten, gemeinsam von BMI und DOSB entwickelt.
„Die Athletinnen und Athleten stehen für uns absolut im Mittelpunkt“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. „Sie sind der Grund, warum wir das alles machen. Und ihre wichtigsten Bezugspersonen sind die Trainerinnen und Trainer, deren Situation wir gravierend verbessern wollen.“ Der DOSB-Präsident bekräftigte, dass die erfolgreiche Umsetzung nur in Verbindung mit einem erheblichen finanziellen Aufwuchs möglich sein werde.
Ziel der jetzigen Reform ist es, die sportlichen Leistungsträger der Zukunft durch optimale Förderung in die Lage zu versetzen, ihr Potenzial auszuschöpfen und trotz härter werdendem Wettbewerb weiterhin internationale Erfolge möglich zu machen. Erfolg misst sich an der Weltspitze, heißt aber auch Finalplätze, persönliche Bestleistungen und hoffnungsvolle Ergebnisse im Nachwuchsbereich. Im Fokus stehen die Athleten/innen und ihre Trainer/innen. Für die Athletinnen und Athleten werden die Rahmenbedingungen wie Trainings- und Wettkampfbedingungen, Duale Karriere, wissenschaftliche Unterstützung und Serviceleistungen der Olympiastützpunkte in einem konzentrierten Bundes- und Landesstützpunktsystem weiter verbessert.
Deutliche Verbesserungen wird es auch für Trainerinnen und Trainer in ihrer Schlüsselfunktion im Leistungssport geben. Konkret geht es um Vertragsinhalte wie die Vergütung, die kontinuierliche Qualifizierung und längerfristige Perspektiven. Eine aktuelle Studie zur Situation der Trainerinnen und Trainer wird zum Jahresende fertiggestellt, die Ergebnisse fließen dann in die Umsetzung der Leistungssportreform ein.
Der DOSB übernimmt die Rolle der Steuerung im deutschen Leistungssport und begleitet die Prozesse durch ein kontinuierliches Qualitätsmanagement. Wir bündeln die Kräfte und arbeiten künftig in einem Netzwerk Leistungssport auf Bundes- und Landesebene enger und abgestimmt zusammen. Die Spitzenverbände erhalten in professionelleren Strukturen und mit entsprechend qualifiziertem Personal mehr Verantwortung und Einfluss auf die Entwicklung ihrer Sportart in Deutschland.
Entscheidungen zur Förderung, die für Olympia-, Perspektiv- und Nachwuchskader gezielter, gesamtheitlicher und auch langfristiger gestaltet werden soll, treffen Bund, DOSB und, wenn finanziell betroffen, auch die Länder künftig gemeinsam. Wir fördern gezielt, hängen aber keine Sportart ab.
Alle Beteiligten stellen nochmals eindeutig klar, dass nur manipulationsfreier Leistungssport gefördert wird. Die Erhaltung und Verteidigung der Werte wie Akzeptanz von Regeln, Fair Play, Respekt und Teamfähigkeit werden ebenso festgeschrieben wie die Forderung, dass der Kampf gegen Doping, Manipulation und Korruption auf nationaler Ebene weiterer Optimierungen und auf internationaler weitere Anstrengungen durch die im Sport Verantwortlichen bedarf, um für die deutschen Athleten in allen Disziplinen faire internationale Wettkampfbedingungen zu gewährleisten. Die Politik muss dabei nach Kräften unterstützen. Entsprechende Verzerrungen der Wettbewerbsvoraussetzungen sollen im Rahmen der neuen potenzialorientierten Förderstruktur berücksichtigt werden.
Das Konzept stellt unter Berücksichtigung der Diskussion der vergangenen Monate eine Weiterentwicklung des Eckpunktepapiers vom 23. September und einen vorläufigen Zwischenstand zum Einstieg in die Übergangsphase der kommenden beiden Jahre dar.

 Hier finden Sie das ausführliche Dokument zur „Leistungssportreform Deutschland“


25.11.2016 - Stefanie Lück

"Senioren-fit"-Programm an der LandesSportSchule ein voller Erfolg

Das erste "Senioren-fit"-Programm in diesem Jahr ist erfolgreich in dieser Woche zu Ende gegangen...

Auch im diesem Jahr haben sich erneut Seniorinnen und Senioren an der LandesSportSchule Osterburg zusammen gefunden, um am jährlich stattfindenden „Senioren-fit“-Programm eine gute Zeit zu verbringen. Zum ersten Termin erlebten 9 Senioren drei sportlich-aktive und abwechslungsreiche Tage mit unterhaltsamen Ausflügen.
Bereits am ersten Tag nahmen sie am Nordic-Walking, an Fitnessübungen mit Alltagsmaterialen und am Aqua-Fitness im Schwimmbad teil. Anschließend konnten sich die Teilnehmer in der Sauna erholen und den Abend beim gemütlichen Beisammensein in der Gaststätte „Zum Fuchsbau“ ausklingen lassen.
Auf dem Programm des zweiten Tages standen zwei Ausflüge – sowohl in die Baumkuchenfabrik nach Salzwedel und als auch eine Kremserfahrt nach Krumke am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen. "Ein wunderbarer Tag und die Sonne schien einfach herrlich." Mit der abendlichen Aerobic und dem abschließenden Kegeln/ Bowlen wurde der Tag sportlich beendet.
Der dritte und leider auch letzte Tag begann mit Frühschwimmen. "Ein bisschen Muskelkater haben wir ja schon, aber ausruhen wollten wir uns doch nicht..." - "So was sollte man viel öfter mal machen, wir waren hier eine tolle Truppe. Gerne kommen wir wieder."
...und das Team der LandesSportSchule freut sich schon sehr darauf...

Von Montag, 05.12. bis Mittwoch, 07.12.2016 geht es mit dem zweiten „Senioren-fit“-Programm weiter. Hierzu können Sie sich noch mit Ihrer Familie und/ oder mit Ihren Bekannten anmelden.
Rufen Sie uns an (03937 2506-0), erkundigen Sie sich nach diesem abwechslungsreichen Programm und reservieren Sie sich einen der letzten freien Plätze.


25.11.2016 - Stefan Schneider

Nachruf - Eike Schmidt

Der Handball in Sachsen-Anhalt trauert um Eike Schmidt † Vor wenigen Stunden haben wir die traurige Nachricht erhalten, dass unser ehemaliger Geschäftsführer und langjähriges Ehrenmitglied nach schwerer Krankheit verstorben ist. Unsere Gedanken sind in dieser Stunde bei seiner Frau und Familie, den Angehörigen und Hinterbliebenen.

Mit Eike Schmidt verliert der Handball-Verband einen tatkräftigen und stets rastlosen Mitstreiter. Er gehörte zu den Gründungsvätern und wichtigsten Wegbereitern des HVSA in den letzten 26 Jahren. Er stand mit Rat und Tat vielen Vereinen bei der Bewältigung der Aufgaben zur Seite und war während der Phase der Wiedervereinigung Deutschlands das „strukturelle Zentrum mit Herz“ des neugegründeten HVSA. Während seiner hauptamtlichen Zeit als Geschäftsführer des HVSA (1990-2003) unterstützte er die Aktivitäten der ehrenamtlich geführten Gremien und Arbeitsgruppen Arbeiten und gab dabei richtungsweisende Impulse für die Entwicklung des Handballsports in Sachsen-Anhalt. Über die Landesgrenzen hinaus war Eike als verlässlicher und engagierter Sportfreund bekannt und geachtet. In Würdigung seiner Arbeit und Verdienste wurde der aktive Ruheständler Eike Schmidt zum Ehrenmitglied des HVSA berufen. Diese Auszeichnung ist nur ein Beispiel aus einer langen Liste von Ehrungen verschiedener Institution wie DHB, LSB und anderer. Auch in seinem Ruhestand übernahm er bis zuletzt Aufgaben und Verantwortungen für den Handball sowohl im Verband als auch seiner Heimatverein, dem SV Irxleben. Eike zeichnete lange Jahre für die Ehrung von verdienstvollen Funktionären, Trainer oder Aktiven unserem Landesverband verantwortlich. Bis heute basieren die Ehrungen des HVSA auf der von ihm erarbeiteten Ordnung. Die Vielzahl seiner Aktivitäten, seiner Ideen, seines Wirken in fast allen Bereichen des Handballsports in Sachsen-Anhalt wird das Gedenken an ihn wach halten. Wir verlieren einen tatkräftigen Mitstreiter und bedanken uns bei ihm für seine unermüdliche Unterstützung. Wir werden Eike vermissen, seine Spuren werden aber im Verband weiter leben.

 http://www.hvsa.de


23.11.2016 - Frank Löper

Silberner Stern für Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V.

Die Vertreter des Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V freuen sich über den Großen Stern des Sports in Silber. (Foto: Franz Fender/Genossenschaftsverband e.V.)Die Vertreter des Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V freuen sich über den Großen Stern des Sports in Silber. (Foto: Franz Fender/Genossenschaftsverband e.V.)
Der Verein Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V. ist in diesem Jahr der Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Silber für Sachsen-Anhalt. Er wurde von den Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes am 22. November in Magdeburg für sein Projekt „Ein Verein für Klein und Groß und Jung bis Alt“ ausgezeichnet.

Beim Karateverein Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V. stehen nicht nur die sportlichen Erfolge im Vordergrund – und das obwohl die Mitglieder nicht selten national und international auf dem Siegertreppchen stehen. Der Yamakawa Karate-Do Ballenstedt möchte „Ein Verein für Klein bis Groß und Jung bis Alt" sein. Deshalb werden neben Karate auch Gesundheitssport und Fitness, Selbstverteidigungs- sowie Gewaltpräventionskurse angeboten. Als einziger Karateverein im Harzkreis kombiniert der Yamakawa Karate-Do Ballenstedt außerdem das Karatetraining mit Kinderturnen ab 3 Jahren. Extra für den Kita-Bereich hat der Verein das Programm „Kleine Tiger sind die Sieger" entwickelt. Für das Trainerteam ist es neben dem Sport außerdem eine Herzensangelegenheit, besonders Kindern und Jugendlichen Werte wie Höflichkeit und Respekt zu vermitteln.
Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Sportverbände, Sportlern, Journalisten und Pressevertretern hat das Projekt unter allen eingereichten Bewerbungen zum Sieger auf Landesebene gewählt. Eingereicht wurde die Bewerbung des Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V. über die Harzer Volksbank eG. Ingo Freidel, Vorstand der Volksbank Stendal eG, freut sich: „Das Wohl der Menschen in den Regionen liegt uns als Volksbanken Raiffeisenbanken besonders am Herzen. Deshalb freut es uns umso mehr mit der Auszeichnung ‚Sterne des Sports‘ einmal ganz herzlich ‚Danke‘ sagen zu dürfen. Denn die Sportvereine in Sachsen-Anhalt leisten durch ihr ehrenamtliches Engagement einen wichtigen, nachhaltigen Beitrag zum Wohlergehen aller.“
Holger Stahlknecht, Sachsen-Anhalts Minister für Inneres und Sport, gratulierte den Vereinen an diesem Abend persönlich und überreichte zusammen mit LSB-Vizepräsidentin Dr. Petra Tzschoppe die Preisgelder in der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt. „Ich gratuliere dem Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V. Der Vereinssport übernimmt in unserem Bundesland eine wichtige Rolle, das zeigen alle bei 'Sterne des Sports' eingereichten Projekte eindrucksvoll. Engagement und sozialer Einsatz sind für die Menschen vor Ort und für ein gemeinsames, faires Miteinander in der Gesellschaft von enormer Bedeutung. Deshalb gebührt jedem, der sich ehrenamtlich engagiert, größter Dank und Respekt“, so Stahlknecht.
Neben dem Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V. wurden an diesem Abend weitere fünf Vereine aus Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Auch sie konnten ihre „Sterne des Sports“ in Silber sowie die Preisgelder entgegen nehmen. Der Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V. wird Sachsen-Anhalt bei der Verleihung der bundesweiten „Sterne des Sports“ in Gold vertreten. Sie werden am 23. Januar 2017 in Berlin von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen.

Preisträger:
1. Platz (2.500 Euro): Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Ein Verein für Klein und Groß und Jung bis Alt“, eingereicht über die Harzer Volksbank eG
2. Platz (1.500 Euro): Tangermünder Elbdeichmarathon e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Integration durch Sport- Laufen kann jeder“, eingereicht über die Volksbank Stendal eG
3. Platz (1.000 Euro) SV Eintracht Gommern e.V., ausgezeichnet für das Projekt „‘EinMALIG fit - mit jedem Schritt‘ Das Laufprojekt der anderen Art.“, eingereicht über die Volksbank Jerichower Land eG
Förderpreis (500 Euro): SV Braunsbedra e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Landespielfest der Volleyballjugend Sachsen-Anhalt und Internationales Spielfest der Volleyballjugend“, eingereicht über die Volks- und Raiffeisenbank Saale-Unstrut eG
Förderpreis (500 Euro): SV Einheit Bernburg, ausgezeichnet für das Projekt „Bernburger Genossenschafts-Cup für Fußball“, eingereicht über die Volksbank Börde-Bernburg eG
Förderpreis (500 Euro): 1. Ju-Jutsu Bushido Schönebeck e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Landesstützpunkt, Nachwuchsförderung im Leistungssport der Klassen U10, U12 im Bereich Fighting“ eingereicht über die Volksbank Magdeburg eG

 www.sterne-des-sports.de


19.11.2016 - Katja Schindler

Jugendrudertag Sachsen-Anhalt wählt neues Vorstandsteam

Am Freitag (11.11.2016) war es wieder soweit, einige Jugendvertreter/innen aus Sachsen-Anhalt trafen sich im Ruder-Club Wittenberg zum Jugendrudertag. Themen des Abends waren u.a. ein neues Vorstandsteam zu wählen. Die Veranstaltung war für alle Anwesenden nicht leicht, da vor wenigen Tagen der langjährige "alte" Vorsitzender Klaus Schindler verstorben ist. "Wir haben ihm sehr viel zu Verdanken und er hat die Ruderjugend auf einen guten Kurs gebracht.", so der Tenor aller Anwesenden.

as Boot der Ruderjugend Sachsen-Anhalt auf Kurs zu halten. In Zukunft wird die Ruderjugend wie folgt aufgestellt sein:
Landesjugendleiter: Tim Lauterbach
Stellvertretende Vorsitzende für Finanzen: Nadja Eggert
Stellvertretender Vorsitzender für Vereinsservice, Technikstufen und Sicherheit auf dem Wasser: Mathias Zahn
Stellvertretende Vorsitzende für Trainingslager und Regatten: Andrea Senst
Stellvertretende/r Vorsitzende/r Öffentlichkeitsarbeit & Homepage : Katja Schindler & Karl Zander
Beisitzer Bildung: Daniel Schnurpfeil
Beisitzer Wanderrudern& Breitensport: Felix Rauls

Das neue Team wird nun seine Arbeit aufnehmen und die Zukunft weiter mit gestalten.
Zum Ende der Veranstaltung sprach der neu gewählte Vorsitzende Lauterbach noch einige Worte und bedankte sich u.a. bei allen ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für Ihre engagierte Arbeit.

Ehre wem Ehre gebührt

Am Samstag (12.11.2016) stand der Weiterbildungstag des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt auf dem Programm. Traditionell führt die Ruderjugend dort auch eine Ehrung für verdiente Teamer/innen und ehrenamtliche Betreuer/innen durch. In diesem Jahr konnten folgende Ruderkameraden/innen geehrt werden:

Teamer/innen

Daniel Schnurpfeil (Goitzsche Ruderclub Bitterfeld e.V)
"Daniel unterstützt im besonderen Maße die Kinder- und Jugendarbeit im GRCB und war stets zur Stelle, wenn es um Hilfe beim Neubau der Bootshalle in Bitterfeld ging. Auf Daniel kann man sich stets verlassen. Selber rudert Daniel ebenfalls seit einigen Jahren und ist dem Sport sowohl als aktiver Ruderer als auch als Übungsleiter bis heute treu geblieben."

Magdalena Günther (Weißenfelser Ruder-Verein 1884 e.V.)
"Magdalena ist seit 5 Jahren Mitglied im WRV, hat im Kinderbereich aktiv gerudert und selber an 2 Bundeswettbewerben teilgenommen. Auf Grund einer Krankheit konnte sie im Juniorenalter nicht mehr aktiv selber rudern, begann dann aber als Übungsleiterin mitzuarbeiten. In diesem Jahr konnte sie die C-Lizenz erwerben und war 2016 als Teamerin zum Bundeswettbewerb im Einsatz."

Yvonne Stein (Zschornewitzer Ruderclub von 1954 im SV "Turbine" Zschornewitz e.V.)
Yvonne ist seit vielen Jahren als Betreuerin auf jeder Regatta bzw. in jedem Trainingslager zu sehen.
Sehr hilfreich unterstützt sie den ZRC auch mit ihrem Wissen und Handeln bei kleinen Unfällen. Sie opfert stets ihren Urlaub für den Sport.

Betreuer/innen

Andreas Kosmann (SC Magdeburg Abteilung Rudern)
"Andreas hat in diesem Jahr das einzige Sieg-Boot beim Bundeswettbewerb betreut (Mäd 4x+ 12/13) und ist seit vielen Jahren ehrenamtlicher und engagierter Trainer in Magdeburg. Er begeistert stets neue Sportlerinnen für die Sportart Rudern und ist eine starke Stütze für die Magdeburger."

Maik Wartmann (Bernburger Ruderclub e.V.)
"Maik hat seit vielen Jahren immer Medaillen-Boote bei Landesmeisterschaften und Bundeswettbewerben betreut oder zumindest seinen Anteil daran. Er hat in Bernburg eine großartige Nachwuchsarbeit aufgebaut und schafft es über gute Netzwerkarbeit auch entsprechendes Material für den Verein zu besorgen."

Ralf Warzecha (Weißenfelser Ruder-Verein 1884 e.V.)
"Ralf hat im Alter von 10 Jahren mit dem Rudersport begonnen. Nach seiner beruflichen Ausbildung begann er im WRV als Übungsleiter und betreute unterschiedliche Trainingsgruppen. Viele Jahre begleitete er die ehrenamtliche Funktion als Beisitzer im Vorstand der Ruderjugend und war verantwortlich für Schulrudern "Jugend trainiert für Olympia"."

Erhard Tilch (Ruder-Club Wittenberg von 1904 e.V.)
"Erhard prägt schon viele Jahre den Ruder-Club Wittenberg mit und hat stets Starter/innen beim Bundeswettbewerb dabei. Ebenfalls gelingt es ihm mit seinen Sportlern/innen Medaillen bei den Landesmeisterschaften zu errudern."

 http://www.ruderjugendsachsenanhalt.de


17.11.2016 - Stefanie Lück

Neue Auszubildende an der LandesSportSchule Osterburg

V. Kersten (Azubi) und Y. Klaus (Rezeptionsleiterin) v.l.n.r. V. Kersten (Azubi) und Y. Klaus (Rezeptionsleiterin) v.l.n.r.
Die 18-jährige Vanessa Kersten bereichert das Team der LandesSportSchule als Auszubildende zur Hotelfachfrau.

Seit Oktober ist nun auch Vanessa Kersten (18, aus Hohenberg-Krusemark) an der LandesSportSchule Osterburg. Sie möchte ihren Berufsabschluss zur Hotelfachfrau schaffen. Dafür bringt Vanessa eine ganz besondere Motivation mit: "Ich möchte später mal ein eigenes Hotel übernehmen." Ihr macht der Umgang mit Menschen sehr viel Spaß und dass es immer neue Aufgaben zu bewältigen gibt. Abwechslung im Ausbildungsalltag ist ihr wichtig, erklärt sie weiter.

Am Liebsten geht Vanessa nach der Arbeit mit ihren Hunden an die frische Luft oder spielt auf ihrem Keyboard.

Das Team der LandesSportSchule freut sich sehr über die Verstärkung und wünscht viel Erfolg. "Ein herzliches Willkommen, Vanessa..."


17.11.2016 - Maria Tiborski

Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kulturen

Die Teilnehmer am Seminar zum Thema „Interkulturalität“.Die Teilnehmer am Seminar zum Thema „Interkulturalität“.
Anfang November fand in Magdeburg ein Seminar zum Thema „Interkulturalität“ statt. Die Veranstaltung wurde von dem Projekt „Menschlichkeit und Toleranz im Sport“ (MuT) im Rahmen des Projektbausteins „Flucht & Asyl“ organisiert. Als Referenten konnten Viktor Jukkert und Elisabeth Schüler vom Programm „Integration durch Sport“ gewonnen werden.

Seminarziel war es, theoretische Hintergründe mit praktischen Übungen zum Thema „Interkulturalität“ durchzuführen und die Interessierten zu sensibilisieren. Insgesamt 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich ein ganzes Wochenende mit dem Themenschwerpunkt auseinandersetzen. Es gab viele Fragen rund um das Thema Geflüchtete und die damit verbundenen Herausforderungen für die Sportvereine vor Ort.
Als erstes wurde der Kulturbegriff genauer betrachtet. Dabei wurden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen diskutiert. Neben „offensichtlichen Unterschieden“ wie z.B. Sprache, Aussehen oder Kleidung gibt es auch Unterschiede, die nicht gleich auffallen wie z.B. Verhaltensregeln oder Lebensstile. Gerade diese Unterschiede aber bergen Konfliktpotenzial.
Im Anschluss gab es Diskussionen zu den Themen interkulturell bedingter Konflikte im Alltag. Aber auch der praktische Teil kam nicht zu kurz. Und so konnten in Kleingruppen z. B. integrative Maßnahmen geplant werden.
Am zweiten Tag wurden zwei Kurzfilme zum Thema Diskriminierung von Migranten im Sportverein gezeigt. Hier sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Konfliktlösungsstrategien entwickeln und diese dann im Plenum vorstellen. Dabei wurde ganz deutlich: unabhängig von sozialer oder kultureller Herkunft ist – im Sport ist Jede/r Willkommen!


15.11.2016 - Frank Löper

Starke Teams für Sachsen-Anhalt ausgezeichnet

Junge Rennkanuten von der SG Blau-Weiß Niegripp gewannen beim Fotowettbewerb der Landeskampagne "„Ein starkes Team für Sachsen-Anhalt“​" einen der ersten Preise.Junge Rennkanuten von der SG Blau-Weiß Niegripp gewannen beim Fotowettbewerb der Landeskampagne "„Ein starkes Team für Sachsen-Anhalt“​" einen der ersten Preise.
Die Sieger und Platzierten im Fotowettbewerb „Ein starkes Team für Sachsen-Anhalt“ wurden am 15. November vom Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Dr. Reiner Haseloff, und Sportminister Holger Stahlknecht in Magdeburg empfangen und ausgezeichnet. Eine fünfköpfige Jury aus Vertretern des LSB Sachsen-Anhalt, des SC Magdeburg, des Sportlernetzwerkes SamForCity, der Hochschule Magdeburg-Stendal und des Sportkeglervereins Rot-Weiß Zerbst 99 hatte die besten aus zahlreichen Einsendungen ausgewählt.

Mehr Symbolik geht nicht! Die jungen Rennkanuten von der SG Blau-Weiß Niegripp gewannen beim Fotowettbewerb der Landeskampagne "„Ein starkes Team für Sachsen-Anhalt“​" den ersten Preis in der Kategorie "Mannschaften". Ihr selbstgewählter Slogan: "Olympiasieger von morgen"! Ihr Preis: Ein Poloshirt mit den Autogrammen der Olympiastarter aus Sachsen-Anhalt in Rio. Und on the top 11 Freikarten für den Fußballkracher 1. FC Magdeburg​ gegen Hallescher FC!
Sieger in der Einzelwertung wurde Special Olympics-Sieger Maximilian Zabel vom SV Turbine Halle. Mit dem Slogan „So sehen Sieger aus!“ gewinnt er einen Interrail-Benelux-Pass für zwei Personen. Damit können er und eine Begleitperson in Brüssel das Europäische Parlament und das Verbindungsbüros Sachsen-Anhalts besuchen.
Das Team Oeltze aus Magdeburg mit dem Slogan „Es gibt keine Wunder, nur harte Arbeit“ gewinnt vom Sportlernetzwerk SamForCity zwei Tickets für ein Heimspiel des SC Magdeburg und vom 1.FCM ein handsigniertes FCM-Trikot. Der Magdeburger Daniel Oeltze ist nach einem Badeunfall teilweise gelähmt. Er kämpft seinen persönlichen Kampf und will wieder laufen können. Dafür schwitzt er täglich. Sein Vater Holger Oeltze begleitet ihn als Therapeut.
Diese Sieger und weitere Preisträger des Fotowettbewerbs standen im Mittelpunkt eines würdigen Finales der Landeskampagne "Ein starkes Team für Sachsen-Anhalt", die eine Fortsetzung verdient hätte.


13.11.2016 - Frank Löper

Leistungssport nach Rio vor großen Herausforderungen

Die Mitglieder des LSB-Hauptausschusses bei einer Abstimmung.Die Mitglieder des LSB-Hauptausschusses bei einer Abstimmung.
Am 12. November tagte in Staßfurt der Hauptausschuss des LSB Sachsen-Anhalt. Auf der Tagesordnung des zweithöchsten Gremiums des Sports im Bundesland standen traditionell die Mitgliederentwicklung und die Jahresfinanzabschlüsse der größten gemeinnützigen Personenvereinigung des Landes. Das dominierende Thema des ersten LSB-Hauptausschusses nach den Olympischen Spielen und den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro aber war die Fragestellung: Wie geht es auf Bundes- und auf Landesebene weiter im Leistungssport?

Andreas Silbersack, Präsident des LSB Sachsen-Anhalt, als Sprecher der Landesportbünde intensiv in den Prozess der Erarbeitung der Leistungsportstrukturreform in Deutschland eingebunden, konnte den Vertretern der Landesfachverbände sowie der Kreis-und Stadtsportbünde Informationen aus erster Hand geben.
"Auf die Landessportbünde kommt bei der Strukturreform eine besondere Aufgabe zu. Sie müssen die Spitzensportförderung vom Bund mit der Sportförderung der Länder verbinden und verzahnen", betonte Silbersack. Aus aktuellem Anlass kritisierte der LSB-Präsident in Staßfurt den „ausbleibenden Rückenwind durch die Bundespolitik“. Der deutsche Bundestag hatte am Tag zuvor nur ca. 5,2 Millionen der erhofften 15 bis 16 Millionen Euro als Anschubfinanzierung für die Reformen im Haushalt 2017 bewilligt.
Der LSB-Hauptausschuss bestätigte für den Leistungssport in Sachsen-Anhalt Präzisierungen zum bestehenden Bewertungssystem der Olympischen Sportarten und den damit verbunden Trainerstellen. Auswirkungen hat das ab 2017 für die Sportarten Basketball (weiblich), Handball (weiblich) und Wasserspringen, die aus der Förderung als Schwerpunksportart II in die Fördersportarten „absteigen“ und für die Sportarten Ringen, Rhythmische Sportgymnastik und Fußball, die den Status Fördersportart auf Landesebene verlieren. Trotz verständlicher Gegenrede betroffener Verbände fand der Vorschlag dennoch eine deutliche Stimmenmehrheit.
Die Beschlussfassung zu einem neuen Leistungsportkonzept des LSB Sachsen-Anhalt für die Jahre 2017 bis 2020 stellte man auf das 1. Halbjahr 2017 zurück, um so die Entwicklung auf Bundesebene abwarten zu können. „Die entscheidenden Weichen für die Leistungsportstrukturreform in Deutschland werden von der 13. Mitgliederversammlung des DOSB ausgehen, für die wir Anfang Dezember in Magdeburg Gastgeber sein dürfen“, freut sich der LSB-Präsident.
Die Mitglieder des Hauptausschusses bestätigten ebenfalls das LSB-Strategiekonzept für die Jahre 2017 bis 2020, das die inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeit für die kommenden Jahren in den Themenfeldern Ehrenamt, Sportförderung und Sportstätten sowie die Zielstellungen für die Bereiche Breitensport, Leistungssport sowie Sport und Gesellschaft formuliert.
Mit neuen Mitglieder und stabile Finanzen ist der LSB Sachsen-Anhalt (LSB) fit für die Aufgaben der Zukunft. LSB-Präsident Andreas Silbersack konnte in Staßfurt im vierten Jahr in Folge steigende Mitgliederzahlen verkünden. Die 5.395 zusätzlichen Mitglieder lassen die Mitgliederzahl des LSB auf 346.690 in 3.154 Sportvereinen anwachsen. Der Organisationsgrad (Anteil Wohnbevölkerung zur LSB-Mitgliederzahl) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,30 % auf 15,51 % (Stand: 01.01.2016).
Im Rahmen einer umfangreichen Tagesordnung bestätigten die Mitglieder des Hauptausschusses den Abschluss des LSB-Haushaltsjahres 2015 mit einem Gesamtetat von ca. 22 Mio. Euro, sowie den der Landessportschule Osterburg von ca. 2,6 Mio. Euro. Auch dem LSB-Nachtragshaushalt für das Jahr 2016 in Höhe von ca. 23,7 Mio. Euro sowie 3,0 Mio. Euro für die Landessportschule wurde zugestimmt. Den Haushaltsansätzen für die Jahre 2017 und 2018 wurde ebenfalls das Votum der Mitglieder erteilt.


12.11.2016 - Annette Lippstreu

Auszeichnung der Landtagspräsidentin an drei BSSA-Vereine

Foto (G. Hartmann): Sportlich engagiert für Menschen mit Handicap: Norbert Block, BSSA-Präsident Dr. Volkmar Stein, Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch, Torsten und Liane Brucke und Marco Christophori (v. l.).Foto (G. Hartmann): Sportlich engagiert für Menschen mit Handicap: Norbert Block, BSSA-Präsident Dr. Volkmar Stein, Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch, Torsten und Liane Brucke und Marco Christophori (v. l.).
Die im September dieses Jahres neu gewählte Präsidentin des Landtages von Sachsen-Anhalt, Gabriele Brakebusch, hat gern eine 23-jährige Tradition ihrer Vorgängerkollegen aufgegriffen. Im Rahmen der Herbst-Hauptausschusstagung des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) zeichnete sie drei Mitgliedsvereine des Verbandes für ihr Engagement aus.

Mit dieser Ehrung in der Landessportschule in Osterburg zeigte sie auch ihr großes Interesse für den organisierten Behinderten- und RehaSport in unserem Bundesland. Sie würdigte die Arbeit in den 176 Vereinen des BSSA, die ihren insgesamt mehr als 27 000 Mitgliedern mit Behinderung und chronischen Erkrankungen quer durch alle Altersgruppen vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung bieten. „Menschen mit Handicap haben im BSSA eine sportliche Heimat. Das ist gut so. Bleiben Sie ein starker Dachverband und stehen Sie uns als Landtag auch beratend zur Verfügung“, so formulierte Gabriele Brakebusch in ihrem Grußwort.
Geehrt wurden in diesem Jahr der Behinderten und Rehabilitationssportverein (BSV) Salzwedel e.V., der Gesundheits- und Rehabilitationssportverein (GRSV) Elsteraue e. V. aus Halle (Saale) und der Rehabilitations- und Blinden- & Sehbehinderten Sportverein (RBSSV) Bitterfeld-Wolfen e. V.
Der BSV Salzwedel hatte im vergangenen September bereits zum vierten Mal die Traditionsveranstaltung des BSSA „Landessportspiele für Behinderte und ihre Freunde“ ausgerichtet. Rehabilitationssportangebote werden in 34 Gruppen für die Erkrankungsbereiche Orthopädie und Innere Medizin von 13 lizenzierten Übungsleitern umgesetzt. Im Wettkampfsport hat sich der Verein besonders dem Fußball für Menschen mit mentaler Behinderung verschrieben und stellt aus seinen Reihen aktuell fünf Bundeskader.
Im GRSV Elsteraue, der kürzlich sein zehnjähriges Bestehen feierte, betreuen 22 Übungsleiter 55 RehaSportgruppen. Neben 54 Orthopädiegruppen entstand im Rahmen eines BSSA-Projektes jüngst eine Gruppe, die speziell für Menschen mit Erkrankungen der Atemwege sportliche Angebote bereit hält. Aktuell engagiert sich der Verein im Projekt „Aktiv mit Krebs“.
Dort ist auch der RBSSV Bitterfeld-Wolfen vertreten, der seit drei Jahren dem BSSA angehört. Sieben Übungsleiter setzen die sportlichen Angebote für die Erkrankungsbereiche Orthopädie, Innere Medizin, geistige Behinderung und Neurologie in derzeit 44 RehaSportgruppen um. Der RBSSV ist einer der drei ersten Vereine im BSSA, der im Bereich „Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins“ Angebote unterbreiten kann.


07.11.2016 - Dr. Karola Knorscheidt

Gesundheitssport aktuell - TOGU-Sportgeräte im Einsatz

Zwei hochwertige Fortbildungen für Übungsleiter/Trainer vor Jahresschluss

Gesund trainieren bzw. für die Gesundheit trainieren, das ist die Motivation vieler Mitglieder in unseren Sportvereinen. Um als Übungsleiter/in oder Trainer/in immer auf dem Laufenden zu sein, bieten sich vor Jahresschluss zwei Fortbildungen spezieller Art:
- am 11./12.November - Gesund und fit mit TOGU-Sportgeräten in Magdeburg
- am 26.November - 2. Gesundheitssporttag des Leichtathletik-Verbandes Sachsen-Anhalt (LVSA) in Schönebeck
TOGU-Sportgeräte bieten vielfältige Möglichkeiten im Einsatz für gesundheitssportliches Training: Mit der TOGU-Blackroll steht das Fazientraining hoch im Kurs.
Beim 2. Gesundheitssporttag des LVSA steht eine Life Kinetik-Präsentation im Programm. Ursprünglich im Fußball entwickelt ist es heute für viele Sportarten als Gehirn- und Bewegungtraining interessant. Anmeldungen für 11./12.11.2016 beim SSB Magdeburg umgehend noch möglich. Für den 2. Gesundheitssporttag des LVSA gibt es das Programm zum Download unter www.lvsa.de (News vom 26.10.2016)


04.11.2016 - Olaf Wolf

Fechterbund Sachsen-Anhalt mit neuem Präsidium

Das neu gewählte Präsidium des Fechterbundes Sachsen-Anhalt. (Foto: FBSA) Das neu gewählte Präsidium des Fechterbundes Sachsen-Anhalt. (Foto: FBSA)
Der Fechterbund Sachsen-Anhalt hat auf seinem Ordentlichen Verbandstag am 29. Oktober in Merseburg ein neues Präsidium gewählt, zugleich dem bisherigen Präsidenten Thomas Riedel mit überwältigender Mehrheit erneut das Vertrauen ausgesprochen.

Neben Thomas Riedel, der für weitere vier Jahre als Präsident in seinem Amt bestätigt wurde, wählten die Delegierten Olaf Wolf (Halle) als Vizepräsident Leistungssport, Christian Fricke (Magdeburg) als Vizepräsident Breitensport und Uwe Richter (Magdeburg) als Geschäftsführer des Fechterbundes Sachsen-Anhalt. Sie gehörten bereits in den vergangenen vier Jahren dem Präsidium an. Neu im Team von Thomas Riedel, der inzwischen seit über 20 Jahren die Geschicke des Landesfachverbandes führt, sind Anja Leimert als Vizepräsidentin Finanzen und Claudia Krüger (beide Halle) als Vizepräsidentin Öffentlichkeitsarbeit.
Die bisherige Schatzmeisterin Sabine Schulz, die in Merseburg nicht mehr zur Wahl antrat, wurde einstimmig zum Ehrenmitglied des Fechterbundes Sachsen-Anhalt gewählt.
Außerdem sprach der Verbandstag der sachsen-anhaltinischen Fechterinnen udn Fechter Sebastian Murch als Jugendsprecher und dem Magdeburger Rechtsanwalt Matthias Berger als Vorsitzenden des Schiedsgerichts des Landesverbandes das Vertrauen aus. Ihm zur Seite stehen als Beisitzer Rechtsanwältin Meike Benthues aus Halle, sowie Sebastian Weise (Köthen) und Gero Mielczarek aus Rodleben.
Dominique Cathalan wird zukünftig als gewählter Vorsitzender des Ausschusses für Kampfrichterwesen im Fechterbund Sachsen-Anhalt tätig sein.

 www.fechterbund-sachsen-anhalt.de


03.11.2016 - Frank Löper

Minister Stahlknecht ehrte Sportler und Ehrenamtliche

Die 90-jährige Turnerin Johanna Quaas vom SV Halle wurde im Beisein von Landesturnpräsidentin Gudrun Steinbach von Minister Holger Stahlknecht geehrt. (Foto: MIS) Die 90-jährige Turnerin Johanna Quaas vom SV Halle wurde im Beisein von Landesturnpräsidentin Gudrun Steinbach von Minister Holger Stahlknecht geehrt. (Foto: MIS)
Sachsen-Anhalts Minister für Inneres und Sport, Holger Stahlknecht, hat am 2. November in Magdeburg 14 Ehrenamtliche ausgezeichnet, die sich im Bereich des Sports im Bundesland besonders verdient gemacht haben. Zum Kreis der Ausgezeichneten gehörten auch fünf Einzelsportler und ein Sportverein.

Mit der Veranstaltung im Sportministerium erfahren jährlich diejenigen in den Sportvereinen eine besondere Würdigung, die durch ihr hohes Engagement einen wertvollen Beitrag für den Sport leisten und dabei zumeist eher abseits der öffentlichen Wahrnehmung stehen.
Neben den Ehrenamtlichen aus den Vereinen und Verbänden gehören dazu auch aktive Sportler, die große Erfolge erzielt oder beeindruckende Leistungen erbracht haben. So zum Beispiel die erst 14-jährige Mandy Bauer vom TSV Leuna, die als geistig behinderte Skilangläuferin bei den Special Olympics Winterspielen in Inzell eine Goldmedaille und eine Silbermedaille gewann. Ausgezeichnet wurde auch der TSV Zilly - ein Verein, in dem mit rund 200 Mitgliedern nahezu ein Viertel aller Einwohner des Ortsteils organisiert sind und der bereits viele generationsübergreifende Projekte erfolgreich gestaltet hat.
Sportminister Holger Stahlknecht: „Jeder von Ihnen hat großartige Leistungen erbracht, ob alt oder jung, ob als Helfer hinter den Kulissen oder als Sportler. Leistungen, die mit Anstrengungen und Einschränkungen verbunden sind. Dafür spreche Ihnen meinen höchsten Respekt aus, und ich freue mich über die heutige Gelegenheit, Ihnen persönlich danke sagen zu können.“
Die Ehrungsveranstaltung wurde vom Ministerium für Inneres und Sport im Jahr 2013 initiiert und findet seitdem jährlich statt.

Im ehrenamtlichen Bereich erhielten nachfolgende Personen eine Auszeichnung:
Magdalena Ochmann, VSB 1980 Magdeburg e. V.,
Dieter Bölecke, Volleyballverband Sachsen-Anhalt e. V.,
Fritz Mund, SV Chemie Genthin e. V.,
Günter Lüdecke, VfB 07 Klötze e. V.,
Thomas Döde, Haldensleber Sportclub e. V.,
Lothar Müller, SKV Rot Weiß Zerbst 99 e. V.,
Dieter Becherer, Sportgemeinschaft Spergau e. V.,
Joachim Krebs, SG Grün-Weiß Hasselfelde e. V.,
Bernd Helbig, SG Chemie Zeitz e. V.,
Dirk Overbeck, Hallescher Fußballclub e. V.,
Volkmar Teuke, SV Lok Aschersleben e. V.,
Siegfried Wille, Stendaler Leichtathletikverein ´92 e. V.,
Klaus Schindler, Goitzsche Ruderclub Bitterfeld e. V.,
(die Ehrung für den kurz zuvor verstorbenen Klaus Schindler nahm sein Sohn Lars entgegen),
Adelheid Kambach, Hettstedter Sportverein Blau-Weiß e. V.

Im sportlichen Bereich wurden in sechs Kategorien folgende Sportlerinnen und Sportler geehrt:

Sportler/in mit längster aktiver Zeit:
Johanna Quaas, 90 Jahre, SV Halle e. V.,
mehr als 70 Jahre aktiv im Sport, älteste Wettkampfturnerin der Welt, nahm noch 2015 am Landesturnfest in Freyburg/Unstrut aktiv teil, seit 2012 im „Guinness-Buch der Rekorde“ als älteste aktive Turnerin der Welt verewigt

Für sich und andere aktiv:
Norma Kopp, 72 Jahre, Wandersportverein Magdeburg e. V.,
seit 40 Jahren ehrenamtliche Wanderleiterin, Dozentin in Aus- und Weiterbildung von Wanderleitern, Schatzmeisterin im Landeswanderbund Sachsen-Anhalt e. V.

Jüngste erfolgreiche Teilnehmerin:
Luisa Reising, 14 Jahre, SV Alemania Riestedt e. V.,
begann vor 4 Jahren mit dem Tischtennissport, gewann bereits über 50 Meisterschaften und Ranglistenwettbewerbe, startete in den letzten beiden Jahren bei den Landesmeisterschaften in acht Wettkampfklassen und entschied alle für sich, auch in der Altersklasse U18, belegte im Erwachsenenbereich Platz 3, qualifizierte sich innerhalb von drei Monaten für zwei Deutsche Meisterschaften, schaffte den Aufstieg mit der Mannschaft in die Oberliga und belegt zur Zeit in der deutschen Rangliste ihres Jahrgangs Platz 11

Mannschaft mit besonderer Courage:
TSV Zilly 1911 e. V.,
initiieren vielzählige intergenerative Projekte, um sich aktiv den Herausforderungen des demografischen Wandels und den Erfordernissen der aktuellen Zeit zu stellen, Verein wurde vor Ort zum Bindeglied der Generationen und steigerte dadurch seine Mitgliedszahlen um das Doppelte, im Kinder- und Jugendbereich sogar um das Fünffache, das Projekt „Was Zilly bewegt“ wurde 2012 mit dem Silbernen Stern des Sports ausgezeichnet,

Aktiv mit Handicap:
Mandy Bauer, 14 Jahre, Turn- und Sportverein Leuna e. V.,
geistig behinderte Skilangläuferin, begann 2014 mit dem Langlauf, gewann 2015 bei den Special Olympics Winterspielen in Inzell eine Goldmedaille (1000m) sowie eine Silbermedaille (3000m)

Jüngster erfolgreicher Teilnehmer:
Nick Klessing, 18 Jahre, SV Halle e. V.,
gewann im Mai 2016 bei den Jugendeuropameisterschaften in Bern die Goldmedaille an den Ringen

Der LSB Sachsen-Anhalt gratuliert allen Geehrten recht herzlich!


02.11.2016 - Silvio Klawonn

Integrationsfestival der Kampfkünste in Zeitz

Ein starkes Team für die Integration im Sport: Ghasem Spili und Viktor Jukkert (von links) Foto: Tom KornblumEin starkes Team für die Integration im Sport: Ghasem Spili und Viktor Jukkert (von links) Foto: Tom Kornblum
Am 29. Oktober trafen sich mehr als 50 Kampfsportler in den Zeitzer Klinkerhallen zum 1. Integrationsfestival der Kampfkünste. Als Kooperationsveranstaltung zwischen Ju-Jitsu Sachsen Anhalt und dem Karateverband Sachsen-Anhalt galt es, ein starkes Zeichen zu setzen und vor allem deutlich zu machen wie denn die beiden Verbände ihr Integrationsverständnis leben und wie Integration im Sport funktionieren kann.

Das hohe Integrationspotenzial der Kampfsportarten zeigt sich in einer weltweit verbreiteten gleichen Ausübung dieser Disziplinen, einer oftmals gleichen Bezeichnung der einzelnen Übungen und einer, auf den fernöstlichen Werten des Kampfsports beruhenden Streitkultur. Diese Werte und Inhalte können eine Brücke bauen zu Menschen die zu uns aus anderen Ländern oder auch anderen Kulturen kommen.
Im Verein ist der gemeinsame Sport eine Tür. Hier besteht die Möglichkeit Sprache zu lernen, sich über Werte und Kulturen auszutauschen, Neues zu lernen, Raum und Zeit für Begegnungen zu schaffen und Verantwortung zu übernehmen. Eine von Respekt, Toleranz und Wertschätzung geprägte Atmosphäre spielt dabei eine wichtige Rolle.
In der Zeitzer Kampfsportgemeinschaft scheint dies besonders gut zu funktionieren und so wählten beide Verbände auch Zeitz als Austragungsort. Neben sportlichen Angeboten auf der Trainingsmatte gab es auch einen Informationsstand des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ sowie einen Praxisworkshop. Die sportlichen Angebote wurden von Jaschar Salmanow (Verteidigung in engen Räumen), Michel Olschewski (Sound Karate) und Silvio Klawonn (Strategische Konzepte gegen Schlagangriffe) gestaltet. Da natürlich auch jede Menge Kampfsportler mit Migrationshintergrund auf der Matte standen, konnte die sportliche Integrationsarbeit live für alle miterlebt werden.
Im Praxisworkshop standen dann mit Viktor Jukkert, Landeskoordinator des Programmes Integration durch Sport (IdS) beim LSB Sachsen-Anhalt, und Ghasem Spili (Direktor Integration beim Deutschen Ju-Jutsu Verband) zwei hochkarätige Referenten den Teilnehmern Rede und Antwort. Hier ging es zum einen, um verschiedene Deutungen von nonverbaler Kommunikation, die ja auch immer kulturell interpretiert werden muss, auch um ganz praktische Fragen der Übungsleiter wie man zum Beispiel auch Mädchen mit Migrationshintergrund an den Sport im Verein heranführen könnte. Welche Wege können Sportvereine gehen, worauf sollte man Rücksicht nehmen und auf welche Bedingungen sollte man sich einstellen, dies und vieles mehr konnte hier diskutiert werden.
Am Informationsstand konnte man mit Alexander und Wolf vom IdS Team über verschiedene Thesen zur Integrationsarbeit im Verein ins Gespräch kommen. Diese Diskussionen hatten es teilweise in sich, ging es doch um Thesen die auch ein wenig provozieren und zum Nachdenken anregen sollten.
Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung der beiden Verbände mit vielen praktischen und theoretischen Impulsen. Bleibt zu hoffen, dass noch zahlreiche weitere Veranstaltungen mit diesem Format die Integrationsarbeit in den Vereinen unterstützen.


01.11.2016 - Antje Wachholz

Bestandserhebung ab sofort möglich

Vereine haben ab sofort bis zum 31. Dezember 2016 die Möglichkeit ihre Bestandserhebung in der Online-Datenbank IVY durchzuführen. Nach erfolgreichem Abschluss kann hier auch die Pauschalförderung beantragt werden.

Auch die Auskunft zur Mittelverwendung der erhaltenen Vereinspauschale 2016 erfolgt summenmäßig über das IVY. Es ist nicht notwendig Belege und Rechnungskopien einzureichen.

Bis zum 28. Februar 2017 haben dann die Kreis- und Stadtsportbünde sowie Landesfachverbände Zeit, die eingegebenen Mitglieder- und Übungsleiterdaten zu überprüfen und gegebenenfalls noch fehlende Dokumente hochzuladen, Lizenzverlängerungen einzutragen und Personen zu verifizieren.

Eine Anleitung zur Online-Bestandserhebung finden Sie hier sowie im unteren Bereich der Login-Seite zum IVY.

Bei Fragen zur Bestandserhebung stehen Ihnen:
Frau Antje Wachholz
Tel. 03 45/52 79-154
Mail wachholz@lsb-sachsen-anhalt.de

Herr Christoph Richter
Tel. 03 45/ 52 79-153
Mail richter@lsb-sachsen-anhalt.de

gerne zur Verfügung.

 http://ivy.lsb-sachsen-anhalt.de/ivy2016


27.10.2016 - Stefanie Lück

Kunstrasenplatz an der LandesSportSchule Osterburg fertig

Ein großer Tag für die LandesSportSchule Osterburg: Am 24. Oktober wurde der modernisierte Kunstrasenplatz der Sportschule nach etwa fünfwöchiger Bauzeit freigegeben.

Für die Teilnehmer des Lehrgangs des Fußballverbands Sachsen-Anhalt startete ihr Trainingslager in Osterburg mit einer Besonderheit. Sie durften als Erste den Kunstrasenplatz nutzen und quasi einweihen.
Seit 2001 wurde der Kunstrasenplatz in Osterburg mehrmals in der Woche von unzähligen Sportlerinnen und Sportlern genutzt. Die jetzt abgeschlossene Erneuerung begann im September 2016 und kostete rund 298.600 Euro. Dank der Sportstättenförderung 2016 durch das Land Sachsen-Anhalt konnte die Modernisierung erfolgen.


25.10.2016 - DOSB

Konferenz der Landessportbünde zur Spitzensportförderung

LSB-Präsident Andreas Silbersack ist derzeit Sprecher der Landessportbünde.LSB-Präsident Andreas Silbersack ist derzeit Sprecher der Landessportbünde.
Die Konferenz der Landessportbünde hat am 21./22.10.2016 in Leipzig Stellung zum „Eckpunktepapier zur Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung“ bezogen. Andreas Silbersack, Sprecher der Landessportbünde betonte: "Auf die LSB kommt bei dem Prozess eine besondere Aufgabe zu: nicht mehr und nicht weniger als die Verzahnung der föderalistischen Förderung. Die LSB müssen quasi die Spitzensportförderung vom Bund mit der Förderung der Länder verbinden."

Hier die komplette Stellungnahme der Konferenz der Landessportbünde:
1. Die Landessportbünde bekennen sich zu ihrer Rolle und Verantwortung für den Leistungs- und Spitzensport.
2. Das Eckpunktepapier wird begrüßt.
3. Das Ziel einer Optimierung des leistungssportlichen Erfolgs im internationalen Maßstab wird zusammen mit der vorgenommenen Einschränkung „Kein Erfolg um jeden Preis“ mitgetragen. Es bedarf aber noch einer ergänzenden Aussage, dass die Legitimation des Spitzensports sich nicht in der Funktion der gesamtstaatlichen Repräsentation erschöpft.
4. Die Bildung eines Sportarten-/Disziplinen-Clusters, das grundsätzlich keine Bundesförderung mehr erhalten soll, stellt einen Paradigmenwechsel in der deutschen Spitzensportförderung dar. Eine Fortsetzung dieser Logik bis an die Basis darf nicht ungeprüft erfolgen. Der Erfolg des organisierten Sports in Deutschland beruht in weiten Teilen auf seiner Vielfalt. Diese darf durch eine Reform der Spitzensportförderung, die nur einen kleinen Ausschnitt des organisierten Sports darstellt, nicht gefährdet werden.
5. Im vorgeschlagenen Verfahren zur Ermittlung von Förderentscheidungen unterstützen die Landessportbünde die angestrebte Stärkung der Rolle des DOSB und fordern, diese konsequent umzusetzen.
6. Die Landessportbünde erwarten eine deutliche Verstärkung und Professionalisierung des hauptberuflichen Leistungssportpersonals in den Spitzenverbänden und Bundesstützpunkten.
7. Die Verzahnung der auf Bundesebene geplanten Reform mit der Arbeit der Landessportbünde ist stärker als bisher in den Blick zu nehmen. Die Landessportbünde er-warten eine angemessene Einbeziehung in die Förderkommission, soweit Finanzen der Länder bzw. der Landessportbünde betroffen sind. Sie werden hierzu eine AG Leistungssport einrichten.
8. Die noch offenen Fragen der künftigen Steuerung der wissenschaftlichen Unterstützung des Spitzensports und der Neustrukturierung der Olympiastützpunkte sind mit Priorität zu klären.
9. Für die Umsetzung der Reform ist baldmöglichst ein detaillierter Zeitplan und damit Planungssicherheit herzustellen.


25.10.2016 - Honnef

Roxana Rogon von der Deutschen Sportjugend ausgezeichnet

Ingo Weiss, ehemaliger Vorsitzender der dsj, und Daniel Bauer, ehemaliges Vorstandsmitglied der dsj, überreichen Roxy die Jugendehrennadel – Foto: privatIngo Weiss, ehemaliger Vorsitzender der dsj, und Daniel Bauer, ehemaliges Vorstandsmitglied der dsj, überreichen Roxy die Jugendehrennadel – Foto: privat
Vom 21. bis 23. Oktober 2016 fand die Vollversammlung der Deutschen Sportjugend (dsj) in Mainz statt. Roxana Rogon, Jugendsprecherin der Sportjugend Sachsen-Anhalt von 2013 - 2016, wurde dabei für ihr großartiges Engagement mit der Jugendehrennadel der dsj ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Roxy ist es zu verdanken, dass das SPORTJUGEND-JuniorTeam reaktiviert und erfolgreich aufgebaut wurde. Des Weiteren hat sie sich stark im Themenfeld Kinderschutz bzw. Prävention vor sexualisierter Gewalt im Sport eingebracht und entscheidend an beiden Medienprojekten im Rahmen der ZI:EL/ZI:EL+-Projekte mitgewirkt. Aktuell stellt Sie Ihre Bachelorarbeit im Rahmen Ihres dualen Studiums der Sportökonomie bei uns fertig und wird zeitnah hier Ihren Abschluss erzielen. Liebe Roxy, im Namen des gesamten Vorstands- und Hauptamt-Teams der SPORTJUGEND Sachsen-Anhalt wünschen wir dir viel Erfolg für alle deine weiteren Vorhaben.

Herzliche Glückwünsche und Grüße senden wir auch dem neuen dsj Vorstand und wünschen besonders Jan Holze, dem neuen Vorsitzenden, viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Die offiziellen News zur Vollversammlung der dsj findet man hier

 dsj News zur Vollversammlung


24.10.2016 - DOSB/dsj

Jan Holze neuer Vorsitzender der Deutschen Sportjugend

Jan Holze ist neuer Vorsitzender der dsj. Foto: dsjJan Holze ist neuer Vorsitzender der dsj. Foto: dsj
Jan Holze ist am 22. Oktober von der Vollversammlung der Deutschen Sportjugend im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz mit 97,5% der Delegierten-Stimmen zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend gewählt worden. Der 35-Jährige aus Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) tritt die Nachfolge von Ingo Weiss an, der nach 14 Jahren nicht mehr für den Vorsitz kandidiert hatte. Jan Holze war bereits seit 2010 stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Sportjugend.

„Ich bin überwältigt von dem großen Vertrauen, das mir die Mitgliedsorganisationen mit diesem Wahlergebnis ausgesprochen haben“, sagte Holze zum Votum der rund 300 Delegierten. „Ich werde alles daran setzen, dass die Deutsche Sportjugend auch weiterhin mit starkem Profil nach außen auftritt und ihre vielfältigen Themen in der Gesellschaft platziert. Gerade das Engagement junger Menschen im Sport gilt es weiter zu stärken und zu fördern. Als größte Jugendorganisation Deutschlands mit mehr als 9,8 Millionen Mitgliedschaften (bis 27 Jahre) sind wir sportlich kompetent, sozial engagiert, ein Erfahrungsraum für Engagierte und international aktiv“, umriss er die vier Profile der Deutschen Sportjugend. Als Vorsitzender der Deutschen Sportjugend ist Holze qua Amt auch Mitglied des Präsidiums des Deutschen Olympischen Sportbundes.
Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Benny Folkmann (München, Deutsche Fußballjugend) gewählt. Stefan Raid (Deutsche Basketball Jugend) ist neues Vorstandmitglied für Finanzen. Zu den weiteren Mitgliedern des Vorstandes wurden Tobias Dollase (43, Berliner Sportjugend), Lisa Druba (28, Sportjugend Nordrhein-Westfalen), Tamara Rosenbach (23, CVJM Jugend) und Kirsten Hasenpusch (24, Deutsche Motorsportjugend) gewählt.
In einem Impulsreferat unter dem Thema „Sport im Ganztag“ stellte Prof. Dr. Nils Neuber (Universität Münster) die Entwicklung hin zur Ganztagsschule im deutschen Schulsystem heraus. Mittlerweile bieten rund 60 Prozent der Schulen Ganztagsangebote an. Positiv herauszustellen sei, dass Bewegung, Spiel und Sport in nahezu jeder Ganztagsschule angeboten wird. Dies biete Sportvereinen und -verbänden eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich in (Ganztags-)Schulen einzubringen. „Die Frage ist nicht mehr, ob der Sport in Ganztagsschulen stattfindet, sondern wie er stattfinden soll!“, sagte Neuber abschließend.
Am Sonntag (23. Oktober) wurde im Rahmen der Vollversammlung auch der dsj-Bewegungskalender 2017 vorgestellt. Der kostenfreie Kalender befasst sich in seiner neuesten Ausgabe unter dem Titel „Kinderrechte in Bewegung“ mit Kinderschutz und Kinderrechten in Sport und Alltag.


Nachrichten-Archiv

29.11.2016 - Annette Lippstreu
Ehrung für erfolgreiche Leistungssportler durch den BSSA
27.11.2016 - Uwe Lehmann/DTB
Deutscher Tennis Bund stellt Weichen für eine erfolgreiche Zukunft
25.11.2016 - DOSB
Konzept für „Leistungssportreform Deutschland“ liegt nun vor
25.11.2016 - Stefanie Lück
"Senioren-fit"-Programm an der LandesSportSchule ein voller Erfolg
25.11.2016 - Stefan Schneider
Nachruf - Eike Schmidt
23.11.2016 - Frank Löper
Silberner Stern für Yamakawa Karate-Do Ballenstedt e.V.
19.11.2016 - Katja Schindler
Jugendrudertag Sachsen-Anhalt wählt neues Vorstandsteam
17.11.2016 - Stefanie Lück
Neue Auszubildende an der LandesSportSchule Osterburg
17.11.2016 - Maria Tiborski
Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kulturen
15.11.2016 - Frank Löper
Starke Teams für Sachsen-Anhalt ausgezeichnet
13.11.2016 - Frank Löper
Leistungssport nach Rio vor großen Herausforderungen
12.11.2016 - Annette Lippstreu
Auszeichnung der Landtagspräsidentin an drei BSSA-Vereine
07.11.2016 - Dr. Karola Knorscheidt
Gesundheitssport aktuell - TOGU-Sportgeräte im Einsatz
04.11.2016 - Olaf Wolf
Fechterbund Sachsen-Anhalt mit neuem Präsidium
03.11.2016 - Frank Löper
Minister Stahlknecht ehrte Sportler und Ehrenamtliche
02.11.2016 - Silvio Klawonn
Integrationsfestival der Kampfkünste in Zeitz
01.11.2016 - Antje Wachholz
Bestandserhebung ab sofort möglich
27.10.2016 - Stefanie Lück
Kunstrasenplatz an der LandesSportSchule Osterburg fertig
25.10.2016 - DOSB
Konferenz der Landessportbünde zur Spitzensportförderung
25.10.2016 - Honnef
Roxana Rogon von der Deutschen Sportjugend ausgezeichnet
24.10.2016 - DOSB/dsj
Jan Holze neuer Vorsitzender der Deutschen Sportjugend
21.10.2016 - Ines Hellner
Jetzt zur Lizenzverlängerung oder Aus- und Fortbildung des LSB im November anmelden!
20.10.2016 - Frank Löper
Sachsen-Anhalt lobt Integrationspreis aus
20.10.2016 - Madlen Nöller
„STARK im Sport“: Qualifizierung für Vielfalt
19.10.2016 - DOSB
Spitzensportreform: Sport zeigt Schulterschluss
18.10.2016 - Honnef
Samen für neue Legislaturperiode gelegt
17.10.2016 - Frank Löper
Fußballverband zeichnet Fair Play-Gesten aus
17.10.2016 - Stefanie Lück
Neue Aqua-Kurse starten im Schwimmbad "Am Fuchsbau"
14.10.2016 - Stefan Brückner
Pauline Grabosch ist Juniorsportlerin des Jahres
13.10.2016 - Stefanie Lück
"Senioren-fit"-Programm an der LandesSportSchule Osterburg
10.10.2016 - Frank Löper
Tagesordnung für LSB-Hauptausschuss bestätigt
06.10.2016 - Frank Löper
Schule und Verein: gemeinsam am Ball!
06.10.2016 - DOSB
Neue Serviceplattform SPORT PRO GESUNDHEIT gestartet
05.10.2016 - Stefanie Lück
Neuer Kombi-Fitnesskurs in Osterburg
04.10.2016 - Stefanie Lück
Freie Kapazitäten in der LandesSportSchule Osterburg
04.10.2016 - Pressereferent KVSA
Ein Tag im Zeichen des Karate - Do
30.09.2016 - Annette Lippstreu
„Gemeinsam läuft’s!“ - Start frei für 3. Inklusionslauf beim 15. MDM
28.09.2016 - Elisabeth Speerschneider
Freiwilligendienste mit Einführungsseminar gestartet
27.09.2016 - DLRG
Platz vier bei WM im Rettungsschwimmen
26.09.2016 - Stefanie Lück
Tag der offenen Tür im Fitness&CardioCenter
26.09.2016 - Thomas Gruschka
Premierenveranstaltung in Bernburg
23.09.2016 - Karin Stagge
Familienfreundliche Sportvereine ausgezeichnet
23.09.2016 - Frank Löper
„Alkoholfrei Sport genießen“ – Seid ihr schon dabei?
23.09.2016 - Honnef
Ein Blick voraus – unsere Angebote für 2017 online
23.09.2016 - Karin Stagge
Älter werden in Balance
22.09.2016 - Frank Löper
Rio-Starter in Halle offiziell empfangen
22.09.2016 - Stefanie Lück
Neue FSJler beginnen an der LandesSportSchule Osterburg
22.09.2016 - Stefanie Lück
Freie Kapazitäten im herbstlichen Oktober an Ihrer LandesSportSchule
22.09.2016 - Jan Rödel
Offene Sportspiele Special Olympics Sachsen-Anhalt
20.09.2016 - Gaede
Freundschaften rund um den Globus schließen
19.09.2016 - DOSB
Für eine neue Qualität der Kooperationen
16.09.2016 - Annette Lippstreu
Paralympics: Gold für Andrea Eskau im Straßenrennen
16.09.2016 - Frank Löper
Seid auch ihr „Ein starkes Team für Sachsen-Anhalt“!
15.09.2016 - Annette Lippstreu
Paralympics: Silber für Andrea Eskau und Finale für Ivo Kilian
14.09.2016 - Andrea Paul
Jede Menge Frauenpower in Wernigerode
12.09.2016 - BSSA
Platz vier für Tino Kolitscher bei den Paralympics
12.09.2016 - Karin Stagge
Borschüre "Handlungsempfehlungen zur sicheren Nutzung nicht normierter Sport- und Bewegungsräume für den Sport der Älteren“ erschienen
07.09.2016 - Frank Löper
SAT 2016: Sport präsentiert sich an der Marienanlage
06.09.2016 - Frank Löper
Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen beginnen
06.09.2016 - Annette Lippstreu
Sportliches Miteinander bei den „27. Landessportspiele für Behinderte und ihre Freunde“
05.09.2016 - Frank Löper
Paralympics 2016: Drei Sachsen-Anhalter sind dabei!
02.09.2016 - Frank Löper
„Willkommen im Sport“: Zwölf Vereine sind dabei!
01.09.2016 - Frank Löper
LSB-Hauptausschuss am 12. November in Staßfurt
01.09.2016 - Karin Stagge
Partner für Sportprojekte gesucht: „Sport bewegt Vielfalt – Stadtentwicklung gemeinsam aktiv gestalten“
31.08.2016 - Frank Löper
Eintragung ins LSB-Ehrenbuch für Wolfgang Güldenpfennig
30.08.2016 - Frank Löper
Für den Sport gemeinsam an einem Strang ziehen
30.08.2016 - Karin Stagge
Sportabzeichentourstopp in Halle
30.08.2016 - Judith Pusch
Änderungen im Lizenzierungsverfahren des LSB
29.08.2016 - Annette Lippstreu
Ivo Kilian gewinnt DM-Rennen in zwei Bootsklassen
26.08.2016 - Stefanie Lück
Ab September wieder aqua-Kurse im Schwimmbad "Am Fuchsbau"
23.08.2016 - Frank Löper
Frauensportaktionstag erstmals in Bernburg
23.08.2016 - Frank Löper
Olympiabilanz: Gold und Bronze für Sachsen-Anhalt in Rio
23.08.2016 - Stefan Brückner
Deutscher Naturschutztag erstmals in Sachsen-Anhalt!
19.08.2016 - Frank Löper
Um Gold, Silber und Bronze in Magdeburg
18.08.2016 - Frank Löper
Magdeburg freut sich auf die DOSB-Sportabzeichentour
18.08.2016 - Dr. Maja Bachmann
DOSB fördert Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung
16.08.2016 - Frank Löper
Trauer um Kanutrainer Stefan Henze aus Halle
15.08.2016 - Stefanie Lück
Neuer Yoga-Kurs startet in der nächsten Woche an der LSSO
12.08.2016 - Frank Löper
Olympia-Gold für Julia Lier im Doppelvierer
11.08.2016 - Karin Stagge
Gütesiegel „Familienfreundlicher Sportverein“ neu aufgelegt
11.08.2016 - Ines Hellner
Endspurt zum Forum Vereinsentwicklung
11.08.2016 - Frank Löper
DOSB-Sportabzeichentour am 19. August in Magdeburg
11.08.2016 - Fabian Sieber
Integration mit Beachvolleyball
10.08.2016 - Stefanie Lück
Auszubildende starten an der LandesSportSchule Osterburg
10.08.2016 - Frank Löper
Landeskampagne „Ein starkes Team für Sachsen-Anhalt“
09.08.2016 - Frank Löper
Rio 2016: Platz sechs für Paul Biedermann über 200mF
05.08.2016 - Stefan Brückner
Kajak-Damen aus Magdeburg gewinnen zwei WM - Titel!
04.08.2016 - Stefanie Lück
Freie Kapazitäten Anfang September an der LandesSportSchule
03.08.2016 - Anke Theilemann
Informationsveranstaltung zur Projektförderung
03.08.2016 - Karin Stagge
Sportabzeichentreffs in Sachsen-Anhalt
03.08.2016 - Karin Stagge
DOSB-Preis Pro Ehrenamt
02.08.2016 - Stefan Brückner
Demografischen Wandel gestalten – auch in der Sportstättenstruktur
01.08.2016 - Annette Lippstreu
Drei Aktive starten für Sachsen-Anhalt bei den Paralympics in Rio
29.07.2016 - Stefan Brückner
Pauline Grabosch gewinnt zwei WM Titel im Bahnradsport!
22.07.2016 - Frank Löper
Rio 2016: Olympiaplaner für Sachsen-Anhalt ist online
19.07.2016 - Frank Löper
RSV Osterweddingen erhält „Das Grüne Band“
19.07.2016 - Stefan Brückner
Nachwuchskanuten bei EM und WM erfolgreich
15.07.2016 - Jens Eggert
Rodel- und Bobsportler feiern erfolgreiches Jubiläumsjahr
14.07.2016 - Frank Löper
SCM-Handballer Finn Lemke fährt nach Rio
13.07.2016 - Frank Löper
Deutsche Olympiamannschaft für Rio des Janeiro steht
11.07.2016 - Frank Löper
Halle verabschiedete seine Olympiastarter für Rio
06.07.2016 - Stefanie Lück
24. Sparkassen-Cup an der LandesSportSchule Osterburg
30.06.2016 - Stefanie Lück/Frank Löper
Zehn Jahre Schwimmbad „Am Fuchsbau“ in Osterburg
29.06.2016 - Frank Löper
Bereits fünf Sachsen-Anhalter für Rio fest nominiert
25.06.2016 - Annette Lippstreu
Ivo Kilian - ein Europameister in klasse Form
24.06.2016 - Frank Löper
Rettungsschwimmer bei Wasserangeboten notwendig
23.06.2016 - Stefan Brückner
Ghostthinker gewinnen International E-Learning Award!
23.06.2016 - Frank Löper
Trapschützin Jana Beckmann gewinnt Olympia-Ausscheidung
22.06.2016 - Frank Löper
Sportabzeichen-Sonderpreis für Zerbster Förderschule
21.06.2016 - Frank Löper
Rund 1,1 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsmaßnahmen
21.06.2016 - Frank Löper
Arbeitstreffen des Fachressorts Sport und Gesellschaft
17.06.2016 - Annette Lippstreu
Landessportspiele des BSSA im September in Beetzendorf
17.06.2016 - Dirk Overbeck/Annette Lippstreu
BSSA-Landesauswahl Fußball ist Deutscher Vizemeister
16.06.2016 - Frank Löper
LSB-Teams beim Firmen-Lauf in Halle erfolgreich
15.06.2016 - Frank Löper
Ludwigsgymnasium Köthen erhält Sportabzeichenpreis
15.06.2016 - Frank Löper
Sportlichste Schule Sachsen-Anhalts kommt aus Möser
15.06.2016 - DOSB
Konferenz der Spitzenverbände begrüßt Reformprozess
14.06.2016 - Carsten Krüger
16. Avacon-Jugend Camp: Handballer sichten Nachwuchs
14.06.2016 - Deparade
LSB-Projekte beim 21. Deutscher Präventionstag in Magdeburg
13.06.2016 - Frank Löper
DOSB-Vereinswettbewerb „Starke Netze gegen Gewalt“
13.06.2016 - Annette Lippstreu
Henriette Schöttner knapp an Rio vorbei
10.06.2016 - Frank Löper
Neue Gesichter im Vorstand der Stiftung Sport
10.06.2016 - Frank Löper
Sachsen-Anhalter bei Special Olympics 2016 erfolgreich
09.06.2016 - Frank Löper
Lotto-Aufsichtsrat vergibt rund 1 Million Euro Fördermittel
08.06.2016 - Frank Löper
ARAG Sport-Vereinsschutz: Bedarfsgerechte Pakete für Vereine
07.06.2016 - Frank Löper
Special Olympics Sachsen-Anhalt in drei Sportarten dabei
07.06.2016 - Stefanie Lück
Schwimmbad "Am Fuchsbau" in Osterburg feiert Jubiläum
06.06.2016 - Frank Löper
Sportabzeichen-Tour des DOSB mit Stopp in Magdeburg
01.06.2016 - Annette Lippstreu
Silber und Bronze für BSSA-Kegler bei EM in Kroatien
01.06.2016 - Frank Löper
GEMA-Gebühren beim Public Viewing zur Fußball-EM
31.05.2016 - Mandy Reber
Handball Final Four der männliche D-Jugend in Halle
30.05.2016 - Stefan Schneider
Steffen Müller bleibt Präsident der Handballer
28.05.2016 - Frank Löper
Sportliche Drittklässler gingen in Halle an den Start
26.05.2016 - Frank Löper
6. Merseburger Sportabzeichentag mit 1.300 Teilnehmern
26.05.2016 - Frank Löper
Halle ist am 28. Mai Gastgeber für sportliche Talente
25.05.2016 - Frank Löper
Vorschläge für Auszeichnung durch den Sportminister gesucht!
24.05.2016 - Annette Lippstreu
Ivo Kilian löst Ticket für die Paralympics in Rio
23.05.2016 - Frank Löper
Schwimmerin Franziska Hentke ist Europameisterin!
18.05.2016 - Frank Löper
LSB und OSP Sachsen-Anhalt wollen Erfolge in Rio honorieren
12.05.2016 - Judith Pusch
Nächster LSBwebinar Termin: 19.05.2016 19.00 – 20.00 Uhr
11.05.2016 - DFB
Julius Hirsch Preis 2016 ausgeschrieben – Jetzt bewerben!
10.05.2016 - Stefan Brückner
Ruderer gewinnen Medaillen bei Heim-EM
10.05.2016 - Stefan Brückner
3. AOK-Sportcamp für Kinder an der LSSO gestartet
09.05.2016 - Ines Hellner
Bildungsangebote speziell für die Sport-Vereinsarbeit
09.05.2016 - Stefan Brückner
Informationsveranstaltung zur EU-Förderung
09.05.2016 - Stefan Brückner
Sachsen-Anhalts Schwimmer gewinnen 13 Medaillen bei DM
03.05.2016 - Frank Löper
Lotsen helfen bei der Integration von Flüchtlingen
29.04.2016 - Dr. Karola Knorscheidt
TOGU-Fachtag Gesundheitssport in Halle
26.04.2016 - Frank Löper
Große Überraschung für die Grundschule Biederitz
21.04.2016 - Frank Löper
Das Juniorteam - ein Sprungbrett zu Olympischen Spielen
19.04.2016 - Grunwald
Die Olympiatickets im Kanuslalom sind vergeben
13.04.2016 - Frank Löper
AOK-Sportcamp für Kinder in Schierke
13.04.2016 - Stefanie Lück
Himmelfahrt-Familientag an der LandesSportSchule Osterburg
13.04.2016 - Jan Rödel - Sport & Bewegung inklusiv
Special Kids auf Schwimmkurs in Sachsen-Anhalt gestartet
12.04.2016 - Annette Lippstreu
Drei Parakanuten aus Sachsen-Anhalt für WM nominiert
10.04.2016 - Frank Löper
Sportliche Drittklässler gingen in Magdeburg an den Start
09.04.2016 - Dr. Karola Knorscheidt
Ausbildung zum Übungsleiter/in B "Sport in der Prävention"
06.04.2016 - Frank Löper
Sporttalente treffen sich in Magdeburg
05.04.2016 - Special Olympics Sachsen-Anhalt - Jan Rödel
Hallesche Athleten trainieren für die Special Olympics
31.03.2016 - Wachholz
Antrag Vereinspauschale fristgerecht eingereicht
23.03.2016 - Frank Löper
Sport und Gesellschaft: Mitarbeiter gesucht!
17.03.2016 - Frank Löper
Sportdeutschland stellt neue Piktogramme vor
15.03.2016 - Frank Löper
"Frauen engagieren sich!" Bis 20. März bewerben!
13.03.2016 - Ines Hellner
"Bildungsarbeit aktuell 2016" als Download verfügbar
08.03.2016 - Frank Löper
LSB und AOK Sachsen-Anhalt zeigen Flagge
03.03.2016 - Frank Löper
Wettbewerb Das Grüne Band: bis 31. März bewerben!
02.03.2016 - Frank Löper
Von Ehrenamtsförderung bis Sportstättenbau
01.03.2016 - Annette Lippstreu
Bronze für Andrea Eskau im Weltcup-Langlaufsprint
29.02.2016 - Frank Löper
Lehrerweiterbildung zum Deutschen Sportabzeichen
29.02.2016 - Dr. Karola Knorscheidt
Sport für die Gesundheit - neues Thema am 07. März
25.02.2016 - Doreena Leiner
Athleten aus dem Karateverband Sachsen-Anhalt e. V. geehrt
23.02.2016 - Frank Löper
Ehrenpräsident Gustav-Adolf Schur feiert 85. Geburtstag
22.02.2016 - Frank Löper
Biathlet Danilo Riethmüller gewinnt Silber in Lillehammer
19.02.2016 - Ronald Schirdewahn
Maria Kuse startet bei Badminton-Europameisterschaft
15.02.2016 - Frank Löper
Sachsen-Anhalts Rodel- und Bobsportler feiern Medaillen
12.02.2016 - Frank Löper
Sachsen-Anhalt startet Olympiakampagne
10.02.2016 - Frank Löper
Referent/Referentin Sport und Gesellschaft gesucht
09.02.2016 - Frank Löper
Sparkassen Sportabzeichenwettbewerbe 2016 gestartet
05.02.2016 - Stefanie Lück
Valentinstag in der Gaststätte "Zum Fuchsbau" an der LSSO
04.02.2016 - Frank Löper
Neues Rechercheportal für Wissenschaft, Politik und Spitzensport
03.02.2016 - Stefanie Lück
Das Ehrenamt im Sport muss weiter gestärkt werden!
03.02.2016 - Frank Löper
Sportdeutschland.TV: Zuschauerrekord im Internet
01.02.2016 - Frank Löper
Toni Eggert/Sascha Benecken holen zum dritten Mal Silber
01.02.2016 - Annette Lippstreu
Freude für über 500 Aktive – auch ohne Schnee
29.01.2016 - Frank Löper
Daumen drücken für Hüfner und Eggert/Benecken
28.01.2016 - Frank Löper
Beliebte AOK-Sportcamps werden 2016 fortgesetzt
28.01.2016 - Stefanie Lück
Firmenmitarbeiter machen das Sportabzeichen in Osterburg
26.01.2016 - Stefanie Lück
Noch freie Plätze beim neuen Aquafitness-Kurs
26.01.2016 - Frank Löper
„Großer Stern des Sports“ in Gold für VfL Bad Wildungen
26.01.2016 - Ines Hellner
Für Kurzentschlossen - LSBwebinar "Projekte entwickeln"
22.01.2016 - Frank Löper
Prominente Starter bei Hallenmeisterschaften
20.01.2016 - Frank Löper
DOSB-Mitgliederversammlung 2016 in Sachsen-Anhalt
19.01.2016 - Frank Löper
Pauline Grabosch ist „Eliteschülerin des Sports 2015“
16.01.2016 - Ines Hellner
Bildungsangebote speziell für die Sport-Vereinsarbeit
15.01.2016 - Carolin Deparade
Bestandserhebung vergessen?
11.01.2016 - Frank Löper
LSB Sachsen-Anhalt hat fast 5.400 neue Mitglieder
11.01.2016 - KVSA
Karate und Gewaltprävention in Sachsen-Anhalt
11.01.2016 - Frank Löper
Projektkoordinator/in für Sport mit Flüchtlingen gesucht
08.01.2016 - Stefan Schneider
Handball-Verband sucht kaufmännische/r Mitarbeiter/in
22.12.2015 - Frank Löper
Deutsches Sportabzeichen: Vorschau auf das Jahr 2016!
21.12.2015 - Stefan Schneider
HVSA-Ehrenpräsident wird die DHB-Ehrenmitgliedschaft verliehen
17.12.2015 - Frank Löper
Ausschlussverfahren gegen den FC Ostelbien abgeschlossen
09.12.2015 - Frank Löper
Ehrenamtliche "Neulandgewinner" gesucht!
08.12.2015 - Stefanie Lück
Im neuen Jahr bringen wir Körper und Geist in Einklang
07.12.2015 - DOSB
Die Zukunft des Sports in Deutschland
05.12.2015 - Frank Löper
Franziska Hentke gewinnt EM-Goldmedaille
04.12.2015 - Frank Löper
Schwimm-EM: Gold und Silber für Biedermann
01.12.2015 - Annette Lippstreu
Leistungssportler-Ehrung des BSSA 2015
30.11.2015 - Frank Löper
AOK-Sportcamp für Kinder in Schierke
28.11.2015 - Frank Löper
Luise Malzahn, Rico Freimuth und der 1.FC Magdeburg...
26.11.2015 - Stefanie Lück
Bewirb dich um einen Ausbildungsplatz an der LandesSportSchule!
25.11.2015 - A. Kindler
Pauline Grabosch auch außerhalb der Bahn erfolgreich
24.11.2015 - Stefanie Lück
aquaZUMBA® ab Dezember im Schwimmbad "Am Fuchsbau"
23.11.2015 - Annette Lippstreu
Henriette Schöttner pulverisiert eigenen Europarekord
20.11.2015 - Jan Christoph Rödel
Gemeinsam für mehr Inklusion im Fußball
19.11.2015 - Frank Löper
„Integration durch Sport“ für Flüchtlinge geöffnet
18.11.2015 - BSV Halle
Auf dem Weg nach Rio de Janeiro
17.11.2015 - Frank Löper
Drei Rennrodler aus Sachsen-Anhalt im Weltcup-Team
16.11.2015 - Frank Löper
Frank Diesener ins SOD-Präsidium gewählt
16.11.2015 - Annette Lippstreu
Auszeichnung des Landtagspräsidenten an BSSA-Vereine
14.11.2015 - Frank Löper
Neue gesellschaftliche Herausforderungen für den Sport
13.11.2015 - DOSB
Flüchtlingshilfe gefährdet nicht die Gemeinnützigkeit
11.11.2015 - Frank Löper
Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt – Was leistet der Sport?
10.11.2015 - Frank Löper
Hamburger Bürger formen Olympische Ringe
10.11.2015 - LSB-Deparade
Ehrenamtliche Honorarkräfte im Projekt „STARK im Sport“ gesucht!
06.11.2015 - Frank Löper
Demokratietrainer und Konfliktmanager tauschen sich aus
03.11.2015 - Frank Löper
Bundesweite Fachtagung „Nah dran“ in Magdeburg
30.10.2015 - Stefan Brückner
TOGU-Tag am 31.10. an der Landessportschule Osterburg
29.10.2015 - Frank Löper
Pädagogisches Leistungssportpersonal gesucht
29.10.2015 - Stefanie Lück
FSJler seit 2 Monaten an der LandesSportSchule Osterburg
29.10.2015 - Raik Rewohl
Stephan Rewohl wird Vize-Weltmeister Karate in Japan.
28.10.2015 - Annette Lippstreu
Fünfter Platz für Ilke Wyludda im Diskuswerfen
28.10.2015 - Frank Löper
Sterne des Sports: Roter Stern Sudenburg fährt nach Berlin
27.10.2015 - Carsten Krüger
Gemeinsam für mehr Völkerverständigung – HVSA Auswahl in Israel
26.10.2015 - Annette Lippstreu
WM-Bronze für Ilke Wyludda
23.10.2015 - Grunwald
Großer Stern des Sports in Bronze für Böllberger SV
23.10.2015 - Frank Löper
Daumendrücken für Ilke Wyludda
14.10.2015 - Stefan Brückner
Tagesordnung für LSB-Hauptausschuss bestätigt
13.10.2015 - Jahn-Pressedienst
25 Jahre Deutsche Einheit - 25 Jahre Einheit des Sports