Menschlichkeit und Toleranz im Sport (MuT)

Gruppe Demokratietrainer 2014
Das Projekt "Menschlichkeit und Toleranz im Sport" (MuT) zielt darauf ab, die demokratischen Strukturen des Sports zu stärken und (rechts-)extremistischen Tendenzen im Sport entgegenzuwirken.

Eines der wichtigsten Prinzipien in unserer Gesellschaft ist die Umsetzung von Demokratie. Der Sport steht für demokratische Werte wie z. B. Fair Play, Toleranz oder respektvolles Miteinander und verfügt über ein großes Potential, diese auch zu vermitteln und zu festigen. Der DOSB als Dachorganisation des deutschen Vereinssports bekennt sich zu demokratischen Strukturen und Entscheidungsabläufen in der Sport- und Verbandsarbeit, die auf Gleichberechtigung, Mitbestimmung, Mehrheitsbildung und Teilhabe möglichst aller Vereinsmitglieder basieren.
Untersuchungen zufolge versuchen vor allem rechtsextreme Organisationen und Gruppierungen mit unterschiedlichen Strategien den Sport für ihre Zwecke zu missbrauchen. Dies stellt eine Gefahr für die demokratische Kultur des Sports und der Zivilgesellschaft im Allgemeinen dar. Die Bekämpfung von Extremismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung von Minderheiten stellt für den organisierten Sport somit eine zunehmende Herausforderung dar. Aus diesem Grund startete der LSB Sachsen-Anhalt zum 01.02.2011 das Projekt "Menschlichkeit und Toleranz im Sport" (MuT) mit dem Ziel, die demokratischen Strukturen des Sports zu stärken und (rechts-)extremistischen Tendenzen entgegenzuwirken.
Logo Projekt MuT
MuT-Landeskoordinator
Helge Tiede
03 45/52 79 108
03 45/52 79 100
mut@lsb-sachsen-anhalt.de

Projektkoordinator Fußball
Fußballverband Sachsen-Anhalt
Stephan Matecki
03 91/8 50 28 19
03 91/8 50 28 99
s.matecki@fsa-online.de

Die wesentlichen Projektinhalte sind:

  • Bildungsarbeit: Aufklärung und Sensibilisierung sowie Vermittlung von Kompetenzen zum Umgang mit (Rechts-)Extremismus und seinen Erscheinungsformen
  • Entwicklung eines verbandsspezifischen Konzeptes für den Fußballverband Sachsen-Anhalt
  • Aufbau eines Netzwerkes gegen Extremismus im Sport
  • Aufbau einer Beratungs- und Unterstützungsstruktur mit einer zentralen Anlaufstelle für Problemfälle und einem sportinternen Beraterteam
  • Beratung der Sportvereine vor Ort: Aufsuchende Beratung hilfesuchender Sportvereine und gemeinsame Erarbeitung von Problem- bzw. Konfliktlösungen
Vereine oder Vereinsmitglieder, die sich angesprochen fühlen und sich mit der Problematik "Extremismus im Sport" konfrontiert sehen, können sich jederzeit für eine seriöse Beratung oder Hilfestellung dieser Problemlage mit den oben angegebenen Kontaktpersonen des Projekts MuT in Verbindung setzen.

Mehr über das Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe" erfahren Sie unter: www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de
Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms "Zusammenhalt durch Teilhabe" und co-finanziert durch das Land Sachsen-Anhalt.

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