17.09.2018 - Frank Löper

Maximilian Planer wird Weltmeister mit dem Deutschland-Achter!

Der Deutschland-Achter, hier bei einem Rennen 2017, konnte den WM-Titel verteidigen. (Foto:dpa)
Der Deutschland-Achter, hier bei einem Rennen 2017, konnte den WM-Titel verteidigen. (Foto:dpa)
Bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2018 in Plovdiv gewann der Deutschland-Achter am Sonntag (16. September) die Goldmedaille. An der erfolgreichen Titelverteidigung des deutschen Paradebootes hat auch der Bernburger Ruderrecke Maximilian Planer einen gehörigen Anteil.

Das deutsche Flaggschiff in der Besetzung Johannes Weißenfeld (Ruderclub Westfalen 1929 e.V. Herdecke), Felix Wimberger (Passauer Ruderverein von 1874 e.V.), Maximilian Planer (Bernburger Ruderclub e.V.), Torben Johannesen (Ruder-Club Favorite Hammonia), Jakob Schneider (Ruderklub am Baldeneysee e.V.), Malte Jakschik (Ruderverein Rauxel von 1922 e.V.), Richard Schmidt (Ruderverein Treviris 1921 e.V.), Schlagmann Hannes Ocik (Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 e.V.) und Steuermann Martin Sauer (Berliner RC) konnte mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg die Boote aus Australien und Großbritannien auf die Medaillenplätze verweisen.
„Wir hatten uns vorgenommen, vorne stramm und zügig rauszufahren und dem Rennen als Titelverteidiger schnell unseren Stempel aufzudrücken. Das hat auf den ersten 1.000 m auch gut geklappt. Unser Steuermann Martin Sauer hat schon vor dem Rennen gesagt, dass die dritten 500 m die Entscheidenden sind – das haben wir dann auch gut gelöst. Am Ende haben dann die Briten noch einmal versucht, uns anzugreifen, aber das hat nicht geklappt. Jetzt sind wir einfach super happy über die Goldmedaille“, freut sich Schlagmann Hannes Ocik nach dem Rennen.
Für den zweiten Starter aus Sachsen-Anhalt, Philipp Syring vom SC Magdeburg reichte es im B-Finale zu Platz 8 im Doppelvierer. Max Appel (SC Magdeburg) kam als Ersatzmann der Skuller bei den Weltmeisterschaften in Plovdiv nicht zum Einsatz.