21.11.2018 - Frank Löper

Axel Schmidt vom Deutschen Tennis Bund ausgezeichnet

Axel Schmidt erhielt die Auszeichnung aus den Händen von DTB-Präsident Ulrich Klaus. (Foto: Claudio Gärtner)
Axel Schmidt erhielt die Auszeichnung aus den Händen von DTB-Präsident Ulrich Klaus. (Foto: Claudio Gärtner)
Der Präsident des Tennisverbandes Sachsen-Anhalt, Axel Schmidt, der seit September 2018 auch zum Vizepräsidenten für Leistungssport im LSB Sachsen-Anhalt ist, wurde anlässlich der 70. Mitgliederversammlung des Deutschen Tennis Bundes (DTB) am 18. November in Mannheim vom Präsidenten des Deutschen Tennisbundes, Ulrich Klaus, mit der silber-vergoldeten Ehrennadel des DTB ausgezeichnet.

Axel Schmidt ist seit über 40 Jahren Mitglied in verschiedenen Vereinen in und um Halle/Saale sowie Mitbegründer und Initiator des Tennisclub Krosigk 99. Seit 2013 leitet Axel Schmidt die Sportschule Halle/Saale und hat durch seine Tätigkeit einen engen Draht zum Spitzensport im Jugendbereich. Bevor er 2007 Präsident des Tennisverbandes Sachsen-Anhalt wurde, war er in seinem Verband als Auswahltrainer der U11-Mannschaft, Jüngstenwart sowie Vizepräsident im Jugendsport in verschiedenen Funktionen tätig. Axel Schmidt ist zudem seit elf Jahre im DTB-Bundesausschuss tätig.
Im Rahmen der 70. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Tennis Bundes, die im Dorint Kongresshotel in Mannheim stattfand, konnte DTB-Präsident Ulrich Klaus auf die vielen positiven Entwicklungen der letzten zwölf Monate zurückblicken. In seiner Rede vor rund 200 anwesenden Delegierten aus 17 Landesverbänden sprach Klaus über erste Umsetzungserfolge der Agenda 2020, einem Arbeits- und Zielprogramm, das vor einem Jahr durch das Präsidium verabschiedet wurde und an dessen Ende eine grundlegende Strukturreform des größten Tennisverbandes der Welt stehen soll.
„Nach der Auswertung der Ergebnisse unserer Aufgabenanalyse und den vielen konstruktiven Diskussionen in den verschiedenen Regionalkonferenzen haben wir begonnen, zukunftsweisende Konzepte und Leitlinien für die Modernisierung unseres Verbandes zu entwickeln“, so Klaus. Er betonte, man habe bereits erste Erfolge auf dem Weg zu einer professionalisierten Struktur und einem Hauptamt mit größerer Entscheidungskompetenz vorzuweisen. So beschäftigt der DTB seit kurzem mit Helmut Kraft einen neuen hauptamtlichen Geschäftsführer für die Wirtschaftstöchter Deutsche Marketing und Stadion GmbH und die Tennis Deutschland Service GmbH.
Die DOSB-Vorstandsvorsitzende und ehemalige DTB-Referentin für Sportentwicklung und Breitensport, Veronika Rücker, sprach in ihrem Gastvortrag über den Strukturreformprozess beider Verbände und zog Parallelen. „Auch der Deutsche Tennis Bund hat sich auf den Weg gemacht, er hat eine Strategie entwickelt und sie mit seinen Landesverbänden diskutiert. Ich glaube, dass dieser Ansatz genau der Richtige ist. Es braucht einen starken Dachverband, um Spitzentennis langfristig zu entwickeln.“ Rücker referierte über die Leistungssportreform des DOSB und bescheinigte dem DTB mit nun vier anerkannten Bundesstützpunkten eine erfolgreiche und beeindruckende Entwicklung.
Die nächste Mitgliederversammlung findet am 17. November 2019 in Potsdam statt.