22.01.2019 - Stefan Brückner

Bernd Berkhahn neuer Bundestrainer!

Foto: Eroll Popova
Foto: Eroll Popova
Ab dem 01.02.2019 übernimmt Bernd Berkhahn vom SC Magdeburg gemeinsam mit Hannes Vitense (Heidelberg/Neckarsulm) den Job des Bundestrainers im Beckenschwimmen und tritt damit die Nachfolge von Henning Lambertz an, der im Dezember von seinem Amt zurückgetreten ist.

Der Deutsche Schwimmverband stellt sich in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele im Jahr 2020 in Tokio neu auf und strukturiert den Leistungssport neu. Neben den beiden neuen Bundestrainern sind zwei Staffeltrainer, ein Teammanager sowie ein erweitertes Funktionsteam (Ärzte, Physiotherapeuten) Teil des Teams Tokio 2020. Die Neustrukturierung ergab sich aus einer sportfachlichen Analyse sowie dem überraschenden Rücktritt von Henning Lambertz. „Mit Bernd Berkhahn und Hannes Vitense werden wir ab Februar zwei diplomierte Sportwissenschaftler und ausgewiesene Experten für das Team Tokio 2020 gewinnen. Sie entwickeln zudem eine langfristige Strategie, um den deutschen Schwimmsport in seiner Gesamtheit näher an die Weltspitze zu führen“, so Thomas Kurschilgen, Direktor Leistungssport im DSV. Kurschilgen setzt damit eine High-Performance-Strategie für langfristige Erfolge des DSV weit über Tokio 2020 hinaus um.

Bernd Berkhahn (Team-Chef) wird die Nationalmannschaft zu allen internationalen Wettkämpfen führen und die zentralen Trainingslagermaßnahmen begleiten. Außerdem ist er weiterhin für die Betreuung der Bundeskaderathleten am Bundesstützpunkt Magdeburg zuständig. Hannes Vitense (Team-Coach) ist zuständig für die inhaltlich-methodische Jahrespanung des Olympia- und Perspektivkaders sowie den Gesamtbereich der Staffeln.
Das große Ziel dieser Neuausrichtung ist die Kompetenzen auf mehrere Schultern zu verteilen und durch ein mehr an Professionalität, die potentialstärksten Athleten optimal zu fördern und auf die kommenden Großereignisse vorzubereiten.

 Bernd Berkhahn im Interview über seine neuen Aufgaben.