25.02.2019 - Annette Lippstreu/paralympic.org/nordski.de

WM-Bronze für Mixed-Staffel mit Eskau

Andrea Eskau (Foto: Ralf Kuckuck, DBS-Akademie)
Andrea Eskau (Foto: Ralf Kuckuck, DBS-Akademie)
(paralympic.org/nordski.de, 25.02.2019) Zum Abschluss der WM Para Ski Nordisch erkämpfte Andrea Eskau (USC Magdeburg) mit der Mixed-Langlauf-Staffel Bronze und einen vierten Platz im Langlauf über zwölf Kilometer.

Mit exakt derselben Reihenfolge, wie bei den Paralympics vor einem Jahr endete am 23. Februar der Mixed-Staffelwettbewerb in kanadischen Price George. Das deutsche Team Andrea Eskau, Alexander Ehler und Nico Messinger mit Guide Lutz Peter Klausmann fuhr hinter den Staffeln aus der Ukraine und Kanada auf den Bronze-Rang. Eskau kam im Rennen eine besonders schwere Aufgabe zu. Sie musste die für die Sitzskiathleten zugeschnittene Klassikstrecke von 2,5 Kilometern zweimal absolvieren und hatte dabei starke männliche Konkurrenz. „Da konnte die Divise nur heißen, nicht zu viel zu verlieren und die Jungs im Spiel zu halten“, sagte die 47-Jährige. Das gelang. Alexander Ehler holte in Runde zwei mehr als eine Minute Rückstand auf Kanada und Japan auf, Nico Messinger überholte Yurika Abe schon früh in der finalen Runde. „Es lief ganz ordentlich bei mir. Aber das, was Andrea und Alex zuvor gezeigt haben, war auch sehr gut“, sagte Messinger. Für den 24-jährigen war es die erste Medaille bei einem Großereignis. Ehler, der über die gesamte WM von einer Erkältung gebeutelt war, freute sich, eine Medaille mit nach Hause bringen zu können.
Auf der langen Langlaufdistanz musste Eskau am gestrigen letzten Wettkampftag den schnellen US-Amerikanerinnen und der Norwegerin Birgit Skarstein den Vortritt lassen. Oksana Masters gewann ihr fünftes Gold vor Kendall Gretsch und Skarstein.
Andrea Eskau holte insgesamt einmal Silber und dreimal Bronze in ihren Einzelrennen sowie Bronze in der Staffel. Zwei vierte Plätze ergänzen die Bilanz ihrer sieben WM-Starts in Kanada. „Ich bin sehr zufrieden. Alle von uns haben in mindestens einem Rennen ihre beste Leistung abrufen können. Wir haben als Team wieder sehr gut harmoniert. Darin sehe ich einen der Schlüsselfaktoren“, sagte Ralf Rombach und dankte seiner gesamten Mannschaft für ihren Einsatz.