20.05.2019 - Referat Sportinfrastruktur / Umwelt

Mikroplastik auf Kunststoffrasenplätzen

Der LandesSportBund Sachsen-Anhalt (LSB) beschäftigt sich derzeit, in Zusammenarbeit mit dem Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA), intensiv mit der Thematik möglicher Auswirkungen von Kunststoffrasenplätzen auf die Umwelt.

Auf EU-Ebene gibt es eine Initiative, nach der die Verwendung von Produkten, denen bewusst Mikroplastik zugesetzt wird, eingeschränkt werden soll. Der gemeinwohlorientierte Sport fordert eine Übergangsfrist von mindestens sechs Jahren, falls der Vorschlag der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) umgesetzt werden sollte, das Inverkehrbringen von Kunststoffgranulaten zur Verwendung in Kunststoffrasensystemen künftig zu verbieten. Bestehende Plätze sind insofern betroffen, als dass bei ihnen aufgrund des Austrags jährlich Granulat nachgefüllt wird. Kunststoffgranulat zum Nachfüllen kann ab dem Zeitpunkt des Verbotes dann nicht mehr (nach)gekauft werden.

Der LSB sowie der FSA beteiligen sich im Interesse ihrer Mitglieder und des Umweltschutzes aktiv mit einer Stellungnahme am laufenden öffentlichen EU-Konsultationsverfahren. Folgend finden Sie die mit dem FSA abgestimmte Stellungnahme:

PDF-DateiStellungnahme Mikroplastik