18.07.2019 - Frank Löper

Auch Muffels und Köhler sind jetzt Weltmeister!

Rob Muffels, Lea Boy, Sarah Köhler und Sören Meißner (v. l.) holen WM-Gold für Deutschland (Foto: DSV/Jo Kleindl)
Rob Muffels, Lea Boy, Sarah Köhler und Sören Meißner (v. l.) holen WM-Gold für Deutschland (Foto: DSV/Jo Kleindl)
Die deutschen Freiwasserschwimmer drücken der Weltmeisterschaft in Südkorea weiter ihren Stempel auf. Nach Gold und Bronze bei den Männern über 10km sowie Bronze bei den Frauen über 5 km gewann heute Nacht (18. Juli) auch die deutsche Mixed-Staffel über 4x 1,25km die Goldmedaille. Damit dürfen sich nun auch Rob Muffels vom SC Magdeburg und die Frankfurterin Sahra Köhler, die in der SCM-Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn trainiert, Weltmeister nennen.

Die deutsche Mixed-Staffel in der Besetzung Lea Boy, Sarah Köhler, Sören Meißner und Rob Muffels holte die Goldmedaille in 53:58,7 Minuten vor Italien und den USA. Der Würzburger Sören Meißner hatte bereits als Führender an Schlussschwimmer Muffels übergeben. Der 24-jährige Magdeburger schlug nach einem spannenden Endspurt knapp vor Gregorio Paltrinieri (Italien) und Michael Brinegar (USA) an.
Rob Muffels, der das Team im Finish zum Sieg führte, sagt: "Das Rennen lief super, die Taktik hat super funktioniert. Für mich war klar, dass die USA, Italien und wir die Medaillen ausschwimmen. Dass ich gegen Paltrinieri im Kampf Mann gegen Mann das Finish gewinnen kann, das wusste ich. Ich hatte genug Energie gespart, dann im Finish gezündet und dann wusste ich, dass es Gold für Deutschland wird“, so Muffels mit breiter Brust.
Auch Team-Chef Bernd Berkhahn war davon überzeugt: "Er hatte sich auf das Duell gefreut und ich war mir sicher, er wird ihn im direkten Vergleich schlagen."
"Unsere Taktik mit zwei ausgeruhten Frauen zu Beginn und dann mit den beiden Jungs ging optimal auf. Alle vier haben einen Hammer-Job gemacht. Ich bin unglaublich stolz, wie wir hier aufgetreten sind ", freute sich Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz.
Nun heißt es noch einmal Daumen drücken für Finnia Wunram, die am Freitag die 25 km in Angriff nimmt, bevor dann die deutschen Beckenschwimmer ins WM-Geschehen eingreifen.