12.08.2019 - Frank Löper

Junioren bei Ruder-Weltmeisterschaften in Tokio erfolgreich

Der deutsche Doppelvierer mit Paul Berghoff (2.v.l) jubelt über den Juniorenweltmeistertitel 2019. (Foto: DRV/Seyb)
Der deutsche Doppelvierer mit Paul Berghoff (2.v.l) jubelt über den Juniorenweltmeistertitel 2019. (Foto: DRV/Seyb)
Die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes haben bei der Junioren-WM am vergangenen Wochenende in Tokio insgesamt 12 Medaillen (5 x Gold, 3 x Silber, 4 x Bronze) gewonnen. Deutschland konnte damit die Nationenwertung gewinnen. Am starken Abschneiden hat auch Sachsen-Anhalt einen gehörigen Anteil. Die Ruderer aus Halle und Magdeburg sind an zwei Gold und zwei Silbermedaillen direkt beteiligt.

Der Achter ist auch bei den Junioren das Paradeboot der Deutschen. Mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg ließ das Boot der Konkurrenz keine Chance und überquerte mit mehr als vier Sekunden Vorsprung die Ziellinie. Junioren-Weltmeister können sich nun auch Nick Welzenbach (SC Magdeburg) und Erik Kohlbach (Hallesche RV Böllberg-Nelson) nennen, die einen gehörigen Anteil am Gold-Rennen hatten.
Auch Paul Berghoff vom SC Magdeburg ist Juniorenweltmeister. Mit dem deutsche Doppelvierer lagen bis zur 1.500-m-Marke auf dem zweiten Rang hinter Italien. Wie schon im Vorlauf bewiesen sie dann ihre Spurtstärke und schoben sich auf den letzten Metern noch auf den Goldrang.
Nach souveränen Siegen im Vorlauf und im Halbfinale wollte auch der Magdeburger Paul Krüger (SC Magdeburg) mit seinem Partner Aaron Erfanian aus Dresden um Goldkämpfen. Knapp zwei Sekunden hinter der Spitze ging das deutsche Duo als Dritte auf die letzten 500 m. Mit einem starken Schlussspurt schoben sich die Jungs von Trainer Paul Zander (SCM) noch an den bis dahin zweitplatzierten Italienern vorbei und gewannen die Silbermedaille.
Einzig Jette Prehm (SC Magdeburg) blieb in Tokio ohne Medaille. Zusammen mit Judith Guhse (Rendsburger RV belegte der deutsche Doppelzweier das Final mit einem guten vierten Rang. Das Duo konnte vor allem auf der zweiten Streckenhälfte das hohe Tempo der Chinesinnen und Niederländerinnen nicht mehr mitgehen. Am Ende fehlen knapp fünf Sekunden auf Bronze.
Von den fünf WM-Startern aus Sachsen-Anhalt kommen drei als Weltmeister, einer als Vizeweltmeister und eine als WM-Vierte nach Hause. Ein toller Erfolg für den Ruderverband Sachsen-Anhalt!