16.03.2020 - DOSB

DOSB-Präsident Alfons Hörmann zur Corona-Epidemie

DOSB-Präsident Alfons Hörmann (Foto: DOSB)
DOSB-Präsident Alfons Hörmann (Foto: DOSB)
Appell des Präsidenten des deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann an Sportdeutschland: Spiel-, Trainings- und Wettkampfbetrieb in Vereinen und Verbänden einschränken oder im Idealfall komplett niederlegen.

Liebe Sportfreund*innen, liebe Vereinsmitglieder,
wir alle erleben derzeit eine Krisensituation, die weitreichende Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat. Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat jüngst für die gesamte Gesellschaft empfohlen, die physischen sozialen Kontakte so weit irgend möglich zu reduzieren, um die Corona-Pandemie in unserem Land zu verlangsamen. Auch und gerade wir im Sport wollen und müssen unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Daraus ergibt sich, dass wir den kompletten Spiel-, Trainings- und Wettkampfbetrieb in unseren Vereinen und Verbänden in SPORTDEUTSCHLAND nunmehr einschränken oder im Idealfall sogar komplett niederlegen sollten. Das tut weh und das sind schmerzvolle Eingriffe in unseren Lebensalltag, doch es ist wichtig, jetzt verantwortungsvoll zu handeln, um dieser großen gemeinsamen Herausforderung wirkungsvoll zu begegnen.
Deshalb können wir nur an alle appellieren: Seid vernünftig, verzichtet auf das, was euch allen lieb geworden ist – auf das sportliche und soziale Miteinander im Verein zunächst für einige Wochen, so schwer das auch fällt. In dieser besonderen Situation ist Verantwortung und Vernunft angesagt. Als größte Personengruppe Deutschlands müssen wir unsere Werte wie Solidarität und Teamgeist einmal mehr unter Beweis stellen und damit einen wirkungsvollen Beitrag zum Meistern dieser gesellschaftlichen Krise leisten. Danke für Ihr Verständnis und Ihre aktive Mithilfe!

Vielen Dank
Ihr Alfons Hörmann