27.03.2020 - dsj

Bundeskabinett stärkt Freiwilligendienste im Sport

Freiwilligendienstleistende beim Einführungsseminar im Jahr 2019
Freiwilligendienstleistende beim Einführungsseminar im Jahr 2019
Mittelerhöhung sichert die Arbeit der Träger und Einsatzstellen

Die Lobbyarbeit der Deutschen Sportjugend und ihrer Mitgliedsorganisationen hat sich ausgezahlt: Das Bundeskabinett hat beschlossen, die Haushaltsmittel für die Freiwilligendienste um insgesamt 65 Millionen Euro zu erhöhen. Dadurch wird es auch in den Freiwilligendiensten im Sport möglich sein, Plätze auszubauen und Kostensteigerungen im Bereich der pädagogischen Begleitung aufzufangen. Der dsj-Vorsitzende, Jan Holze, zeigt sich erleichtert: „Wir haben gemeinsam viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, um unser erfolgreiches Engagement-Programm zu sichern. Mein Dank gilt allen Abgeordneten, die uns unterstützt haben sowie den Mitgliedsorganisationen, die öffentlichkeitswirksam gezeigt haben, wie wichtig die Freiwilligendienste für die Jugendarbeit im Sport sind. Gerade in Zeiten der Krise gilt es, die Strukturen des sportlichen Engagements zu sichern – wir suchen hier nach zukunftsfähigen Lösungen für die Vereine.“  

Derzeit sind viele Freiwilligendienstleistende freigestellt, da aufgrund der aktuellen Kontaktsperre der Trainingsbetrieb ruht und die Schulen und Kindergärten geschlossen sind. Die Zuschüsse des Bundes laufen dessen ungeachtet weiter. Manche Einsatzstellen bieten neue Einsatzmöglichkeiten an, etwa Einkaufsdienste für gefährdete Zielgruppen.

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