08.09.2020 - LVR

Toller Erfolg bei den deutschen Zeitfahrmeisterschaften in Genthin

Freuen sich über die Bronzemedaille: Tina Rücker (li.) und Alma Rasch.
Freuen sich über die Bronzemedaille: Tina Rücker (li.) und Alma Rasch.

Bei den deutschen Zeitfahrmeisterschaften am 6. September in Genthin konnte der Radsport-Nachwuchs des Landesverbandes Sachsen-Anhalt (LVR) eine Medaillen erringen. Alma Rasch vom gastgebenden Genthiner RC sicherte sich zusammen mit Tina Rücker (RSV Osterweddingen) im Paarzeitfahren der U15-Schülerinnen die Bronzemedaille.

Das Duo Alma Rasch/Tina Rücker ist ein gut eingespieltes Team. Die Mädels haben in diesem Sommer mehrere Rennen der U15-Bahnsichtung gemeinsam absolviert und dabei im Teamwettbewerb Madison überzeugt. Bei der Deutschen Meisterschaft zahlte sich dieses Verständnis nun aus. Die zehn Kilometer absolvierten Rasch und Rücker in 15:52 Minuten. Damit hatten sie nur eine halbe Minute Rückstand auf das Siegerduo Antonia Betzinger/Messane Bräutigam (Irschenberg/Rheinzabern).

Ebenfalls stark unterwegs war das Gespann des RSV Wittenberg mit Marie Schapelt und Amy Weber. Die beiden legten mit mit 16:31 Minuten die sechstbeste Zeit der insgesamt 18 Mannschaften hin.

Eine weitere Top-Ten-Platzierung holten Miriam Tschepe und Emma Axmann (RSV Osterweddingen) in der U17. Sie absolvierten die 20 Kilometer in 31:50 Minuten. Das brachte ihnen Rang zehn ein.

Nur hauchdünn verpasste indes der U15-Jungen-Vierer des LVR eine einstellige Platzierung. Moritz Martin (Wernigerode), Tobias Schreiber (Dessau), Maurice Steckel (Osterweddingen) und Sven Tempel (Piesteritz) benötigten für 20 Kiloemter 29:50 Minuten. Damit waren die Vier eigentlich zeitgleich mit Thüringen III (9. Platz) und Baden II (10.). Doch zu Platz neun fehlten ganze 77 Hunderstel.

Noch knapper ging es im Kampf um die Ränge neun bis elf bei den U19-Junioren zu. Dem elftplatzierte Christopher Heitzmann (RadClub Lostau) fehlten mit seinen drei Kollegen des “Team F Trans” letztlich gerade einmal 34 Hunderstel für Platz neun.

Nicht ganz zufrieden war der männliche U17-Vierer: Valentino Bidmon (Dessau), Lars Liedtke (Osterweddingen), Marc Schlüter und John Pascal Weßlau (beide Wittenberg) mussten sich mit dem 15. Rang begnügen. (st/lvr)