13.10.2015 - Jahn-Pressedienst

25 Jahre Deutsche Einheit - 25 Jahre Einheit des Sports

Podiumsdiskussion mit Silke Renk-Lange (Halle), Hansgeorg Kling (Kassel), Prof. Dr. Petra Tzschoppe (Leipzig) und Dr. Gerlinde Rohr (Leipzig). (Foto: M. Schumann/Wochenspiegel)
Podiumsdiskussion mit Silke Renk-Lange (Halle), Hansgeorg Kling (Kassel), Prof. Dr. Petra Tzschoppe (Leipzig) und Dr. Gerlinde Rohr (Leipzig). (Foto: M. Schumann/Wochenspiegel)
Eine Feierstunde in Freyburg/Unstrut rückte am 8. Oktober das Jubiläum "25 Jahre deutsche Einheit - 25 Jahre Einheit des Sports" ins Blickfeld. Insgesamt 120 Interessierte waren der der Einladung der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft gefolgt.

Im Mittelpunkt der Feierstunde standen der Festvortrag von DOSB-Präsident Alfons Hörmann und eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion. Hörmann würdigte das im Sport mit dem Ziel Einheit Geleistete und stellte die Doppelfrage, die zugleich die Antwort enthielt: "Wie viel haben wir in den vergangenen 25 Jahren voneinander gelernt? Wie viele Freunde aus dem anderen Teil Deutschlands hat jetzt jeder von uns?"
Die von Dr. Petra Tzschoppe (Leipzig) moderierte Podiumsdiskussion mit Dr. Gerlinde Rohr (Leipzig), Hansgeorg Kling (Kassel) und Silke Renk-Lange (Halle) konzentrierte sich auf Beispiele persönlicher Erfahrungen und Erlebnisse, die sich auf die Felder Spitzensport und Schulsport sowie das Kulturelle im Sport bezogen. In ihren Grußworten hatten zuvor Minister Holger Stahlknecht (Magdeburg) und LSB-Präsident Andreas Silbersack (Halle) drei Aspekte der gewonnenen Einheit angerissen: Die Entwicklung im Fußball, den Vereins-Organisationsgrad in den fünf neuen Bundesländern und die besondere Rolle des ehrenamtlichen Engagements. Die Bewerbung Hamburgs als Olympiastadt 2024 wurde als erneut große Herausforderung eingestuft.