27.10.2015 - Carsten Krüger

Gemeinsam für mehr Völkerverständigung – HVSA Auswahl in Israel

Die HVSA-Delegation vor der Klagemauer in Israel ...
Die HVSA-Delegation vor der Klagemauer in Israel ...

.... und in der Nedev-Wüste
.... und in der Nedev-Wüste
Mit vielen unvergesslichen Eindrücken, neuen Freundschaften, aber auch jeder Menge toller Erfahrungen im Gepäck kehrte eine 18-köpfige HVSA Delegation am heutigen Montagmittag nach achttägigem Aufenthalt in Israel wieder wohlbesonnen nach Magdeburg zurück. Als Teil der diesjährigen deutsch-israelischen Jugendbegegnung waren insgesamt 12 Auswahljungs des Jahrgangs 2000 in Holon, ca. 10 km von Tel Aviv entfernt, zu Gast und konnten so in den letzten Tagen Land, Leute, aber vor allem neue israelische Freunde kennen lernen.

Nach fast einjähriger Planungsphase sowie dem erfolgten Besuch einer israelischen Jugendmannschaft vom Maccabi Holon Youth Handball Sport Club ging es am vorletzten Wochenende für eine 18-köpfige HVSA Delegation auf zum Gegenbesuch nach Holon/Israel. Im Fokus der Reise stand für die 12 Jungs sowie die Betreuer der Austausch mit den israelischen Partnern, um Land, Leute, vor allem aber auch die örtlichen Besonderheiten kennen, vor allem aber verstehen zu lernen. Mit einem bunten Mix aus Kultur, Ausflügen aber auch Zeit für persönliche Begegnungen der Jugendlichen war der Wochenplan gut gefüllt und ließ genügend Möglichkeiten, um sich ein umfassendes Bild vom Land machen zu können. Angeführt vom Clubmanager Dudi Zilberman sowie dem Austauschverantwortlichen Doron Kazoom lernten die Jungs nicht nur den Strandabschnitt vor dem Hotel in Bat Yam zu schätzen, sondern durften auch unvergesslichen Eindrücke in Jerusalem, Tel Aviv, Haifa, Jaffa, der Negev-Wüste mit Masada sowie dem Toten Meer, am See Genezareth sowie Nazareth sammeln. Ergänzt wurden die gemeinsamen Ausflüge durch persönliche Gesprächs- und Begegnungsrunden mit israelischen Jugendlichen, einer Nacht in Gastfamilien inklusive Besonderheiten rund um den Sabbat, einem Besuch der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem sowie teambildende Maßnahmen. Aus sportlicher Sicht war vor allem die Teilnahme am traditionellen Yaniv Gedenkturnier eine lehreiche Erfahrung, wenn gleich die Umstände des A-Jugendturniers sowie der Umstand, dass die Auswahl in der Form bisher nie zusammen gespielt hat, keine sportlichen Wunder erwarten ließen. Dennoch präsentierten sich die Jungs als Mannschaft und verkauften sich gegen die teilweise 4 Jahre älteren Gegner so teuer wie möglich. Auch wenn es am Ende nicht zu einem Platz auf dem Podium reichte, so waren die deutschen Jungs bei den zahlreichen Zuschauern begehrte Foto-, Gesprächs- und Tauschpartner. Alles in allem war es sowohl für die 12 Jungs als auch für die Betreuer gleichermaßen eine unvergessliche (Erst)Maßnahme, der aus Sicht der Organisatoren noch viele weitere folgen sollen. Ein besonderer Dank geht an der Stelle an das deutsch-israelische Koordinierungszentrum ConAct sowie den Deutschen Olympischen Sportbund, die die Austauschmaßnahme finanziell unterstützt haben. Darüber hinaus gebührt natürlich auch allen Eltern ein großer Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, den HVSA Betreuern sowie letztendlich auch unseren Gastgebern aus Holon, die in den acht Tagen alles Menschenmögliche unternommen haben, um uns einen wundervollen Aufenthalt ermöglichen zu können. Die positiven Erfahrungen aus diesem Jahr lassen bereits jetzt die Vorfreude auf 2016 steigen.

 http://www.hvsa.de