10.11.2015 - Frank Löper

Hamburger Bürger formen Olympische Ringe

Über 10.000 Hamburgerinnen und Hamburger formten am Sonntag im Stadtpark das Olympische Symbol.
Über 10.000 Hamburgerinnen und Hamburger formten am Sonntag im Stadtpark das Olympische Symbol.
Mehr als 10.000 Hamburgerinnen und Hamburger formten am 8. November im Hamburger Stadtpark die Olympischen Ringe um ihre Unterstützung für die Hamburger Bewerbung 2024 zu signalisieren. Sie gaben damit symbolisch den Startschuss für den nächsten wichtigen Schritt für die Olympiabewerbung 2024. Am 29. November werden die Bürger aus Hamburg und Kiel über die Bewerbung für Olympische Spiele abstimmen.

Nebenbei stellten die Hamburger gleich noch einen Weltrekord auf: Noch nie hatten so viele Menschen das Olympische Symbol geformt. Der Weltrekord wurde durch den anwesenden Chefschiedsrichter von Guinness World Records, Marco Frigatti, offiziell bestätigt.
"Unglaublich. Ich kann es immer noch nicht begreifen. Wir hier in Hamburg haben ein Bild, das auf der ganzen Welt zu sehen sein wird, erstellt und gezeigt, dass wir die Olympischen Spiele in unserer großartigen Stadt haben wollen", sagte Initiator Frederik Braun. Über 400 Freiwillige nahmen an der privaten Initiative teil, die von den Gründern des Hamburger Miniatur Wunderland, des weltweit größten Modelleisenbahnmuseums organisiert wurde. Das Team der Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024 war ebenfalls anwesend.
"Ich bin von der Unterstützung der Hamburger Bürger und der gesamten Region überwältigt", sagte Nikolas Hill, Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft. "Es ist eine eindrucksvolle Demonstration der Begeisterung der Stadt für die Spiele und eine herzliche Einladung an die Olympische Gemeinschaft der Hamburger Bürgerinnen und Bürger."
Der gigantische Flashmob wurde von Hubschraubern, Drohnen und einer 80 Meter hohen Arbeitsbühne erfasst. Gerrit Braun, Frederiks Bruder und Co-Initiator, war begeistert: "Die Bilder sind unglaublich. Ich hätte nie gedacht, dass so viele Menschen unserem Ruf folgen würden. Das ist ein Zeichen echter Begeisterung. Wer weiß, vielleicht waren die Ringe sogar aus dem Weltraum sichtbar. Wir würden gerne wissen, ob sie von einem Satelliten aufgenommen wurden."

Der DOSB sieht nun mit Spannung und Zuversicht dem Referendum am 29. November entgegen. „Es gilt nun, die positive Stimmung in Hamburg und Deutschland zu stärken, die Wähler zu mobilisieren und durch ein zukunftsweisendes städtebauliches Konzept und vorbildliche Transparenz zu untermauern. Die Zahlen zeigen dabei anhaltende Zustimmung der Hamburger Bevölkerung zur Olympiabewerbung. Aber das Referendum wird nur dann erfolgreich sein, wenn die Befürworter sich daran auch beteiligen. Deshalb gilt: Wer Olympia in Hamburg will, muss abstimmen und zwar mit Ja!“ sagte der DOSB-Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Vesper.