16.11.2015 - Frank Löper

Frank Diesener ins SOD-Präsidium gewählt

Jan Christoph Rödel (Geschäftsführer Special Olympics Sachsen-Anhalt), Jan Meusel (Delegierter des USV Halle) und Frank Diesener (Vorstandsvorsitzender Special Olympics Sachsen-Anhalt) im Frankfurter Römer.
Jan Christoph Rödel (Geschäftsführer Special Olympics Sachsen-Anhalt), Jan Meusel (Delegierter des USV Halle) und Frank Diesener (Vorstandsvorsitzender Special Olympics Sachsen-Anhalt) im Frankfurter Römer.
Die Mitgliederversammlung von Special Olympics Deutschland e.V. (SOD) zog am 14. November 2015 in Frankfurt am Main eine positive Bilanz der Verbandsentwicklung in der einjährigen Amtszeit des Präsidiums unter Führung von Präsidentin Christiane Krajewski. Tags zuvor wurde der Halberstädter Frank Diesener, Vorsitzender des Landesverbandes von Special Olympics Sachsen-Anhalt, zum neuen Vorsitzenden des SOD-Länderrats gewählt und ist damit ebenso stimmberechtigtes Mitglied im SOD-Präsidium wie LSB-Präsident Andreas Silbersack.

Große sportliche Veranstaltungen wie die Nationalen Winterspiele mit mehr als 800 Athletinnen und Athleten in Inzell und die Weltspiele in Los Angeles, sieben Landesspiele, insgesamt 220 regionale Veranstaltungen mit mehr als 100 Anerkennungswettbewerben prägten das Jahr 2015 ebenso wie eine Reihe inklusiver Projekte und die Weiterentwicklung des Athleten-, Gesundheits- und Bildungsprogrammes von Special Olympics Deutschland. Der Verband erreicht mit seinen sportlichen Angeboten ca. 40.000 Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung.
„Diese Erfolge dürfen uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Menschen mit geistiger Behinderung weiterhin täglich Ausgrenzung und eingeschränkte Teilhabemöglichkeiten erleben“, sagte Christiane Krajewski. „Längst stehen ihnen noch nicht die Teilhabe- und Wahlmöglichkeiten im Sport wie Menschen ohne Behinderung offen. Es fehlen zum Beispiel flächendeckende praxisorientierte Konzepte für Kooperationen zwischen Sportanbietern und Organisationen der Behindertenhilfe. Hier sehen wir unseren Verband als Partner, der sich mit Kompetenz und Erfahrung für inklusiven Sport einbringt und u.a. mit Fortbildungsangeboten konkrete Unterstützung gewährleistet. Diese Kompetenz wollen wir in den kommenden Jahren weiter ausprägen.“ So sieht der Verband seine Kernaufgabe darin, in den nächsten Jahren das Profil von SOD als Alltagsorganisation zu stärken.
Die Vorbereitungen für das kommende sportliche Großereignis, die Special Olympics Hannover 2016, sind bereits in vollem Gange. Die Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung vom 6. bis 10. Juni stehen unter dem Motto „Gemeinsam stark“ und nehmen erneut die Begegnung und das gemeinsame Sporttreiben von Menschen mit und ohne geistige Behinderung in den Fokus. Bei den Nationalen Sommerspielen in der Landeshauptstadt Hannover werden ca. 4.800 Athletinnen und Athleten in 18 Sportarten und dem Wettbewerbsfreien Angebot an den Start gehen.
Mit LSB-Präsident, Andreas Silbersack, und dem Vorstandsvorsitzenden von Special Olympics Sachsen-Anhalt, Frank Diesener, ist der noch junge Landesverband auf Bundesebene jetzt stark vertreten.