25.11.2015 - A. Kindler

Pauline Grabosch auch außerhalb der Bahn erfolgreich

Die Juniorenweltmeisterinnen Pauline Grabosch vom RSV Osterweddingen und Emma Hinze sind von der Deutsche Sporthilfe zu Junioren-Mannschaftssportlerinnen des Jahres 2015 gewählt worden.

Pauline Grabosch u. Emma Hinze haben die Mannschaftswertung bei der Wahl zum "Juniorensportler des Jahres" der Deutschen Sporthilfe gewonnen. Grabosch und Hinze bilden erst seit dem letzten Jahr das Sprint-Team der Juniorinnen des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) im Bahnradsport. Besser hätte ihre erste gemeinsame Saison kaum laufen können.
Den ersten Höhepunkt erlebten die beiden, die in den Einzelwettbewerben große Rivalinnen sind, bei der Junioren-Europameisterschaft in Athen. Mit mehr als einer halben Sekunde Vorsprung setzten sie sich im Finale gegen Italien durch. Vier Wochen später, bei der Junioren-Weltmeisterschaft im kasachischen Astana, steigerte sich das Duo nochmals, stellte bereits in der Qualifikation einen neuen Weltrekord auf und knackte diesen im Finale nochmals. Mit dem Weltmeistertitel krönten Grabsch und Hinze eine perfekte Saison.
Die Wahl wurde von einer 14-köpfigen Jury unter Vorsitz von DOSB-Präsidenten Alfons Hörmann getroffen. Die Ehrung der "Juniorsportler des Jahres" der Deutschen Sporthilfe findet seit 1978 statt. Zahlreiche Talente sind seitdem geehrt worden, die später zu internationalen Sportgrößen heranreiften, wie Michael Groß (1981), Franziska von Almdick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfe-Riesch (2004) oder Magdalena Neuner (2007/2008). Die Stiftung Deutsche Sporthilfe verlieh die höchste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport erstmals im ehemaligen Plenarsaal des Bundestages in Bonn.
Mit dieser Ehrung einer Sportlerin des Radsportvereins RSV Osterweddingen stellte der Verein erneut seine hervorragende Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt seiner Arbeit.