06.06.2016 - Frank Löper

Sportabzeichen-Tour des DOSB mit Stopp in Magdeburg

Bundespräsident Joachim Gauck eröffnete die Sportabzeichen-Tour in Berlin. (Foto: DOSB/Christian Marquardt)
Bundespräsident Joachim Gauck eröffnete die Sportabzeichen-Tour in Berlin. (Foto: DOSB/Christian Marquardt)
Mit einem großen Sportfest im Zeichen der Inklusion ist die diesjährige Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 3. Juni in Berlin in die neue Saison gestartet. Am 19. August, kurz nach dem Ende der Sommerferien in Sachsen-Anhalt, macht die Bundestour auch Station in Magdeburg.

Rund 1.000 Teilnehmer mit und ohne Behinderungen besuchten am 3. Juni das Gelände des SC Siemensstadt und probierten die Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens aus.
Bundespräsident Joachim Gauck, der die Sportabzeichentour zusammen mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt, Schirmherrin von Special Olympics Deutschland, eröffnete, kam vor Ort mit vielen Breitensportlern ins Gespräch. “Was wir im Sport lernen, ist nicht nur für unsere Gesundheit gut, für unser persönliches Leben, sondern wir lernen uns anzustrengen, wir lernen Regeln, wir lernen, dass wir uns aufeinander verlassen können, wenn wir in einem Team sind. Und wir lernen den Gegner zu akzeptieren,” sagte der Bundespräsident zur Eröffnung der Sportabzeichentour. Als Schirmherrin von Special Olympics Deutschland lag es Daniela Schadt besonders am Herzen, Menschen mit Behinderungen für Sport zu motivieren: „Sport ist ein sagenhaft guter Bereich, um Inklusion vorzuleben”, sagte die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten.
“Für den Breitensport ist es eine große Ehre, dass der Bundespräsident den Auftakt der Sportabzeichen-Tour begleitet und damit Zehntausende engagierte Sportlerinnen und Sportler motiviert, auch dieses Jahr wieder die Herausforderung Deutsches Sportabzeichen anzunehmen“, sagte Walter Schneeloch, Vizepräsident Breitensport/ Sportentwicklung beim DOSB. „Das Sportabzeichen ist hochattraktiv, um Menschen aller Couleur zusammenzubringen: Alle Generationen, Kinder mit dem Bundespräsidenten, Menschen mit und ohne Behinderungen.“
Auch viele bekannte Sportlerinnen und Sportler waren beim Start der Sportabzeichen-Tour in Berlin dabei. Der Silbermedaillengewinner im Zehnkampf von Atlanta 1996, Frank Busemann, gab als Botschafter von kinder+Sport Leichtathletik-Tipps, genauso wie der frühere Weltklasse-Stabhochspringer Danny Ecker, der für die Sparkassen-Finanzgruppe gekommen war. Stuntfrau, Model und Moderatorin Miriam Höller vertrat als Sportabzeichenbotschafterin Ernsting’s family. Alle drei Unternehmen gehören gemeinsam mit der Krankenkasse BKK24 zu den Nationalen Förderern des Deutschen Sportabzeichens. Kirsten Bruhn, dreifache Paralympics-Siegerin im Schwimmen, kam als DOSB-Botschafterin der Sportabzeichen-Tour nach Berlin, Mathias Mester, mehrmaliger Weltmeister im Speerwerfen und Gewinner der Silbermedaille im Kugelstoßen bei den Paralympics 2008 in Peking, als Sportbotschafter der Aktion Mensch.
Die prominenten Sportler unterstützten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur als Coaches, sondern zeigten auch selbst, wie fit sie sind, und traten im Sprint gegeneinander an. Bundespräsident Joachim Gauck gab das Startzeichen für den Lauf.
Bis zum 9. September macht die Sportabzeichen-Tour an zehn Orten in ganz Deutschland Halt, um möglichst viele Menschen für Sport und Bewegung zu begeistern. Am 19. August ist die Tour in Magdeburg zu Gast.

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