02.08.2016 - Stefan Brückner

Demografischen Wandel gestalten – auch in der Sportstättenstruktur

In Halle erhielt der LSB Sachsen-Anhalt e. V. heute einen Förderbescheid in Höhe von rund 54.100 Euro.   Mit dabei IB-Chef Manfred Maas, LSB-Vorstandsvorsitzender Dr. Lutz Bengsch, Minister Thomas Webel und Minister Holger Stahlknecht,  (v. l. n. r.)
In Halle erhielt der LSB Sachsen-Anhalt e. V. heute einen Förderbescheid in Höhe von rund 54.100 Euro. Mit dabei IB-Chef Manfred Maas, LSB-Vorstandsvorsitzender Dr. Lutz Bengsch, Minister Thomas Webel und Minister Holger Stahlknecht, (v. l. n. r.)
Sachsen-Anhalts Landesentwicklungsminister Thomas Webel und der Chef der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, Manfred Maas, haben im Beisein von Sportminister Holger Stahlknecht einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 54.100 Euro aus dem Programm „Demografie – Wandel gestalten“ zur Sportstättenentwicklungsplanung an den Vorstandsvorsitzenden Dr. Lutz Bengsch vom LandesSportBund Sachsen-Anhalt (LSB) übergeben.

Für das Land Sachsen-Anhalt mit dem dortigen LSB ist es für die Zukunft notwendig, die Sportstätten und die dazugehörige Infrastruktur, wie Standorte der Schulen oder Anbindung an ÖPNV, detailliert zu kartieren. Somit können die Konzentration von Sportstätten oder –räumen schnell erfasst und neue Ansätze zur Förderung für die Durchführung von Entwicklungsplanungen erschlossen werden.

„Wie alle Lebensbereiche ist auch der Sport von den Auswirkungen des demografischen Wandels betroffen. Eine zunehmend älter werdende Bevölkerung verlangt spezielle Angebote. Mit der Förderung wollen wir den Landessportbund dabei unterstützen, sich rechtzeitig auf diese Herausforderungen einzustellen“, erklärte Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel.

IB-Chef Manfred Maas ergänzt: „Eine sinnvolle und zukunftsgerichtete Investition in die örtliche Sportstättenstruktur ist ein Beitrag für die Attraktivität von Kommunen. Die demografische Entwicklung zeigt aber auch, dass Anpassungen in der Sportstättenstruktur erforderlich sind. Das ist nur möglich, wenn die Strukturen im Land übergreifend und durch die Bündelung von Kompetenzen entwickelt werden.“

Dr. Lutz Bengsch, LSB-Vorstandsvorsitzender betont: „Wir freuen uns sehr, dass man auch in diesem Bereich unsere Fachkompetenz schätzt und uns den Projektantrag bewilligt hat. Es ist nunmehr die dritte Analyse, die im Bereich Sportstättenbedarfsplanung angegangen wird. Nach 1996 und 2000 ist es allerdings jetzt erstmalig eine ganzheitliche Herangehensweise, die ein Netzwerk zwischen Bevölkerungszahlen, Sportangeboten, Sportbedürfnissen der Einwohner, Daten des ÖPNV und den Zustand bzw. den Bedarf an den Sportstätten schafft.“