19.08.2016 - Frank Löper

Um Gold, Silber und Bronze in Magdeburg

Danny Ecker applaudiert einen Schüler beim Weitsprung. (Foto: wirkhaus)
Danny Ecker applaudiert einen Schüler beim Weitsprung. (Foto: wirkhaus)
Blauer Himmel und Temperaturen um die 26 Grad waren ideale Bedingungen für die 2.700 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Tourstopp der DOSB-Spoartabzeichentour am 19. August in Magdeburg. Allein am Vormittag kamen 2.400 Kinder und Jugendliche, darunter 240 Kitakinder und 215 Schülerinnen und Schüler aus Förderschulen. Am Nachmittag hatten dann Vereins- und Freizeitsportler Gelegenheit, ihre Sportabzeichen-Prüfungen abzulegen.

Die Atmosphäre ist hier in Magdeburg genauso gut wie bei den Olympischen Sommerspielen in Rio, fand Petra Tzschoppe, DOSB-Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung und Vizepräsidentin Breitensportentwicklung im LSB Sachsen-Anhalt. Sie war erst vor wenigen Tagen aus Brasilien zurückgekommen und hatte so den direkten Vergleich.
Genau wie bei den Olympischen Spielen versuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sportabzeichentages ihre bestmögliche Leistung zu bringen. „Seit der Reform des Deutschen Sportabzeichens 2013 gibt es die Auszeichnung analog zu Olympia in Gold, Silber und Bronze, je nachdem welche Leistung man bringt. Die unterschiedlichen Anforderungen in den einzelnen Altersklassen motivieren alle, sich beim Deutschen Sportabzeichen besonders anzustrengen“, sagte Petra Tzschoppe, die es sich auch selbst nicht nehmen ließ, im deutschen Olympia-Outfit die Sportabzeichen-Prüfungen abzulegen. Am Ende konnte sie sich über das Deutsche Sportabzeichen in Gold freuen.

Ein Zeichen für Integration
Viktor Jukkert, Landeskoordinator des DOSB-Programms „Integration durch Sport“ für Sachsen-Anhalt, lag es besonders am Herzen, dass auch zahlreiche Flüchtlinge und Asylbewerber in Magdeburg dabei waren. Ab 13 Uhr startete das integrative Fußballturnier, das er mit organisiert hat und das neben „Integration durch Sport“ auch vom LSB-Projekt „Menschlichkeit und Toleranz im Sport“ unterstützt wurde. Fünf Teams mit insgesamt 30 Flüchtlingen gingen hier voller Elan an den Start.

Jede Menge prominente Unterstützung
Um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Spaß am Sport zu vermitteln, gaben auch die prominenten Gäste in Magdeburg ihr Bestes, unter ihnen die ehemalige 400-Meter-Läuferin Janin March und Kanurennsportler Erik Leue. Für die Sparkassen-Finanzgruppe war der deutsche Rekordhalter im Stabhochsprung in der Halle Danny Ecker vor Ort. Stuntfrau, Model und Moderatorin Miriam Höller kam als Sportabzeichen-Botschafterin für Ernsting’s family das erste Mal im Rollstuhl zur Sportabzeichen-Tour. Sie hatte sich bei einem Fotoshooting im Juli beide Füße gebrochen, wollte aber trotz der schweren Verletzung unbedingt in Magdeburg dabei sein. Beide Unternehmen gehören wie kinder+Sport und die Krankenkasse BKK24 zu den Nationalen Förderern des Deutschen Sportabzeichens.

 Hier finden Sie Fotoimpressionen aus Magdeburg: