23.08.2016 - Frank Löper

Olympiabilanz: Gold und Bronze für Sachsen-Anhalt in Rio

Die deutschen Bronzemedaillengewinner Uwe Gensheimer, Finn Lemke und Patrick Wiencek (von links). Foto: dpa picture alliance
Die deutschen Bronzemedaillengewinner Uwe Gensheimer, Finn Lemke und Patrick Wiencek (von links). Foto: dpa picture alliance
Mit der Bronzemedaille für Handballer Finn Lemke vom SC Magdeburg, errungen als Mitglied der deutschen Handballnationalmannschaft in einem spannenden Spiel um Platz drei gegen Polen, gab es für das elfköpfige Team Rio Sachsen-Anhalt einen versöhnlichen Abschluss der XXXI. Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro. Zuvor hatte Julia Lier vom SV Halle mit Gold im Doppelvierer der Frauen für das olympische Highlight aus der Sicht Sachsen-Anhalts gesetzt.

Auch wenn in Rio nicht alle olympischen Hoffnungen in Erfüllung gegangen sind, so kann Sachsen-Anhalt mit den fünften und sechsten Plätzen von Luise Malzahn, Nadine Müller und Paul Biedermann weitere gute Ergebnisse vorweisen.
„Ich denke, wir haben unseren Beitrag geleistet.“ sagte LSB-Präsident Andreas Silbersack der Mitteldeutschen Zeitung als erstes Olympiafazit. Auch wenn er durchaus hätte größer ausfallen können. Er schließt in seine anerkennenden Worte nicht nur die beiden Medaillengewinner Julia Lier und Finn Lemke ein. „Hinter jedem Einzelnen unserer elf Starter steckt eine persönliche Geschichte und eine Leistung. Wie sie sich für ihren Sport und ihr Land eingesetzt haben, das macht mich stolz“, sagte der LSB-Präsident.
Am 21. September wollen der LSB und der OSP Sachsen-Anhalt alle Starter aus Sachsen-Anhalt an den Olympischen Spielen und den Paralympics in Rio in Halle einen würdigen Empfang bereiten.
Mit den konkreten Ergebnissen der Olympiastarter aus Sachsen-Anhalt beschäftigen sich derzeit die unmittelbar mit der Leistungssportförderung befassten Mitarbeiter von Landessportbund und Olympiastützpunkt sowie die leistungssporttragenden Vereine. In einer dreitägigen Klausurtagung vom 22. bis 24. August in der Landessportschule in Osterburg soll eine erste Analyse der Ergebnisse der Olympischen Spiele erstellt werden.