16.09.2016 - Annette Lippstreu

Paralympics: Gold für Andrea Eskau im Straßenrennen

Andrea Eskau vom USC Magdeburg bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro. (Foto: dpa)
Andrea Eskau vom USC Magdeburg bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro. (Foto: dpa)
(IPC/DBS/DRS/BSSA) Beim Straßenrennen der Handbikerinnen der Startklasse H5 gewann Andrea Eskau (USC Magdeburg) am16. September in Rio de Janeiro ihre vierte Goldmedaille bei Paralympischen Sommerspielen und ihr sechstes Paralympisches Gold insgesamt.

Die 45 Kilometer Renndistanz bewältigte sie in 1:37:07. Nach der ersten der drei zu fahrenden Runden lag Eskau noch am Ende des sechsköpfigen Starterinnenfeldes, kämpfte sich in der zweiten Runde an die Spitze und brachte diese Führung mit zwei Sekunden Vorsprung vor den beiden Niederländerinnen Laura de Vaan und Jennette Jansen ins Ziel. Die Hamburgerin Dorothee Vieth wurde Fünfte.
Nach Silber im Zeitfahren am Vortag war es ihre zweite Medaille in Rio. „Gestern Silber, heute Gold: Das ist perfekt!“ Im Ziel schrie sie ihre Freude heraus: "Ich war so vollgepumpt mit Laktat, das tat so weh. Umso mehr freue ich mich."
Beim Finale im Para-Kanu der Startklasse KL2 kam Ivo Kilian (Hallescher KC 54) als Achter ins Ziel. Gold ging hier an den Australier Curtis McGrath, Silber an den Österreicher Markus Swoboda und Bronze an den Briten Nick Beighton. Mit 6.432 Sekunden Rückstand auf den Sieger musste Kilian den anderen sieben Athleten den Vortritt lassen. „Es war mittelprächtig. Es war heute tödlich bei dem Seitenwind nicht steuern zu können. Das ausgesprochene Ziel war Finale. Das persönliche Ziel ist erreicht, daher bin ich ganz zufrieden.“
Mit seinem achten Platz komplettiert Kilian das gute Abschneiden des Teams Rio Sachsen-Anhalt bei den Paralympics 2016.