17.11.2016 - Maria Tiborski

Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kulturen

Die Teilnehmer am Seminar zum Thema „Interkulturalität“.
Die Teilnehmer am Seminar zum Thema „Interkulturalität“.
Anfang November fand in Magdeburg ein Seminar zum Thema „Interkulturalität“ statt. Die Veranstaltung wurde von dem Projekt „Menschlichkeit und Toleranz im Sport“ (MuT) im Rahmen des Projektbausteins „Flucht & Asyl“ organisiert. Als Referenten konnten Viktor Jukkert und Elisabeth Schüler vom Programm „Integration durch Sport“ gewonnen werden.

Seminarziel war es, theoretische Hintergründe mit praktischen Übungen zum Thema „Interkulturalität“ durchzuführen und die Interessierten zu sensibilisieren. Insgesamt 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich ein ganzes Wochenende mit dem Themenschwerpunkt auseinandersetzen. Es gab viele Fragen rund um das Thema Geflüchtete und die damit verbundenen Herausforderungen für die Sportvereine vor Ort.
Als erstes wurde der Kulturbegriff genauer betrachtet. Dabei wurden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen diskutiert. Neben „offensichtlichen Unterschieden“ wie z.B. Sprache, Aussehen oder Kleidung gibt es auch Unterschiede, die nicht gleich auffallen wie z.B. Verhaltensregeln oder Lebensstile. Gerade diese Unterschiede aber bergen Konfliktpotenzial.
Im Anschluss gab es Diskussionen zu den Themen interkulturell bedingter Konflikte im Alltag. Aber auch der praktische Teil kam nicht zu kurz. Und so konnten in Kleingruppen z. B. integrative Maßnahmen geplant werden.
Am zweiten Tag wurden zwei Kurzfilme zum Thema Diskriminierung von Migranten im Sportverein gezeigt. Hier sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Konfliktlösungsstrategien entwickeln und diese dann im Plenum vorstellen. Dabei wurde ganz deutlich: unabhängig von sozialer oder kultureller Herkunft ist – im Sport ist Jede/r Willkommen!