02.02.2017 - Frank Löper

Optimismus für Bundesstützpunkt Sachsen-Anhalt im Schwimmen

LSB-Präsident Andreas Silbersack, DSV-Präsidentin Gabi Dörries und LSVSA-Präsidentin Edda Kaminski im Gespräch über die Bundesstützpunktstruktur im Schwimmen.
LSB-Präsident Andreas Silbersack, DSV-Präsidentin Gabi Dörries und LSVSA-Präsidentin Edda Kaminski im Gespräch über die Bundesstützpunktstruktur im Schwimmen.
Auf Einladung des LSB Sachsen-Anhalt trafen sich am 31. Januar Vertreter des Deutschen Schwimmverbandes (DSV), der Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), des Landessschwimmverbandes (LSVSA) und des Olympiastützpunktes (OSP) Sachsen-Anhalt zu einem Spitzengespräch in Halle. Thema war das Ausloten der Möglichkeiten für einen Bundesstützpunkt Schwimmen in Sachsen-Anhalt. Am Ende gab es von allen Beteiligten positive Signale.

LSB-Präsident Andreas Silbersack machte im Gespräch mit DSV-Präsidentin Gabi Dörries und DSV-Bundestrainer Henning Lambertz noch einmal deutlich, welche Bedeutung die Sportart Schwimmen und ein entsprechender Bundesstützpunkt im Leistungssportkonzept des LSB Sachsen-Anhalt hat. „Sachsen-Anhalts Schwimmer haben in den vergangenen Jahren die nationale und internationale Spitze im Schwimmen mitbestimmt und das soll auch so bleiben.“, so Silbersack.
Als Grundlage der Diskussion diente ein Konzept, das die Leistungszentren in Halle und Magdeburg in einem Bundestützpunkt Sachsen-Anhalt vereint. An beiden Standorten sollen ab 01. August 2017 unter Anleitung eines übergeordneten Bundesstützpunktleiters je fünf Trainer die Betreuung der Kaderathleten absichern. Dazu kommt eine PLP-Trainerstelle, die für das leistungssportliche Training der jüngsten Schwimmtalente an den unteren Klassen der Sportschulen in Halle und Magdeburg Verantwortung trägt. Inhaltlich soll der Schwerpunkt in Halle auf den Kurzstrecken und in Magdeburg auf den Langstrecken liegen.
Bundestrainer Henning Lambertz hält das für einen guten und machbaren Vorschlag, vorausgesetzt die Gespräche zwischen DOSB, DSV und Bundesinnenministerium zur Finanzierung, die im ersten Halbjahr 2017 stattfinden sollen, geben dem Deutschen Schwimmverband den entsprechenden Spielraum.
LSB-Präsident Silbersack legte im Gespräch großen Wert darauf, dass es hier möglichst schnell zu Entscheidungen kommt, um weitere Unsicherheit bei Trainern und Athleten zu vermeiden. „Ich sehe die große Chance, dass wir die Stärken von Halle und Magdeburg in einem gemeinsamen Bundesstützpunkt Schwimmen in Sachsen-Anhalt bündeln und zum Erfolg führen“, so sein optimistisches Schlusswort.