30.05.2017 - Mathias Neubet, Annette Lippstreu

Erstes internationales Kräftemessen gelungen

Die Medaillengewinner im VL2-Weltcup von Szeged 2017 (v. l.): Ivo Kilian, Markus Mendy Swoboda (AUT) und Giuseppe Di Lelio (ITA)
Die Medaillengewinner im VL2-Weltcup von Szeged 2017 (v. l.): Ivo Kilian, Markus Mendy Swoboda (AUT) und Giuseppe Di Lelio (ITA)
(HKC 54/BSSA) 30.05.2017. Die Aktiven des HKC 54 Anja Adler, Ivo Kilian und Maik Polte meisterten Ihren ersten internationalen Auftritt 2017 beim Weltcup Parakanu im ungarischen Szeged am vergangenen Wochenende mit einem zweiten Platz, Finalteilnahmen und Bestzeiten gut.

Nach Anja Adlers anfänglicher Betrübtheit über die internationale Klassifizierung in KL3, gelang ihr der Einstand mit einem sechsten Platz im Finale in persönlicher Bestzeit von 57,9 Sekunden. Die Einstufung in die Klasse mit der geringsten Behinderung war absehbar und resultiert aus ihren sehr guten gesundheitlichen Fortschritten. Nicht zuletzt durch das Paddeln hat sich ihr körperlicher Zustand verbessert. Für Finalteilnahmen bei EM und WM wird sie aber noch einige Sekunden drauflegen müssen. Ziel 2017 ist, ihre Leistung zu stabilisieren und Richtung Tokio kontinuierlich zu steigern.
Ivo Kilian hinterließ in Szeged einen guten Eindruck. Im Kajak (KL2) verbesserte er seine Starts und fuhr in persönlicher Bestzeit von 45,2 bzw. im Finale in 45,7 Sekunden als Sechster durchs Ziel. Damit zeigte er, dass weiter mit ihm zu rechnen ist. In seiner Lieblingsdisziplin, dem Auslegerboot VA (VL2), belohnte sich Kilian in einem beherzten Rennen in persönlicher Bestzeit mit Silber und verlangte dem österreichischen Favoriten Markus Mendy Swoboda bis zum Schluss alles ab. Bis zu den Höhepunkten EM und WM im Juli und August muss auch er weiter zu legen, um im Kajak um fünfte und sechste Finallätze bzw. im VA um Medaillen zu fahren.
Auch der dritte HKC Starter, Maik Polte im VA (VL3), wird sich zu EM und WM der internationalen Konkurrenz stellen. Von ihm erhofft sich sein Trainer, dass er sicher in die Finals fährt und dort den einen oder anderen Gegner hinter sich lässt.
Jetzt stehen Heimtraining und kleinere Regatten auf dem Plan, bevor es vor den Höhepunkten im Juli und August in Bulgarien und Tschechien in die Trainingslager nach Kienbaum geht.