03.08.2017 - Stefan Brückner

U23 Kanu-WM: Jasmin Fritz und Nina Krankemann holen Silber

Foto: Deutscher Kanu Verband
Foto: Deutscher Kanu Verband
Mit einer Silbermedaille von Jasmin Fritz und Nina Krankemann im K4 der U23 über 1000 m kehrten die Nachwuchskanuten aus Sachsen-Anhalt von der U23 und Junioren WM aus Pitesti (Rumänien) zurück. Neben der Medaille standen am Ende noch vier weitere Finalteilnahmen für unsere Athleten zu Buche.

Mit gerade einmal 75 Hundertstelsekunden musste sich der K4 der U23 Damen mit Jasmin Fritz und Nadine Krankemann (SC Magdeburg) dem ungarischen Boot geschlagen geben. Die beiden Athletinnen waren aber mit der gezeigten Leistung und der gewonnen Silbermedaille durchaus zufrieden, obwohl sie als Titelverteidiger an den Start gingen. „Klar hätten wir gerne den Titel verteidigt, aber man muss sagen, dass die Ungarn mit ihrem Start-Ziel-Sieg diesmal das bessere Boot waren“ erkannte Nina Krankemann direkt nach dem Rennen den verdienten Sieg der Ungarn an.

Noch knapper ging es im Rennen von Josephin Bergmann (SC Magdeburg) über 1000 m im Einer-Kajak der Juniorinnen zu. So musste sich Josephin am Ende nach einer Fotofinish Entscheidung mit gerade einmal 16 Tausendstelsekunden der Ungarin Emese Kohalmi geschlagen geben und verpasste damit die Bronzemedaille denkbar knapp. So war die Gefühlslage nach dem Rennen eine Mischung zwischen Traurigkeit und Stolz: „Ich bin schon traurig. Es war so knapp, dass man selbst auf dem Zielfoto keinen Unterschied ausmachen konnte. „Aber dafür, dass es meine internationale Premiere war, lief es insgesamt dann doch ganz gut“.

Felix Gebhardt, der ebenfalls für den SC Magdeburg startet, hatte mit seinem Partner Fabian Dittrich (Potsdam) großes Pech mit dem Wind. Als drittschnellstes Boot in das Finale eingezogen, hatten sie aufgrund schwieriger Windverhältnisse auf Bahn 1 keine Chance auf die Medaillen und belegten am Ende Platz 8. Mit dem Boot aus China gewann ein klarer Außenseiter, der aufgrund der Windverhältnisse deutlich im Vorteil gegenüber den Konkurrenten war.
Am zweiten Finaltag belegte Jasmin Fritz in ihrem ersten internationalen Auftritt im K1 einen respektablen 7. Platz. Ebenfalls auf Platz 7 kam Nina Krankemann mit ihrer Partnerin Sarah Brüssler im K2 über 500 m.