19.09.2017 - Uwe Lehmann

Bundestrainerin beim Tennisnachwuchs in Magdeburg zu Gast

Bundestrainerin Claudia Kohde-Kilsch mit den Kindern des U9+U10-Nachwuchslehrgangs
Bundestrainerin Claudia Kohde-Kilsch mit den Kindern des U9+U10-Nachwuchslehrgangs
Die Bundestrainerin Claudia Kohde-Kilsch machte am 16. September auf ihrer Kennenlerntour durch die ostdeutschen Landesverbände im Tennis in Magdeburg halt.

Eine Woche ist es her, das Claudia Kohde-Kilsch, die ehemalige Weltklassespielerin, welche für den Deutschen Tennis Bund als Bundestrainerin tätig ist und dabei hauptsächlich für die Nachwuchsförderung in den fünf ostdeutschen Verbänden (Thüringer Tennis-Verband, Tennisverband Sachsen-Anhalt, Sächsischer Tennis Verband, Tennisverband Mecklenburg-Vorpommern sowie Tennis-Verband Berlin-Brandenburg) zuständig, das Jüngstenturnier in Erfurt besuchte. Es war der Auftakt ihrer Kennenlern-Tour durch die ostdeutschen Landesverbände.
Am 16. September war die neuberufene Bundestrainerin Ost beim ersten U9/U10-Auswahllehrgang im Tennisverband Sachsen-Anhalt (TSA) zu Gast. Dafür hatte der gastgebende Verband acht Mädchen und Jungen (Johanna Liermann aus Halle, Johanna Baranowski aus Tangerhütte, Svava Schroeder und Elena-Sofie Schönwälder vom TC Wernigerode, Ferdinand Porsch und Ludwig von Fabeck aus Magdeburg, Felix Böhler aus Trinum und Alexander Knoche aus Wernigerode) der Jahrgänge 2007/08 nach Magdeburg eingeladen. Unter der Leitung von TSA-Landestrainer Thomas Oeltz und der Bundestrainerin Ost, Claudia Kohde-Kilsch, wurden während des fünfstündigen Lehrgangs vier Trainingseinheiten absolviert. Dabei gab die Fed Cup Siegerin aus dem Jahre 1987 den Nachwuchstalenten viele Tipps zur Verbesserung ihrer Schlagtechniken. Außerdem beantwortete sie die vielen Fragen der wissbegierigen Mädchen und Jungen. Am Nachmittag stand dann eine Podiumsdiskussion mit der Bundestrainerin auf dem Programm. Im Mittelpunkt der Diskussion stand dabei das Thema „Der Weg nach oben – vom Talent zum Profi“. Anhand ihrer eigenen Karriere zeigte Claudia Kohde-Kilsch den Zuhörern auf, wie viel Energie, Zeit und finanzielle Zuwendungen es benötigt, um in dem Profizirkus Fuss zu fassen und zur Weltklasse aufzusteigen. Unterstützt wurde Kohde-Kilsch bei ihren Ausführungen vom Referatsleiter Jugendleistungssport im DTB, Mirco Westphal, der über Förderungen durch den DTB auf dem Weg zum Profispieler berichtete. Zufrieden mit dem Ablauf war auch der TSA-Präsident. „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung“, sagte Axel Schmidt, „der Startschuss der „Initiative Ost“ seitens des Deutschen Tennisbundes ist gegeben. Jetzt heißt es nach der Kennenlernphase mit den Verbänden, den Weg weiter zu gehen und den Nachwuchs aus den ostdeutschen Landesverbänden zielgerichtet zu fördern.“ Die finanziellen Einnahmen aus dem seit April geltenden Teilnehmerentgelt für DTB Ranglisten- und Leistungsklassen-Turniere eröffnen dafür neue Möglichkeiten. Auch die Einschätzung seitens des Landestrainers des TSA und der Bundestrainerin zu diesem Tag fiel äußerst positiv aus. „Trotz einiger deutlicher Unterschiede in den Bereichen Tennis und Fitness haben sich alle Mädchen und Jungen sehr engagiert gezeigt. Bei den ersten Übungen im Koordinations- und Fitnessbereich gab es einige Kinder, die den aus acht unterschiedlichen Stationen bestehenden Parcours sehr schnell und geschickt absolvierten. Auch im Tennis gab es Kinder, die durch individuelle Stärken auffielen. Landestrainer und Bundestrainerin werden die Entwicklung dieser Kinder im Auge behalten und bei weiteren gemeinsamen Lehrgängen berücksichtigen“, sagte Thomas Oeltz. Der Tennisverband Sachsen-Anhalt (TSA) bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Eltern und Trainerinnen und Trainern für ihre Unterstützung und ihr Engagement mit dem sie maßgeblich, mit zu dieser gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.