02.10.2017 - Frank Löper

Maximilian Planer ist Ruder-Weltmeister!

Der Deutschland-Achter mit Maximilian Planer vom Bernburger Ruderclub (2.v.r.) wurde Weltmeister 2017. (Foto: dpa)
Der Deutschland-Achter mit Maximilian Planer vom Bernburger Ruderclub (2.v.r.) wurde Weltmeister 2017. (Foto: dpa)
Sachsen-Anhalt hat einen weiteren Weltmeister! Maximilian Planer vom Bernburger Ruderclub gewann am 1. Oktober mit dem Deutschland-Achter die Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften im Rudern in Sarasota (Florida). Wir gratulieren ganz herzlich!

Der Deutschland-Achter ist seiner Favoritenrolle in Florida gerecht geworden und hat vor vollen Zuschauerrängen die Goldmedaille gewonnen. Das DRV-Flaggschiff mit Johannes Weißenfeld (Ruderclub 'Westfalen' 1929 e.V. Herdecke), Felix Wimberger (Passauer Ruderverein von 1874 e.V.), Maximilian Planer (Bernburger Ruderclub e.V.), Torben Johannesen (Ruder‐Club Bergedorf e.V.), Jakob Schneider(Ruderklub am Baldeneysee e.V.), Malte Jakschik (Ruderverein Rauxel von 1922 e.V.), Richard Schmidt (Ruderverein 'Treviris 1921' e.V.), Schlagmann Hannes Ocik (Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 e.V.) und Steuermann Martin Sauer (Berliner Ruder‐Club e.V.) ging auf der Außenbahn ins Rennen und setzte sich von Beginn an die Spitze des Feldes. Die Jungs von Trainer Uwe Bender gaben das Tempo vor und zogen Meter für Meter der Konkurrenz davon. Mit einer halben Bootslänge Vorsprung gewann der Deutschland-Achter das lang ersehnte Gold und darf sich verdient Weltmeister nennen. Vor eigenen Publikum wurden die US-Amerikaner Zweiter, Bronze ging nach Italien. „Das Finale ist gelaufen, wie wir es uns gewünscht haben“, so Trainer Uwe Bender. „Wir konnten von Beginn an dem Rennen unseren Stempel aufdrücken und haben den anderen ein hohes Tempo vorgegeben. Wir sind sehr zufrieden." Der deutsche Ruder-Achter sorgte damit für den positiven Abschluss der Welttitelkämpfe aus deutscher Sicht.
Bereits am Samstag beendete der deutsche Doppelvierer mit den Magdeburgern Max Appel und Philipp Syring die Titelkämpfe auf Platz 8.