21.11.2017 - Frank Löper

Ein ehrenamtlicher sportverrückter Familienmensch

Andreas Silbersack (Foto: Julia Fenske)
Andreas Silbersack (Foto: Julia Fenske)
Am heutigen 21. November begeht der Präsident des LSB Sachsen-Anhalt, Andreas Silbersack, seinen 50. Geburtstag. Den runden Geburtstag seines Präsidenten nimmt der LSB Sachsen-Anhalt e. V. zum Anlass, um mit Nachdruck auf das höchste Gut des gemeinnützigen Sports hinzuweisen: das ehrenamtliche Engagement!

Dazu haben das Präsidium und der Vorstand des LSB Sachsen-Anhalt heute zahlreiche Gäste aus den Mitgliedsorganisationen und Gliederungen des Sports ab 14 Uhr in den ERDGAS-Sportpark in Halle eingeladen. Erwartet werden unter anderem der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, der Sportminister Sachsen-Anhalts, Holger Stahlknecht und zahlreiche Präsidenten anderen Landessportbünde.
Der sportverrückte Hallenser Rechtsanwalt steht seit dem 24. Mai 2008 der größten gemeinnützigen Personenvereinigung des Landes vor. Er ist damit der ehrenamtliche „Chef“ von 348.082 Sachsen-Anhaltern, die in 3.153 Vereinen ihren Sport betreiben. Doch damit nicht genug. Silbersack ist auch ehrenamtlicher Vorsitzender des Universitätssportvereins Halle e. V., des mit mehr als 3.000 Mitgliedern drittgrößten Sportvereins des Landes. Als Vorsitzender des Trägervereins des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt trägt er Verantwortung für den Leistungssport im Lande. Als Sprecher der Landessportbünde und Vorsitzender der Konferenz der Landessportbünde ist er maßgeblich an der Umsetzung der Leistungssportreform beteiligt.
Viele Jahre hat Andreas Silbersack in Halle selbst aktiv Handball gespielt, heute hält er sich mit Laufen fit. Seine zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen im Sport, ein voller Terminkalender in der Anwaltskanzlei und die Anforderungen, die seine Familie an ihn stellt, lassen sich nur mit sehr viel Geschick und Terminmanagement koordinieren. Zusammen mit seiner Frau Yvette, die als Ärztin in der Sportklinik Halle tätig ist, gilt es, den familiären Alltag mit drei Kindern zu stemmen.
Die Tatsache, dass der jüngste seiner drei Söhne das Down-Syndrom hat, erklärt sein besonderes Engagement im Sport für Menschen mit Handicap. So ist Andreas Silbersack Gründungsmitglied und war ein Jahr lang erster Vorsitzender des Landesverbandes Special Olympics Sachsen-Anhalt. Den Landesverband vertritt er als Vizepräsident im Bundesverband von Special Olympics Deutschland, dem Sportverband, der sich für Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung einsetzt.
Für den LSB Sachsen-Anhalt e. V. ist der Jubilar ein echter Glücksgriff. Seine Erfahrungen und Kontakte von der Arbeit an der Vereinsbasis bis in die Gremien des Deutschen Olympischen Sportbundes sind für das Präsidium und den Vorstand des LSB Sachsen-Anhalt von unschätzbarem Wert. „Für uns sind Andreas Silbersack und seine Familie das Paradebeispiel, wie man trotz hoher beruflicher und familiärer Beanspruchung dennoch ein Ehrenamt bekleiden und sich gesellschaftlich engagieren kann“, sagt LSB-Vizepräsident Rainer Voigt. Für seine geplante landesweite Ehrenamtskampagne hat der LSB Sachsen-Anhalt damit das beste Beispiel in den eigenen Reihen.