17.01.2018 - Frank Löper

Tatjana Hüfner und Toni Eggert für Olympia nominiert

Sachsen-Anhalts Weltmeister 2017 im Rennrodeln, Tatjana Hüfner und Toni Eggert, freuen sich auf Olympia in PyeongChang.
Sachsen-Anhalts Weltmeister 2017 im Rennrodeln, Tatjana Hüfner und Toni Eggert, freuen sich auf Olympia in PyeongChang.
Genau 24 Tage vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in PyeongChang (9. bis 25. Februar) hat der Deutsche Olympische Sportbund gestern in Frankfurt die ersten 43 Mitglieder für das Olympia Team Deutschland nominiert. Aus Sachsen-Anhalt können die beiden Rennrodler Tatjana Hüfner (RC Blankenburg) und Toni Eggert (RBC Ilsenburg) fest für Olympia planen.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nominierte am Dienstag in Frankfurt/Main in der ersten Nominierungsrunde insgesamt 43 Athletinnen und Athleten aus den drei Sportarten Eishockey, Eiskunstlauf und Rennrodeln für das Olympia Team Deutschland.
Die 34-jährige Tatjana Hüfner wird in Südkorea bereits die vierten Olympischen Winterspiele ihrer langen Karriere erleben. Sie geht im Einsitzer-Wettbewerb bei den Damen an den Start. Der 29-jährige Toni Eggert (BRC Ilsenburg) wurde zusammen mit Partner Sascha Benecken (RT Suhl) für den Doppelsitzer nominiert. Im Rennrodeln wird in PyeongChang neben den Einzelkonkurrenzen auch ein Team Event ausgetragen. Die jeweiligen Starter für diesen Wettbewerb werden vor Ort nach der jeweiligen Platzierung im Einzelrennen benannt.
In der zweiten Nominierungsrunde am 23. Januar wird das Team Deutschland komplettiert. Für Sachsen-Anhalt ist dabei die Nominierung der Bobsportler interessant, bei denen Thorsten Margis vom SV Halle nach den bisherigen Platzierungen im Weltcup beste Chancen auf eine Olympiateilnahme hat.
Dirk Schimmelpfennig, DOSB-Vorstand Leistungssport und in Südkorea Chef de Mission für das Olympia Team Deutschland, rechnet mit etwas mehr als 150 deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Nach den vielen überzeugenden Leistungen unserer Wintersportlerinnen und -sportler in der laufenden Saison reisen wir sehr zuversichtlich nach PyeongChang“, sagte Schimmelpfennig bei der Nominierung in Frankfurt. „Wir hoffen natürlich, dass viele Athletinnen und Athleten in PyeongChang ihre angestrebte Topform erreichen können. Wir wollen uns am Ergebnis von Sotschi orientieren, um in den einzelnen Sportarten und Disziplinen sowie im deutschen Wintersport insgesamt die Entwicklungen im Olympiazyklus unter Beweis zu stellen.“

Übrigens: Alle nominierten Sportlerinnen und Sportler haben vor ihrer Berufung in das Olympia Team Deutschland die vom DOSB verabschiedete Athletenvereinbarung unterzeichnet. Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) hat zudem überprüft, ob Regelverstöße gegen Dopingbestimmungen vorliegen. Zwischen dem Nominierungszeitpunkt und dem Beginn der Olympischen Spiele können alle Mannschaftsmitglieder unangekündigt in Training und Wettkampf von der NADA getestet werden.

 Die Profile aller bisherigen Nominierten finden Sie hier: