18.01.2018 - Frank Löper

USV Halle erhielt Zuschlag für Inklusionsmanager/in

Beim KITA-Sportfest des USV Halle wird Integration gelebt.
Beim KITA-Sportfest des USV Halle wird Integration gelebt.
Zum Jahreswechsel war die Freude beim USV Halle groß. Im Rahmen des DOSB-Projekt „Sport-Inklusionsmanager/in“ hatte sich der Verein beim DOSB beworben und hat den Zuschlag für eine der auf zwei Jahre befristeten Stellen als Sport-Inklusionsmanager/in für Menschen mit Schwerbehinderungen erhalten.

Ziele des DOSB-Projekts „Sport-Inklusionsmanager/in“ sind es, den Anteil von Menschen mit Behinderung in der hauptberuflichen Beschäftigung im Sport zu erhöhen sowie neue Angebote zur Qualifizierung und mehr Maßnahmen zur Umsetzung der Inklusion im und durch Sport anzubieten. Dabei werden insgesamt 21 hauptamtliche Stellen für jeweils zwei Jahre in einem Sportverband oder -verein geschaffen und von einem Menschen mit Behinderung besetzt. Die behinderten Arbeitnehmer/innen sollen je nach Bedarf und Neigung im Themenfeld Inklusion aktiv werden. Sie werden zusätzlich durch Qualifikationsmodule und Fortbildungen weitergebildet.
Bereits seit Januar 2017 arbeiten im Rahmen des Projekts elf Menschen mit Behinderungen bundesweit in verschiedenen Sportorganisationen als Experteninnen und Experten in eigener Sache zum Thema Inklusion im Sport.
Eine Jury aus Vertretern des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Deutschen Behindertensportverbandes, des Deutschen Gehörlosensportverbandes, von Special Olympics Deutschland, der DOSB Führungs-Akademie und des DOSB-Vorstandes hat Ende Dezember 2017 aus 31 Bewerbungen zehn weitere Sportorganisationen und Vereine für die Teilprojekte ab 1. Juli 2018 ausgewählt, darunter auch den Universitätssportverein aus Halle.
Folgende Sportorganisationen hat die Jury gewählt: Deutscher Hockey-Bund, Deutscher Leichtathletik-Verband, Deutscher Schützenbund, Deutscher Tischtennisbund, Hamburger Sportbund, Kieler Männer Turnverein, KSV Baunatal, Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern, Special Olympics Baden-Württemberg und der Universitätssportverein Halle.

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln der Ausgleichsabgabe gefördert.