22.06.2015 - Holger Friedrich

Rettungssportler erfolgreich beim Auftakt der DLRG Trophy

Julia Schatz beim Board Race.
Julia Schatz beim Board Race.
Spannende Wettkämpfe am Sund. Gute Zuschauerresonanz für Rettungssportler. Julia Schatz von der DLRG Halle-Saalekreis sichert sich in Stralsund die Königsdisziplin.

Pünktlich zum Start der DLRG Trophy-Serie 2015 gab es an der Ostsee Top-Temperaturen und Athleten sowie Zuschauern konnte am neugestalteten Strand in der Nähe des Rügendamms ein atemberaubender Wettkampf geboten werden. Rund 250 Athleten waren nach Stralsund gereist, um wieder um Siege und Punkte für die Gesamtwertung der Wettkampfserie zu wetteifern. Als Titelverteidiger 2014 ging die DLRG Halle-Saalekreis an den Start sowie als Vorjahresdritter kam die DLRG Magdeburg an den Sund. Für 2015 galt es nunmehr, sich für die folgenden Freigewässer-Wettkämpfe der Sommersaison in eine gute Ausgangsposition zu bringen.
18 Grad Wassertemperatur und wenig Wind boten zumindest bis zum Nachmittag zusammen mit strahlendem Sonnenschein ideale Bedingungen für perfekten Rettungssport. Auch die Unterbrechung durch Gewitterschauer konnte der guten Laune und den Leistungen der aus ganz Deutschland angereisten DLRG Teams keinen Abbruch tun. Besonders gut präsentierten sich unter den Augen von DLRG-Bundestrainerin Susanne Ehling einmal mehr die beiden Teams aus Sachsen-Anhalt. Die Rettungssportler aus Sachsen-Anhalt konnten von 15 ausgetragenen Disziplinen 8 gewinnen, davon 7 Siege allein durch die DLRG Halle-Saalekreis. Erfolgreichste Sportlerin war Julia Schatz; sie war an 5 Siegen der Hallenser beteiligt. Mit dem Rettungskajak (Ski Race) und in der Königsdisziplin Oceanwoman war sie nicht zu schlagen und beim Gewinn der Frauenstaffeln mit dem Rettungsbrett (Board Rescue Race) und mit dem Gurtretter ( Tube Rescue Race) sowie bei der Taplinstaffel jubelte sie mit ihren Vereinskameradinnen. Aus Sicht der Sachsen-Anhalter Damen war die Königsdisziplin besonders erfolgreich. Denn neben dem Sieg von Schatz platzierten sich mit den Magdeburgerinnen Julia Haas und Alina Riehm sowie der Hallenserin Jessica Luster drei weitere Rettungssportler aus Sachsen-Anhalt auf den Plätzen 2 bis 4. Luster und Riehm überzeugten auch in ihren Paradedisziplinen. Beim Beach Flags Wettkampf errang Alina Riehm den Tagessieg für das Magdeburger Team. Jessica Luster siegte beim Brandungsschwimmen ( Surf Race ). Bei den Herren wussten Adrian Flügel und Philiep Gacon zu überzeugen. Auch wenn es dem Hallenser Gacon noch nicht ganz gelungen ist, eine Platzierung auf dem Treppchen zu erreichen, so glänzte sein Können bei seinen beiden vierten Plätzen ( Oceanman und Board Race) doch auf. Der Sportsoldat Flügel konnte mit einer starken Leistung das Brandungsschwimmen gewinnen und musste sich beim Beach Flags nur knapp dem Lokalmatadoren Christian Ertel geschlagen geben. Das dicke Ausrufezeichen bei den Herren erzielte jedoch ein Athlet aus Harsewinkel. Daniel Roggenland dominierte bei den Herren die technischen Disziplinen und siegte sowohl mit dem Rettungsbrett (Board Race) und dem Rettungskajak (Ski Race) wie auch in der Königsdisziplin Oceanman. Das war auch die Grundlage für den knappen Vorsprung in der Tageswertung. Auch wenn die Hallenser mit der gewitterbedingten Streichung des Board Race der Damen ein wenig benachteiligt waren, führen die Harsewinkler in der Serie nun mit zwei Punkten vor dem Team der DLRG Halle-Saalekreis. Das Team aus Magdeburg rangiert knapp hinter der DLRG aus Berlin auf dem vierten Platz.