31.01.2018 - Annette LIppstreu/DBS

Andrea Eskau startet für Sachsen-Anhalt in PyeongChang

Andrea Eskau, hier bei den Weltmeisterschaften 2017 in Finsterau, erlebt in PyeongChang bereits ihre sechsten Paralympics.
Andrea Eskau, hier bei den Weltmeisterschaften 2017 in Finsterau, erlebt in PyeongChang bereits ihre sechsten Paralympics.
Die Nominierungskommission des Nationalen Paralympischen Komitees für Deutschland hat am 30. Januar die Namen der 19 Aktiven (zehn Frauen, neun Männer) bekannt gegeben, die vom 9. bis 18. März 2018 an den XII. Paralympischen Winterspielen in PyeongChang (Südkorea) teilnehmen werden. Hinzu kommen vier Begleitläufer in den Sportarten Para Ski alpin und Para Ski nordisch.

Erwartungsgemäß wurde die Vornominierung für Andrea Eskau (USC Magdeburg) bestätigt, die den Behinderten- und Rehabilitationssportverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) vertritt. Mit ihren 46 Jahren ist Eskau die erfahrenste Starterin im deutschen Team, für sie ist es bereits die sechste Paralympics-Teilnahme. Sie hat sich sieben Starts im Langlauf, Biathlon und in der Staffel vorgenommen. Insgesamt erwarten die Organisatoren in Südkorea rund 670 Sportlerinnen und Sportler aus etwa 45 Nationen, die in sechs Sportarten und bei 80 Medaillenentscheidungen antreten werden.
Chef de Mission Dr. Karl Quade, der die Deutsche Paralympische Mannschaft in dieser Funktion bereits zum zwölften Mal anführt, sagt zur Nominierung: „Wir werden ein schlagkräftiges Team nach Südkorea schicken. Es ist eine gute Mischung aus erfahrenen Sportlerinnen und Sportlern, die ihr Leistungsvermögen bereits unter Beweis gestellt haben, sowie neuen Gesichtern und jungen Talenten“, erklärt Quade und fügt an: „Dabei hoffe ich persönlich sehr auf saubere und faire Spiele. Ich bin mir sicher, dass unsere Athletinnen und Athleten hervorragende Botschafter für unser Land und Vorbilder für Menschen mit und ohne Behinderung sein werden.“
Am 4. März wird die Deutsche Paralympische Mannschaft am Frankfurter Flughafen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Südkorea verabschiedet. Dann gilt es vor Ort pünktlich zum großen Highlight die bestmögliche Leistung abzurufen. Daran wird in den kommenden Wochen noch gefeilt. „Unsere Trainer und Betreuer werden in Südkorea, wie auch in der Vorbereitung, eine sehr gute Betreuung gewährleisten, für die ich mich schon jetzt bedanken möchte. Wir hoffen auf erfolgreiche und verletzungsfreie Spiele“, betont Quade. Ebenso hofft die Deutsche Paralympische Mannschaft noch auf einen weiteren Startplatz. Eine Entscheidung darüber wird das Internationale Paralympische Komitee voraussichtlich am kommenden Donnerstag treffen.

 Viele weitere Informationen zu den nominierten Athletinnen und Athletengibt es hier