06.03.2018 - Frank Löper

Wassersprungtrainer Heinz Preuß verabschiedet

Wassersprungtrainer Heinz Preuß geht in den wohlverdienten Ruhestand.
Wassersprungtrainer Heinz Preuß geht in den wohlverdienten Ruhestand.
Der langjährige erfolgreiche Trainer Heinz Preuß hat zum 31. Dezember 2017 seine Tätigkeit als Honorartrainer am Bundesstützpunkt und Landesleistungszentrum Wasserspringen in Halle beendet. Am 3. März 2018 wurde der 78-Jährige von Offiziellen und Sportlern bei einer Sprungshow in der Schwimmhalle in Halle-Neustadt gebührend verabschiedet.

Heinz Preuß hat seinen Weg im Jahr 1975 als damaliger Turntrainer und Trainer von Horst Wels zum Wasserspringen gefunden. Hier trainierte er die Jugendmannschaft. Bis auf wenige Ausnahmen sind in dieser Zeit die besten Wasserspringerinnen und Wasserspringer aus Halle im Erwachsenen– und Jugendbereich durch seine Trainerhände gegangen. Sportlerinnen und Sportler wie Florian Fandler, Nico Herzog, Felicitas Richter, Carlo Strauß und Jennifer Orlowski haben bei Heinz Preuß die Grundlagen des Wasserspringens erlernt. Auch Christoph Bohm (Bundesstützpunktleiter Berlin) und Katja Dieckow (Olympiateilnehmerin 2012 in London) hat er viele Jahre begleitet und nicht nur sportlich, sondern auch persönlich geformt.
Von 1986 bis 1990 hatte er das Amt des Cheftrainers im Wasserspringen inne. In den Jahren 1994 bis 2011 arbeitete er zudem ehrenamtlich als Landessprungwart Sachsen-Anhalt. Nach der Goldmedaille von Katja Dieckow bei der Jugendeuropameisterschaft 2002 hat er im Landesleistungszentrum neben Viola du Bois den Grundlagenbereich gestärkt und sein Wissen an die jüngsten Wasserspringer weitergegeben.
Wir sagen Danke und wünschen Heinz Preuß alles Gute für die Zukunft und vor allem Gesundheit!