18.06.2018 - Frank Löper

Florian Wellbrock setzt seine beeindruckende Serie fort

Florian Wellbrock (SC Magdeburg) hier bei den Weltmeisterschaften 2017. (Foto: dpa)
Florian Wellbrock (SC Magdeburg) hier bei den Weltmeisterschaften 2017. (Foto: dpa)
Vor zwei Jahren bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro sammelte der damals 18-jährige Langstreckenspezialist Florian Wellbrock vom SC Magdeburg erste internationale Erfahrungen und musste über 1.500m Freistil noch Lehrgeld zahlen. Zwei Jahre später macht der Freistilschwimmer aus der Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn mit einer beeindruckenden Serie auf sich aufmerksam.

Als Florian Wellbrock am 16. Juni beim Langstrecken-Weltcup am Balaton nach zehn Kilometern in 1:55:40,2 Stunden aus dem Wasser stieg, konnte er nicht nur seinen ersten Weltcupsieg feiern, sondern hatte ganz nebenbei den Olympiasieger über 10km, den Holländer Ferry Weertman, geschlagen. Nach seinem Sieg beim Europacup im Mai 2018 in Frankreich, war das bereits sein zweiter Erfolg im Freiwasser.
Doch eigentlich ist der 20-Jährige ja Beckenschwimmer und auf den 800m und 1.500m-Freistil zuhause. Und auch da hat Florian in diesem Jahr bereits für Aufsehen gesorgt. Am 6. April unterbot er bei den „Swim Open“ in Stockholm in 14:40,69 Minuten über 1500 Meter Freistil den 27 Jahre alten deutschen Rekord des Potsdamers Jörg Hoffmann um fast zehn Sekunden und setzte damit international ein großes Achtungszeichen.
Jetzt will Wellbrock bei den Europameisterschaften vom 2. bis 12. August in Glasgow seine Leistungen wiederholen. Dann würde dabei für den jungen Freistilschwimmer vom SC Magdeburg ganz sicher auch die erste internationale Medaille bei den Erwachsenen herausspringen…