Podiumsdiskussion "Geschlechtliche Vielfalt im Wettkampfsport - Handlungsmöglichkeiten und Grenzen"

Das Personenstandsrecht in Deutschland besagt (seit 2018): Nicht-binäre, trans* und inter*-Personen müssen sich juristisch nicht mehr als „Frau“ oder „Mann“ festlegen – anders als im heutigen Wettkampfsport.

Im Rahmen einer (digitalen) Podiumsdiskussion sollen Expert*innen und betroffene Sportler*innen die Chancen und Schwierigkeiten geschlechtlicher Vielfalt im Wettkampfsport erörtern. Der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen am Sport stehen dabei der „Gewährleistung von Chancengleichheit“ und einem „gerechten Wettstreit“ gegenüber. Und lassen sich jahrzehntelang gewachsene binäre Sportstrukturen überhaupt so verändern, dass alle Seiten zufrieden sein können?

Die Veranstaltung soll einen Anschub für einen regelmäßigen Austausch aller Interessensvertretungen geben, da ein Miteinander unerlässlich ist, um langfristige Lösungsmodelle zu erarbeiten.

Moderation Podium: Benjamin Csonka

Teilnehmende Podium:Dr. Karolin Heckemeyer (Wissenschaftlerin mit Schwerpunkt [Sport-] Soziologie und Geschlechterforschung), Adrian Hector (Europameister 2015 und 2016 sowie 3. Platz bei der Weltmeisterschaft im ‘Brazilian Jiu-Jitsu‘), Jennifer Oeser (zweifache Vizeweltmeisterin im Siebenkampf, Teilnehmerin bei 3 Olympischen Spielen, angehende A-Trainerin im Leistungssport), Jessica Tschitschke (Ansprechperson für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt beim Berliner Fußballverband), Kirsten Ulrich (LSB Berlin, Vizepräsidentin Gleichstellung und Inklusion).

Ansprechperson für Fragen:
Vorspiel Sportverein für Schwule und Lesben Berlin e.V.
Benjamin Csonka
030 / 4405 7740
benjamin@vorspiel-berlin.de

Anmeldung
Der Zugang zur Veranstaltung erfolgt zum Veranstaltungsbeginn unter diesem Link. Es ist keine Anmeldung notwendig!
Dokumentation
PDF-DateiBuNT 2020_Podiumsdiskussion_Dokumentation