Charta "Geschlechtliche Vielfalt im Sport" als Tool für Veränderungsprozesse im Sport

In diesem Workshop wollen wir den Entwurf einer Charta "Geschlechtliche Vielfalt im Sport" vorstellen und diskutieren. Die Charta ist Teil des Projektes “Strukturen für Trans* und Inter* im Sport” des Sportvereins Seitenwechsel in Berlin. Ziel ist die Erhöhung der Kompetenz lokaler Multiplikator*innen im Sport durch die Bereitstellung niedrigschwelliger Wissensbausteine und die Schaffung lokaler Netzwerke.

Workshopleitung: Conny-Hendrik Kempe-Schälicke & Martin Muñoz, Seitenwechsel Sportverein für FLT*I* und Mädchen Berlin

Ansprechperson für Fragen:
Seitenwechsel Sportverein für FrauenLesbenTrans*Inter* und Mädchen e.V.
Conny-Hendrik Kempe-Schälicke
030 / 215 9000
conny_hendrik@seitenwechsel-Berlin.de

Anmeldung
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Dokumentation
Die Charta ist eine Selbstverpflichtungserklärung für Sportvereine und enthält im Entwurf 10 Punkte, die verschiedene Aspekte thematisieren, um geschlechtliche Vielfalt im Sport zu fördern, Anerkennung, Wertschätzung aller Geschlechter im Sport voranzubringen, trans*, inter* und nicht-binäre Menschen einzubeziehen und ihre Wünsche, Bedürfnisse und individuellen Eigenschaften zu berücksichtigen. Sportvereine und Verbände sollen ein Umfeld schaffen, das Vorurteilen und Diskriminierung aktiv begegnet.
Adressiert werden vor allem Vorstände und/oder Diversity-Beauftragte, aber auch Trainer*innen und Mitglieder. Zu jedem Punkt der Charta soll es einen sogenannten Wissensbaustein (eine doppelte A4-Seite) geben, um niedrigschwellig und kurz gefasst Wissen und Umsetzungshilfen bereitzustellen.
Der Workshop ist Teil des partizipativen Projektansatzes, um die Charta so zielführend wie möglich zu gestalten: Viele verschiedene Menschen haben viele hilfreiche Perspektiven, die dazu beitragen, dass die Charta von vielen Menschen angenommen werden kann. Die Teilnehmenden sind einstimmig der Meinung, dass eine solche Charta ein geeignetes Tool sein kann für Veränderungen im Sport. Kontrovers werden die Punkte Dialog, Intersektionalität und Kommunikation diskutiert mit dem Ziel diese für Vereine verständlicher zu machen.