14.01.2020 - Annete Lippstreu

Andrea Eskaus Fokus liegt klar auf Tokio

Andrea Eskau (Foto: Ralf Kuckuck, DBS-Akademie)
Andrea Eskau (Foto: Ralf Kuckuck, DBS-Akademie)
(nordski.de/ BSSA, 13.01.2020) Erstmals in der Wintersport-Geschichte waren am Wochenende (11./12. Januar) Spitzensportler der FIS und der Para-Szene beim Dresdner Skiweltcup aufeinandergetroffen – beide auf derselben Sprintstrecke am Königsufer der sächsischen Landeshauptstadt.

Für den BSSA war Andrea Eskau am Start, allerdings gesundheitlich angeschlagen, so dass sie das Finale nicht erreichte. Sie hatte zwar fest mit einem Finalplatz gerechnet, doch nach der längeren krankheitsbedingten Zwangspause fehlte das Training der für den Sprint notwendigen Kraftspezifik.
Der Fokus von Andrea Eskau liegt jedoch ganz klar auf dem Handbike für Tokio. So verzichtete sie auf die Biathlon-Wettbewerbe in Altenberg und auch die Weltcup-Wettkämpfe im bayrischen Finsterau. Sie absolviert jetzt ein Einzeltrainingslager im italienischen Livigno, hat jedoch die Biathlon-WM Mitte März in Östersund (Schweden) noch im Visier.