24.02.2020 - Frank Löper

Ein Weltmeisterrennen für die Geschichtsbücher

Francesco Friedrich und Thorsten Margis bejubeln ihren WM-Erfolg in Altenberg. (Foto: dpa)
Francesco Friedrich und Thorsten Margis bejubeln ihren WM-Erfolg in Altenberg. (Foto: dpa)
An diesem Wochenende (22./23. Februar) konnten sich zwei deutsche Bobsportler einen Platz in den Geschichtsbüchern des Weltsports sichern. Mit dem souveränen Gewinn des Weltmeistertitels im Zweierbob bei den Titelkämpfen in Altenberg sicherte sich Pilot Francesco Friedrich vom BSC Oberbärenburg den sechsten WM-Titel in Folge. Das hatte noch kein anderer Pilot vor ihm geschafft! Gleiches gilt für seinen Anschieber Thorsten Margis vom SV Halle, der als erster Anschieber zum fünften Mal in Folge Weltmeister im Zweierbob wurde.

Die Schilder, die beide bei der Siegerehrung in den Händen hielten, waren also keineswegs übertrieben. Darauf stand geschrieben: "Greatest of all time". Die "Größten aller Zeiten ließen sich dann bei der Siegerehrung auch entsprechend feiern. Denn nicht nur die Anzahl der Weltmeistertitel in Folge sondern auch der Abstand zu den Zweitplatzierten, Hansi Lochner (BC Stuttgart) und Christopher Weber (BSC Winterberg), war reif für die Geschichtsbücher. Satte 1,65 Sekunden lagen zwischen Gold und Silber - der größte Vorsprung den Friedrich je bei einer WM herausgefahren hatte. WM-Bronze sicherten sich die Letten Oskars Kibermanis und Matiss Miknis.
Nach diesem tollen Erfolg für den Hallenser Thorsten Margis im Zweierbob gilt das Daumendrücken der Bobsportfans aus Sachsen-Anhalt am kommenden Wochenende für Alexander Schüller (SV Halle) und Paul Krenz (Mitteldeutscher SC). Während der Hallenser Schüller im Viererbob von Francesco Friedrich startet, wird Paul Krenz als Anschieber des Viererbobs von Nico Walther in Altenberg an den Start gehen. Wir drücken beiden fest die Daumen!