09.03.2020 - Frank Löper

Skispringerin Josephin Laue gewinnt JWM-Bronze

Josephin Laue vom SFV Rothenburg (links) jubelt mit den deutschen Skispringerinnen über die Bronzemedaille.
Josephin Laue vom SFV Rothenburg (links) jubelt mit den deutschen Skispringerinnen über die Bronzemedaille.
Bei den Nordischen Junioren-Weltmeisterschaften in Oberwiesenthal errang das deutsche Team am 7. März die Bronzemedaille im Mannschaftsspringen der Juniorinnen. Im Team Deutschland dabei die erst 18-jährige Josephin Laue vom SFV Rothenburg aus dem Skiverband Sachsen-Anhalt.

Zum erfolgreichen deutschen Team gehörten neben Michelle Goebel, Josephin Laue und Pia Lilian Kuebler auch Selina Freitag, die kleine Schwester von Skisprung-Weltmeister Richard Freitag. Der JWM-Botschafter war beim Erfolg seiner Schwester im Team Deutschland natürlich vor Ort und gratulierte während der Flower-Zeremonie.
Die Sachsen-Anhalterin Josephin Laue sprang im 2. Durchgang mit 96,5 m die beste Weite aller deutschen Springerinnen und konnte mit dieser Leistung eine durchwachsene Saison 2019/2020 erfolgreich abschließen. Josephin begann ihre Karriere auf der Schanze in Rothenburg im Saalekreis unweit von Halle. Von hier aus, wo auch Olympiasieger Andreas Wank seine Karriere begann, zog es sie an die Sportschule nach Klingenthal, wo sie derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert.
Nachdem Josephin bereits bei den letzten Weltmeisterschaften der Junioren in Lathi Platz 18 im Einzelspringen belegte und im Team-Wettbewerb die Silbermedaille gewann, ist der aktuelle Erfolg eine weitere Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit im Skispringen in Sachsen-Anhalt. „Der Erfolg ist ein weiterer Baustein unseres immer wirksamer werdenden Projektes „Erststartrecht - wir für Sachsen-Anhalt“ des Skiverbandes Sachsen-Anhalt“ so Verbandspräsident Dr. Rüdiger Ganske.