30.10.2020 - LSB

LSB-Präsidentin Renk-Lange zum erneuten Lockdown für den Sport

LSB-Präsidentin Silke Renk-Lange (Foto: Anja Jahn)
LSB-Präsidentin Silke Renk-Lange (Foto: Anja Jahn)
"Für unsere 360.000 Vereinsmitglieder bedauern wir es sehr, dass die Sportstätten geschlossen wurden", so Silke Renk-Lange, Präsidentin des LandesSportBundes (LSB) Sachsen-Anhalts. Gerade für Kinder und Jugendliche ist das besonders frustrierend. Haben sie sich doch in den letzten Monaten an alle Hygieneregeln diszipliniert gehalten.

„Durch die erneute Schließung der Sportanlagen wird ihnen die Möglichkeit genommen, sich weiter sportlich zu betätigen," so die Olympiasiegerin von 1992. Sie hofft, dass die Kinder und Jugendlichen dem Sport nicht verloren gehen. Gerade der Nachwuchs hat durch die Einschränkungen im Sport besonders zu leiden.
Bei solchen Entscheidungen müssten die Sportverbände stärker eingebunden werden, so ihre Forderung. Trotzdem ist sie froh, dass zumindest für den Rehabilitationsport und für den Leistungssport Sonderregelungen erzielt werden konnten.
„Wir brauchen eine klare Perspektive für eine zügige Wiederaufnahme des Sportbetriebs - die Vereine stehen bereit“ sagt die LSB-Präsidentin.