20.11.2020 - Frank Löper

Aktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Das Thema wird oft bagatellisiert oder ignoriert. Die Folge: Betroffene sprechen aus Scham und Angst nicht über das Erlebte. Die Partner der Aktion „Wir brechen das Schweigen“ wollen das ändern. Darum heißt es auch am 25. November 2020 wieder #schweigenbrechen.

Mit der Mitmachaktion "Wir brechen das Schweigen" ruft das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" alljährlich alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ein Zeichen zu setzen. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November bringt das Hilfetelefon das Thema dahin, wo es hingehört: auf die öffentliche Tagesordnung.
"Gewalt gegen Frauen darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Dennoch erleben viele Frauen in ihrem Alltag Gewalt: Alle fünf Minuten wird in Deutschland eine Frau misshandelt, gestalkt oder bedroht. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn wir irgendwo Gewalt vermuten, sondern müssen aktiv werden und auf Hilfsangebote aufmerksam machen. Eine wichtige Anlaufstelle ist unser bundesweites Hilfetelefon `Gewalt gegen Frauen`. Dort gibt es Beratung und Vermittlung an spezialisierte Hilfseinrichtungen vor Ort, kostenfrei und anonym, rund um die Uhr und in 18 Sprachen. Ich möchte, dass jede und jeder in Deutschland das Hilfetelefon kennt. Helfen Sie mir dabei. Unterstützen Sie unsere Mitmachaktion, damit Betroffene Hilfe bekommen. Gemeinsam brechen wir das Schweigen", fordert Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, als Schirmherrin der Mitmachaktion auf.

Auch Sie können helfen indem Sie mit geeigneten Aktionen und Posts im Internet und Social Media auf das Hilfetelefon hinweisen. Sorgen Sie mit dafür, dass das Thema "Gewalt gegen Frauen" unübersehbar wird!

 Geeignete Aktionen finden Sie hier im Aktionsleitfaden: