28.04.2021 - Frank Löper

„Sachsen-Anhalt bewegt sich“ schafft virtuelles Event

Durch die anhaltende Corona-Krise können Sportveranstaltungen nicht wie gewohnt stattfinden. Viele Sportvereine und -verbände machen deshalb aus der Not eine Tugend und bieten virtuelle Events an, wie an dieser Stelle schon vielfach berichtet. Auch die Volksstimme und die Mitteldeutsche Zeitung wollen Sachsen-Anhalt in Bewegung bringen. Bei der virtuellen Aktion „Sachsen-Anhalt bewegt sich“, können sich Sportlerinnen und Sportler beim Laufen, Radfahren und Wandern auf unterschiedlichen Strecken noch bis zum 30. Mai mit anderen messen.

Die Teilnehmenden starten hier nicht gemeinsam an einer Startlinie, sondern absolvieren ihre Strecke zu einem selbstgewählten Zeitpunkt, an einem Ort ihrer Wahl und vor allem alleine bzw. in den aktuell erlaubten Gruppenstärken. Nach der Anmeldung erhalten sie per Mail eine Startnummer, mit der sie gewählte Strecke absolvieren, wann und wo sie möchten. Nach der Eintragung der Zeiten und absolvierten Kilometer bekommt man seine Urkunde per Mail zugesandt.
Bei der Aktion „Sachsen-Anhalt bewegt sich“ geht es nicht um Platzierungen, sondern darum einen Anreiz zur Bewegung zu geben. Ein gemeinsames Ziel und ein Gefühl des zusammen Sport treiben. Darum ist ein Nachweis über die erbrachte Leistung (zum Beispiel ein Foto der Sport-App oder Sport-Uhr) nicht notwendig.
Als zusätzliche Motivation wird jede Woche wird unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein sportlicher Wochenpreis im Wert von 50 € verlost. Auch als Team kann man sich anmelden. So erhält die teilnehmerstärkste Kita einen Kita-Mannschaftspokal, der vom TÜV Nord gesponsert wird.
Die teilnehmerstärkste Mannschaft (ohne Kita-Kinder) gewinnt einen großen Mannschaftspokal sowie einen Grillabend mit Essen, Getränken und Musik (für max. 100 Personen). Den Pokal sponsert die InfraLeuna GmbH.
„Jede Aktion, die die Menschen in der Corona-Pandemie in Bewegung bringt, sehen wir positiv. Insofern freuen wir uns über die Medieninitiative von Volksstimme und Mitteldeutscher Zeitung“, sagt Tobias Knoch, Vorstandsvorsitzender des LSB Sachsen-Anhalt. „Wir hoffen natürlich, dass das individuelle Sporttreiben in der freien Natur bei den Teilnehmenden mittelfristig das Bedürfnis nach regelmäßigem Training im Sportverein weckt, denn Sport und Geselligkeit in der Gemeinschaft machen doppelt so viel Spaß!“ so Knoch weiter.

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