15.06.2021 - Annette Lippstreu/UCI/DBS

Fokus bei Andrea Eskau nun voll auf Tokio

Andrea Eskau bei der WM Para-Radsport 2019 in Emmen
Andrea Eskau bei der WM Para-Radsport 2019 in Emmen
(UCI/DBS/BSSA, 15.06.2021) Die Straßen-Weltmeisterschaften im Para Radsport im portugiesischen Cascais verliefen für Andrea Eskau (USC Magdeburg) nicht nach Plan. Die Gesundheit und technische Pannen verhinderten Podestplatzierungen. Der Fokus von Eskau liegt nach der WM nun voll auf den Paralympics in Tokio. Ihr Startplatz ist durch den Verband Union Cycliste Internationale (UCI) bereits gesetzt.

Im Zeitfahren ihrer Startklasse H5 wurde sie am vergangenen Freitag Vierte. Gesundheitlich angeschlagen, konnte sie das Tempo der drei vor ihr platzierten Athletinnen nicht mitgehen.
Nach einer Testfahrt am nächsten Tag fühlte sich die 50-Jährige wieder fit und beschloss beim Straßenrennen am Sonntag voll auf Angriff zu fahren. Ein technischer Defekt an der Kette ihres Handbikes bremste sie dann im wahrsten Sinne des Wortes aus und sie konnte das Rennen nicht beenden. So blieb es ihr in diesem Jahr versagt, ihren bisher 17 Weltmeistertiteln im Para Radsport weitere hinzuzufügen. Beide Titel in Portugal holte die Niederländerin Chantal Haenen.
Der Fokus von Eskau liegt nun voll auf den Paralympics in Tokio. Ihr Startplatz dort ist durch den Verband Union Cycliste Internationale (UCI) bereits gesetzt. Zur Vorbereitung wird sie Ende Juni und im Juli/August zwei Höhentrainingslager im italienischen Livigno absolvieren.