24.06.2021 - LSB Sachsen-Anhalt

Klare Botschaft: DOSB-Neustart geht nur gemeinsam!

Die vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) angekündigten vorgezogenen Neuwahlen im Dezember 2021 sollen wieder zur Einheit im organisierten Sport führen. Nach wochenlanger Kritik an Führung und Struktur hatte die DOSB-Ethikkommission diesen Weg empfohlen. Die Verbändegruppen der DOSB-Mitgliedsorganisationen ziehen dabei an einem Strang.

Die Sprecher der drei Verbändegruppen (Spitzensportfachverbände, Landessportbünde und Verbände mit besonderen Aufgaben) begrüßen den Vorschlag für Neuwahlen zum DOSB-Präsidium im Dezember einhellig und haben angekündigt, dass sie diesen Weg im engen Schulterschluss aktiv begleiten werden.

In einer ersten gemeinsamen Konferenz in Oberhaching bei München hat man sich darauf verständigt, in drei Arbeitsgruppen die wesentlichen Zukunftsaufgaben für den DOSB zu erarbeiten. Mit breiter Beteiligung aus den Reihen der Verbände wird man sich in den nächsten Wochen mit inhaltlichen, strukturellen und personellen Fragestellungen beschäftigen. Bei dem Treffen wurden bereits einige Schwerpunktthemen wie die Sportentwicklung, das Thema Internationales, die Stärkung des Ehrenamts und des Vereinsmanagements identifiziert. In den nächsten drei Monaten wollen sich die Sprecher- und Steuerungsgruppen jeweils monatlich zum Austausch treffen.

„Der Fokus liegt jetzt auf den Herausforderungen, denen sich der gesamte Sport in Deutschland aktuell und in Zukunft ausgesetzt sieht“, sagt Ingo Weiss, Vorsitzender der Sprechergruppe der Spitzenverbände.
„In großer Geschlossenheit muss es uns gelingen, den DOSB zukunftsfähig aufzustellen“, so Jörg Ammon, Vorsitzender der Konferenz der Landessportbünde.
„Oberste Maxime ist, dass wir gemeinsam für den deutschen Sport arbeiten wollen“, betont Dr. Barbara Oettinger, Vorsitzende der Konferenz der Verbände mit besonderen Aufgaben.