23.11.2021 - Johanna Deutsch

Sport trotz(t) Corona 2.0: Preisträger in Bernburg geehrt!

Sportministerin Dr. Tamara Zieschang und LSB-Vizepräsidentin Dr. Petra Tzschoppe gratulierten der Präsidentin des KSB Saalekreis, Angela Heimbach (Mitte). zum 1. Platz im Wettbewerb "Sport trotz(t) Corona 2.0".
Sportministerin Dr. Tamara Zieschang und LSB-Vizepräsidentin Dr. Petra Tzschoppe gratulierten der Präsidentin des KSB Saalekreis, Angela Heimbach (Mitte). zum 1. Platz im Wettbewerb "Sport trotz(t) Corona 2.0".
Mit dem Wettbewerb „Sport trotz(t) Corona 2.0“ zeichnet der LSB Sachsen-Anhalt die Kreis- und Stadtsportbünde sowie Landesfachverbände aus, die unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 Bewegungsangebote umgesetzt haben. Am 20. November wurden die Erstplatzierten beim Hauptausschuss des LSB Sachsen-Anhalt in Bernburg würdig geehrt.

In den Jahren 2020 und 2021 hat die Corona-Pandemie alle Lebensbereiche verändert. Neben den Sportvereinen haben auch die Kreis- und Stadtsportbünde sowie die Landesfachverbände im LSB Sachsen-Anhalt ideenreich auf diese Herausforderung reagiert und eine Vielzahl erfolgreicher Projekte zur Bewegungsanregung der Bevölkerung durchgeführt. Am Ende setzten sich die folgenden sechs Kreise bzw. Verbände durch:
Der KSB Saalekreis landete mit dem Kilometersammeln einen Volltreffer und damit auf Platz eins des Wettbewerbs. Es galt innerhalb von 37 Tagen möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Dieser Aufgabe stellten sich über 5.000 Teilnehmende und absolvierten in der Gesamtheit eine Strecke von über 350.000 km. Die 91 teilnehmenden Vereine sahen in dem Wettbewerb eine Motivation aktiv zu sein und erhielten die Möglichkeit Gemeinschaft und Miteinander trotz Einschränkungen zu erleben.
Mit „Schlag den KSB“ forderte der KSB Altmark-West seine Mitgliedsvereine heraus. Die Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter der Geschäftsstelle und die Vorstandsmitglieder gaben wöchentlich sportliche Leistungen vor. Die Mitgliedsvereine versuchten als Gesamtmannschaft diese Leistungen in zehnfacher Anzahl zu schlagen. Über sechs Wochen wurde geradelt, geritten, gelaufen und vieles mehr. Am Ende gingen die Vereine wohlverdient als Gesamtsieger aus den Challenges hervor. Der KSB erreicht im hiesigen Wettbewerb einen zweiten Platz.
Der Basketballverband Sachsen-Anhalt setzte ganz auf Digitalisierung und erreichte damit einen dritten Platz. Eine seit mehreren Jahren durchgeführte Turnierreihe zum niederschwelligen Einstieg in den Basketball galt es während der Einschränkungen der Corona-Pandemie fortzusetzen. Auftakt war ein X-Mas-Cup, der so erfolgreich war, dass daraus gleich eine komplette Turnierreihe entstand. Inhalt waren Übungen, die mit Alltagsgegenständen durchgeführt werden konnten. Die 50 bis 70 teilnehmenden Kinder pro Kids Cup hatten zudem die Möglichkeit sich mit den Profis zu messen oder persönliche Fragen zu stellen.
Auch der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband, der Landesverband Radsport Sachsen-Anhalt und der Ju-Jitsu Sachsen-Anhalt konnten mit ihren Projekten bzw. Maßnahmen punkten und belegten die Plätze vier bis sechs.
Mit einer Vielfalt an Maßnahmen engagierte sich der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt für mehr Bewegung seiner Mitglieder und der Bevölkerung. Die Vereine wurden durch Videokonferenzen, Musterbriefe und Hygienekonzepte unterstützt und erhielten die Möglichkeit zur Wiederaufnahme des Reha-Sports. Mit den Projekten „Kids Aktiv“ und „Brückenschlag“ wurde ein besonderes Augenmerk auf die Bewegung von Kindern und Jugendlichen gelegt. Eine Zielgruppe, die während der Corona-Pandemie in besonderem Maße von den Einschränkungen betroffen war.
Der Landesverband Radsport Sachsen-Anhalt engagierte sich mit der Durchführung von zwei verbandsoffenen e-Cycling Nachwuchscups sowie einem begleitenden verbandsoffenen e-Cycling-Wintertraining für mehr Aktivität seiner Mitglieder. Mehr als 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Sachsen-Anhalt sowie acht weiteren Bundesländern nahmen an der ersten sowie später auch bei der zweiten Auflage teil. Zwischen diesen beiden Veranstaltungen boten die Landestrainer ein zielgerichtetes wöchentliches Wintertraining an.
Mit verstärkten Online-Aktionen zur Bewegungsförderung und Stärkung von gesellschaftlich relevanten Themen konnte sich Ju-Jitsu Sachsen-Anhalt unter den Top sechs platzieren. Schon frühzeitig hatte sich der Verband mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt und in entsprechende Technik investiert. So konnten weiterhin Trainingsangebote (z.B. Fitnesseinheiten oder Kadertraining mit den Landestrainern), Prüfungen, Trainersitzungen etc. in hoher Qualität durchgeführt werden.

Dem Sieger und den Platzierten noch einmal unseren herzlichen Glückwunsch!