21.01.2022 - DOSB/LSB

Peking 2022: Drei Sachsen-Anhalter sind dabei!

In zwei Wochen werden die Olympischen Winterspiele in Peking feierlich eröffnet. Nach der zweiten Nominierungsrunde in dieser Woche ist das Olympia Team Deutschland nahezu komplett. Voraussichtlich werden 148 deutsche Sportlerinnen und Sportler in Peking an den Start gehen. Das deutsche Team hat damit nahezu die gleiche Größe wie in PyeongChang 2018 (153 Athletinnen und Athleten). Aus Sachsen-Anhalt gehen mit den Bobanschiebern Thorsten Margis und Alexander Schüller (beide SV Halle) und Rennrodler Toni Eggert (BRC Ilsenburg) drei Wintersportler aussichtsreich an den Start.

Thorsten Margis und Alexander Schüller (beide SV Halle) bringen als Anschieber die Bobs von Pilot Francesco Friedrich in Fahrt. Dank der Erfolge in der laufenden Weltcupsaison 2021/22 gehen sowohl der Zweierbob mit Thorsten Margis als auch der Viererbob, den Margis zusammen mit Alexander Schüller anschiebt, mit viel Selbstvertrauen aber auch mit der Favoritenbürde in Peking an den Start.
Der inzwischen 33-jährige Rennrodler Toni Eggert vom BRC Ilsenburg geht mit Partner Sascha Benecken in Peking als amtierende Weltmeister im Doppelsitzer auf die Bahn. Beide möchten ihrer olympischen Bronzemedaille von PyeongChang 2018 gern eine weitere Olympiamedaille hinzufügen.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am 18. Januar insgesamt 103 Athletinnen und Athleten aus den elf Sportarten Biathlon, Bob, Eiskunstlauf, Nordische Kombination, Shorttrack, Skeleton, Ski Alpin, Ski Freestyle, Skilanglauf, Skisprung und Snowboard für das Team D nominiert. Nach der ersten Nominierungsrunde am 11. Januar mit 20 Sportlerinnen und Sportlern umfasst das Team Deutschland somit mittlerweile 123 Sportler*innen. Hinzu kommen 25 Eishockeyspieler, die mit Blick auf die laufende Saison jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
DOSB-Präsident Thomas Weikert sagt: „Wir sind stolz auf diese Mannschaft und zuversichtlich, was die sportlichen Chancen und Möglichkeiten des Teams angeht. Damit richtet sich jetzt der Blick endgültig auf die in 14 Tagen beginnenden Spiele. Die letzten Vorbereitungen werden getroffen, um das Team D in China bestmöglich zu unterstützen. Insgesamt blicken wir mit viel Spannung und Vorfreude auf die Olympischen Winterspiele 2022.“
Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport und Chef de Mission des Team D in Peking, fügt hinzu: „Sportlich wird es sehr schwierig, an die Erfolge von PyeongChang heranzukommen. Wir versuchen aber auch in Peking wieder zu den besten drei Nationen zu gehören. Die Verbände und ihre Athletinnen und Athleten sind so leistungsstark, dass wir zuversichtlich auf diese Spiele blicken. Wie immer gilt jedoch auch, dass wir Erfolg nicht um jeden Preis möchten. Wichtig ist uns, dass das Team D auch diesmal durch sein sportliches, faires und sympathisches Auftreten Begeisterung für den Wintersport schafft“.
Mit der Nominierung wird auch die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Alle nominierten Sportlerinnen und Sportler werden auf der Seite www.teamdeutschland.de mit eigenen Profilen dargestellt.
Wie bereits bei den Olympischen Sommerspielen bewährt, lässt der DOSB alle Olympiafans in Sportdeutschland in Zeiten der Corona-Pandemie verstärkt virtuell am Weg der Athletinnen und Athleten zu den Spielen sowie an ihren olympischen Erlebnissen und Erfolgen teilhaben.

 Hier könnt Ihr vor und während der Olympischen Winterspiele virtuell ganz dicht dran sein: