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Sport und Gesellschaft

Der deutsche Sport übt Solidarität mit der Ukraine!

| Frank Löper

Die Welt schaut mit Entsetzen auf die Invasion Russlands in die Ukraine. Die ganze demokratische Welt übt Solidarität mit der Ukraine. Auch der Sport hat sich klar positioniert. Als erstes Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern des Krieges hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) seine 90.000 Sportvereinen zur Durchführung von Schweigeminuten bei Sportveranstaltungen aufgerufen. Darüber hinaus ruft der DOSB die internationalen Sportverbände dazu auf, russische und belarussische Athlet*innen vorerst nicht mehr zu Wettkämpfen zuzulassen und russische und belarussische Funktionär*innen von ihren Ämtern zu suspendieren.

© DOSB

Der Landessportbund Sachsen-Anhalt schließt sich diesen Aufrufen des deutschen Sports an. „Es ist das Gebot der Stunde, ganz klar Position zu beziehen und ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Das mag im Kleinen manchmal wirkungslos erscheinen, doch in der Summe ist es ein großes starkes Signal aller demokratischen Kräfte auf der Welt! Deshalb rufen auch wir unsere Vereine auf, mit Schweigeminuten bei ihren Sportveranstaltungen Anteilnahme und Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung zu üben und sich an Spendenaktionen zu beteiligen“, sagt LSB-Vorstandsvorsitzender Tobias Knoch.

Viel Vereine, Sportlerinnen und Sportler aus Sachsen-Anhalt beteiligen sich bereits an Spenden- und Sammelaktionen bzw. rufen selbst zu eigenen auf. Für alle die sich fragen: Was kann ich tun? Wie kann ich helfen? hier die zentrale „Anlaufstelle Ukraine“ für Hilfsangebote in Sachsen-Anhalt beim Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) und bei der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA).

 

Die „Anlaufstelle Ukraine“ ab dem 1. März 2022 wie folgt erreichbar:

für den südlichen Teil von Sachsen-Anhalt (Hotline 0345-213 893 99) sowie

für den Norden von Sachsen-Anhalt (Hotline 0391-537 1225).

 

Die Anlaufstelle steht Schutzsuchenden, aber auch Engagierten der Zivilgesellschaft sowie der Verwaltung mit Übersetzungshilfen und Erstinformationen zur Seite. Es werden Unterstützungsangebote sowie Kontakte zu den zuständigen Stellen auf Landes- und kommunaler Ebene vermittelt. Daneben werden Angebote zu privaten Wohnungen koordiniert.

 

„Der deutsche Sport wird seinen Beitrag dazu leisten, dass der Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich beendet und die Aggression Russlands gestoppt wird. Wir rufen zur Solidarität mit den Menschen und den Sportlerinnen und Sportlern in der Ukraine auf, die in diesen Tagen Krieg, Terror und Vertreibung ausgesetzt sind“, sagt der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Weikert, entschlossen.

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