Zum Hauptinhalt springen
Leistungssport

DSV-Team startet solide in die Schwimm-Europameisterschaften in Rom

| Tobias Czäczine

Seit dem 11. August schwimmen sieben Sportlerinnen und Sportler aus Sachsen-Anhalt in Rom um die begehrten Treppchen-Plätze im Rahmen der Schwimm-Europameisterschaften. Noch bis zum morgigen 17. August geht es für die Athletinnen und Athleten vom SC Magdeburg im Becken um Edelmetall, bevor vom 18. bis 21. August die Wettbewerbe im Freiwasser anstehen. Nur wenige Wochen nach den Weltmeisterschaften in Budapest und den Finals in Berlin ist dies der nächste große Belastungstest für die Sportlerinnen und Sportler aus der Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn.

Einen silberfarbenen Auftakt erwischte Isabel Gose am vergangenen Freitag. Über 800 Meter Freistil belegte die 20jährige in 8:22,01 Minuten den zweiten Platz und konnte ihre erste internationale Einzelmedaille auf der Langbahn bei den Erwachsenen bejubeln. „Ich bin sehr froh über diese Einzelmedaille, und auch, dass ich dann noch so nah an meine Bestzeit (8:21,70; d. R.) gekommen bin, freut mich natürlich umso mehr. Ich bin einfach happy“, wird Gose auf der Homepage des DSV zitiert.

 

An diesem Abend hatte Lukas Märtens seiner Freundin Isabel Gose noch zugejubelt, einen Tag später tat er es ihr gleich und errang im Finale der Herren über die 800m-Distanz ebenfalls Europameisterschafts-Silber. In 7:42,65 Minuten musste er sich nur dem Italiener Gregorio Paltrinieri geschlagen geben, welcher in einem neuen Meisterschaftsrekord (7:42,86 Minuten) den zentralen Platz auf dem Siegerpodest erklimmen konnte. Über 200 Meter Freistil am Montag schlug Märtens im Finale als Siebter an. Morgen wird er über die doppelte Distanz noch einmal angreifen.

 

Ihre zweite Medaille der Europameisterschaften konnte sich Isabel Gose am Sonntag sichern. Über 200 Meter Freistil gewann sie in 1:57,09 Minuten Bronze. Dies bedeutet zugleich die erste deutsche Medaille auf dieser Strecke nach zehn Jahren (Silke Lippok, EM 2012).

 

Olympiasieger Florian Wellbrock, gerade erst von einer Corona-Infektion genesen, startete mit etwas Verspätung in die Wettkämpfe. Über 800 Meter-Freistil verzichtete der Sportler vom SC Magdeburg noch auf einen Start. Gestern zog er dann über 1.500 Meter souverän ins Finale ein, welches am heutigen Nachmittag ausgetragen wird. „Der Körper ist insgesamt aufgrund des Trainingsrückstandes einfach noch ein bisschen müde“, so Wellbrock gegenüber dem DSV. „Wie konkurrenzfähig ich bin, sehen wir morgen Nachmittag.“

 

Als weiterer Starter vom SC Magdeburg verpasst Marius Zobel über 400 Meter Lagen den Einzug ins Finale. Lara Seifert belegte über 1.500 Meter Freistil im Vorlauf den 16. Platz. Im Freiwasser greifen ab dem 18. August neben Florian Wellbrock auch Linus Schwedler und Ben Langner ins Europameisterschaftsgeschehen ein.

 

Zurück

Beitrag teilen