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Leistungssport

Gelungener Saisoneinstieg der Para-Leichtathleten

| Annette Lippstreu (BSSA)

Sechs Aktive aus drei BSSA-Vereinen erkämpften bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in der Para Leichtathletik am 5. Februar in Erfurt vier Titel, eine Bronzemedaille und sehr gute Platzierungen. Die Aktiven genossen es sehr, nach zwei Jahren Corona-bedingter Zwangspause endlich wieder zu diesem Wettkampf zusammen zu kommen – unter 2 G-Regeln.

Die Sportler des Stützpunktes Para-Leichtathletik beim VfB Germania Halberstadt zählen nach dem gelungenen Saisoneinstieg zu den besten Athleten zu den besten Athleten dieser Meisterschaft, schätzt ihr Trainer Michael Schubert ihre Leistung ein. Besonders den Deutschen Meistertitel von Toni Ortmann über 3.000 Meter hebt Schubert anerkennend hervor. Über 200 Meter landete Ortmann auf rang sechs. Teamkollege Jens Stampnik steuerte Bronze über 3.00 Meter für den Erfolg der BSSA-Aktiven bei und wurde über die 400-Meter-Distanz Fünfter. Bei Philip Heß langte es nicht ganz für eine Medaille, Platz vier über 3.000 Meter und ein neunter Platz über 200 Meter waren seine Ausbeute. Aufgrund einer Verletzung musste Robert Stark trotz sehr guter Aussichten den Wettkampf beenden Trainer Schubert selbst trat im Diskuswerfen (M60) an und erreichte Rang vier. “Praktisch gehört jeder meiner Athleten mit seinen Ergebnissen zu den Besten im Bereich Para-Leicht-athletik in Deutschland! Darauf kann man sehr stolz sein und optimistisch für die Zukunft”, resümierte Trainer Schubert.
Bundeskader (NK1) Alexander Bartz (SC Magdeburg) ließ Luft nach oben erkennen. Seine 10,68 Meter mit der Kugel bedeuteten den vierten Platz für ihn. Trainerin Theresa Wagner war damit zum frühen Zeitpunkt in der Saison, besonders aber mit der Technik von Alex, zufrieden. Als Saisonziel gab sie die zwölf Meter aus.
Einen Tag vor seinem 60. Geburtstag beschenkte sich Ralf Düring (BSV Salzwedel) in Erfurt mit drei Deutschen Meistertiteln bei seinem ersten Start in der Altersklasse M60 selbst. Die 60 Meter legte er in 9,28 Sekunden zurück, für die 200 Meter benötigte der „alte Hase“ 32,32 Sekunden. Diese Zeit hätte er selbst nie vorausgesagt, blieb die Uhr doch im vergangenen Sommer über diese Distanz erst bei 32,86 Sekunden stehen. Zum dritten Mal auf dem höchsten Treppchen stand Düring mit der Weite von zwei Metern im Standweitsprung.

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